Donnerstag, 18. Dezember 2014

Neonazis und PEGIDA-Klone strikt unerwünscht! #Ludwigshafen


Neonazis und PEGIDA-Klone strikt unerwünscht! #Ludwigshafen


So war es angekündigt:

"Die Neonazi Partei „Der III. WEG“ mobilisiert für den 18.12.2014 zu einer Kundgebung unter dem Motto: „Asylmissbrauch und Überfremdung stoppen!“ in den Ludwigshafener Stadtteil West.

Der „Der III. WEG“ versucht damit zum wiederholten Mal Stimmung gegen die Flüchtlinge und deren Unterbringung im Stadtteil zu machen.
Mit Ihren Hetz - Parolen versuchen die Neonazis die momentane Lage (Unterkunftssuche für Geflüchtete, PEGIDA, Antimuslimischer Rassismus) für sich zu nutzen.

Diese Hetze dürfen wir nicht unwidersprochen hinnehmen.

Das Netzwerk gegen Rechte Gewalt und Rassismus Ludwigshafen – Vorderpfalz ruft Sie / euch dazu auf, am Donnerstag, den 18.12.2014 um 18:30 Uhr
zum Rudolf-Hoffmann-Platz im Stadtteil Ludwigshafen – West zu kommen (Straßenbahnhaltestelle Rohrlachstraße)."



Fit und chic ...


... war ich nicht wirklich heute. Aber was sein muss, muss sein!

Und ich war nicht der Einzige der kam, im Gegenteil.

Etliche Gruppen und Parteien, sowie Prominente waren erfreulicher Weise präsent!

Auch unser Bürgermeister, Herr van Vliet, trat auf und fand prägnante, klare und eindeutige Worte.





Auch Jutta Steinruck tat es ihm gleich,  sowie Romeo Franz, eine Sprecherin des Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus - Ludwigshafen/Vorderpfalz  und einige andere. 

Hier gab es keine falsch verstandenen Verständnisbeteuerungen für die möglichen Motive der Fremdenfeindlichkeit oder ähnliches, sondern es wurde klar Stellung bezogen. Gut so! 

Einzig die Sprecherin des Netzwerkes (der man nun aber sicherlich keine "wachsweichen" Attitüden unterstellen kann) fand auch einige Worte zu Schwächen in der Sozialpolitik der etablierten Parteien.
Auch mir liegen hierzu sicherlich einige spezifische und konkretisierende Anmerkungen auf der Zunge - aber heute ging es um eine möglichst breite und klare Solidarität gegen jeglichen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und ähnliche Umtriebe.

Und die war gegeben. Die Grüne Jugend sah ich, den DGB, Flüchtlingsorganisationen, das Netzwerk und Vertreter_innen aller Parteien, außer den Rechten.

Der Demozug der "Drittwegler" wurde dann übrigens auf der gegenüber liegenden Straßenseite, abgeschirmt von der Polizei, umgeleitet und weitergeleitet.
Nicht ohne ein "Pfeifkonzert" und Alerta-Rufen unsererseits natürlich.



Erfreulich fand ich auch die mehrfach und authentisch vorgetragenen Erfahrungen über das gute und gedeihliche Zusammenleben verschiedenster Nationalitäten und Glaubensrichtungen speziell in Ludwigshafen am Rhein. 

So gehört das, so soll das sein - und natürlich wäre es aber eigentlich NOCH besser, das alles wäre erst gar nicht nötig!

(Burkhard Tomm-Bub, Ludwigshafen/Rh.)


Weitere Fotos (vergrößern durch Klick):













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