Sonntag, 14. August 2016

Hauptstadterkundungen ALEX


Hauptstadterkundungen ALEX
Rund um den Alexanderplatz

Vorrede

Es ist nun eigentlich schon wieder eine ganze Zeitlang her.
Ich war wieder einmal in unserer Bundeshauptstadt, hatte aber seinerzeit kein besonderes Aufhebens davon gemacht.

Doch nun sind alle Fotos entwickelt (ja, ich war wg. Handyproblemen leider teils auf "Einmalkameras" angewiesen), alle sind sortiert, ausgewählt und bearbeitet und die Blogberichte sind auch fertig.

Ich bin ja ab und an immer mal in Berlin. Bis jetzt aber immer "mit Grund". Einer der regelmäßigen Gründe ist ab diesem Jahr weggefallen und Besonderheiten, wie z.B. in Hinsicht auf occupy / Blockupy / BGE - Demo, o.ä. gab es auch nicht.

Daher reifte in mir die Absicht, endlich mal das "abzuarbeiten", was "liegen geblieben" war. Sprich das, was ich früher immer nur als "Plan B", "Kür", bzw. "wenn`s geht, mache ich das auch noch" im Hinterkopf als Konzept gehabt hatte.

Und das war mittlerweile eine ganze Menge.
Über ein Dutzend Einzelthemen sind es- wobei ich zugeben muss, dass sich etliche davon "auf dem Friedhof abspielen"...
:-) 

So hatte ich mich also relativ spontan auf den Weg gemacht, die Ergebnisse stelle ich nun vor.
Ich arbeite relativ viel mit (wiki-)Links. Empfehle aber, diesen ruhig wirklich zu folgen, bei vorhandenem Interesse. 

Die Fotos sind auf Klick vergrößerbar und meinerseits völlig copyrightfrei.

MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A.
aka
BukTom Bloch
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Hier nun die Folge

Hauptstadterkundungen: ALEX
- Rund um den Alexanderplatz - 

...und da gibt es viel zu sehen!

Hier einige wiki-Infos zur Stadt selbst:


https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin






...und hier zum Platz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderplatz




Breakdance auf dem Alexanderplatz, Zuschauer







Fernsehturm




Der Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands, wird intern als „Fernmeldeturm 32“ bezeichnete und dient neben seiner Hauptfunktion als Standort mehrerer Rundfunksender für Hörfunk und Fernsehen als Aussichtsturm. Er beinhaltet ein Drehrestaurant.

Der Berliner Fernsehturm erhielt 1979 in der DDR den Denkmalstatus, der nach der deutschen Wiedervereinigung fortgeschrieben wurde.











































Und hier noch ein Song / Clip dazu:




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August Brass / Deutsche Revolution 1948/1949:
(Gedenktafel auf dem Boden des Alexanderplatzes) 









 = In den deutschen Fürstentümern griff die Revolution innerhalb weniger Wochen auf die übrigen Staaten des Bundes über. Sie erzwang von Berlin bis Wien die Berufung liberaler Regierungen in den Einzelstaaten (die so genannten Märzkabinette) und die Durchführung von Wahlen zu einer verfassungsgebenden Nationalversammlung, die in der Paulskirche in der damals freien Stadt Frankfurt am Main zusammentrat. Nach den mit den Märzerrungenschaften relativ rasch erkämpften Erfolgen, wie zum Beispiel Aufhebung der Pressezensur oder Bauernbefreiung, geriet die revolutionäre Bewegung ab Mitte 1848 zunehmend in die Defensive. Auch die vor allem im Herbst 1848 und bei der Reichsverfassungskampagne im Mai 1849 neu aufflammenden Höhepunkte der Erhebungen, die regional ...bürgerkriegsähnliche Ausmaße annahmen, konnten das letztliche Scheitern der Revolution in Bezug auf ihre wesentliche Kernforderung nicht mehr aufhalten. Bis Juli 1849 wurde der erste Versuch, einen demokratisch verfassten, einheitlichen deutschen Nationalstaat zu schaffen, von überwiegend preußischen und österreichischen Truppen mit militärischer Gewalt niedergeschlagen. (wiki)

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Urania die Weltzeituhr 

https://de.wikipedia.org/wiki/Urania-Weltzeituhr





















Infos:

Die Urania-Weltzeituhr ist eine Uhrenanlage in Baueinheit mit einer symbolischen Weltdarstellung auf dem Alexanderplatz im Berliner Ortsteil Mitte. Sie enthält auf ihrer metallenen Rotunde die Namen von 148 Städten. Seit ihrer Aufstellung 1969 ist die zehn Meter hohe Weltzeituhr ein beliebter Treffpunkt für Berliner und Touristen in der deutschen Hauptstadt. Seit Juli 2015 steht die Weltzeituhr unter Denkmalschutz. ...
Die Urania-Weltzeituhr gilt seit Mitte der 1970er Jahre als beliebter Treff- und Verabredungspunkt auf dem Berliner Alexanderplatz.
Während der friedlichen Revolution und genau zu den Feiern des 40. Jahrestages der DDR am 7. Oktober 1989 versammelten sich im Umfeld der Weltzeituhr viele oppositionelle Menschen und formierten von dort unter Rufen wie „Wir sind das Volk“ einen friedlichen Protestzug zum Palast der Republik und weiter zur Gethsemanekirche. Bereits während des Marsches und vor allem im Anschluss kam es zu massiver Gewalt von Polizei und Staatssicherheit, mit insgesamt 1200 Verhaftungen. 33 Tage später fiel die Berliner Mauer.

Hier noch ein Song / Clip dazu:



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Deutscher Dom

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Dom






= Der Deutsche Dom gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Berlin. Er befindet sich gegenüber dem Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt in der Friedrichstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte).
Seit dem Jahr 2002 beherbergt das Gebäude auf insgesamt fünf Ebenen die Ausstellung des Deutschen Bundestags Wege, Irrwege, Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland.


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Rotes Rathaus











= Das Rote Rathaus ist ein Verwaltungsgebäude an der Rathausstraße (bis 1951: Königstraße) im historischen Zentrum Berlins im Ortsteil Mitte. Als Berliner Rathaus war es einst der Sitz des Berliner Magistrats und ist seit 1992 Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters. Die Bezeichnung Rotes Rathaus geht auf die rote Klinkerfassade zurück.
Hermann Friedrich Waesemann schuf ein später von Architekturkritikern als „Gemisch aus italisierenden Elementen, märkischer Baukunst, romanischen Rundbogenformen und Renaissancedetails“ bezeichnetes Bauwerk. Diese Mischung ist dem Anspruch geschuldet, die Bedeutung Berlins und seines Bürgertums zum Ausdruck zu bringen ohne zeittypische Bauweisen wie den Neoklassizismus oder Historismus zu benutzen. (wiki) 


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Haus des Lehrers

 https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_des_Lehrers








Das Haus des Lehrers (kurz: HdL) ist ein Gebäude im Berliner Ortsteil Mitte am Alexanderplatz. Es befindet sich an der Alexanderstraße 9, bis Juni 2006 war die Adresse Alexanderplatz 4. 
 Bauherr war der Berliner Lehrerverein, dem das Geschäftshaus mit Konditorei und Restaurant im Erdgeschoss als Mieteinnahmequelle für seinen Verein diente.
Das 54 Meter hohe Haus des Lehrers ist ein zwölfgeschossiges Hochhaus in Kastenform auf 44 m × 15 m Grundfläche. Errichtet wurde es in Stahlskelettbauweise mit einer Glas-Aluminium-Vorhangfassade. Die Besonderheit des Gebäudes ist ein umlaufender Fries aus 800.000 Mosaiksteinen im Bereich der dritten und vierten Etage, im Volksmund „Bauchbinde“ genannt. Dieser von Walter Womacka in Anlehnung an mexikanische Wandbilder entworfene Fries mit dem Namen Unser Leben zeigt Darstellungen aus dem gesellschaftlichen Leben in der DDR. Mit sieben Metern Höhe und 127 Metern Länge zählt es flächenmäßig zu den größten Kunstwerken Europas. Der gesamte Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz. (wiki) 

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Marienkirche






= Die evangelische Marienkirche (Kirchenkreis Berlin Stadtmitte) befindet sich an der Karl-Liebknecht-Straße am Fuße des Fernsehturmes im Berliner Ortsteil Mitte, in der Nähe des Alexanderplatzes. Sie ist die älteste noch sakral genutzte städtische Pfarrkirche Berlins, eines von ursprünglich sechs mittelalterlichen Kirchengebäuden in der historischen Mitte Berlins, im ehemals dicht bebauten Marienviertel.
Am 3. Januar 1292 wurde die Kirche erstmals urkundlich als Pfarrkirche erwähnt (ecclesia St. Marie virginis = Kirche der heiligen Jungfrau Maria). 
Eines der bedeutendsten, erhaltenen mittelalterlichen Kunstwerke Berlins stellt das Totentanzfresko in der Turmhalle der Kirche dar.
Das 22,6 Meter lange und zwei Meter hohe Wandbild zeigt einen Reigen aus geistlichen und weltlichen Ständevertretern, die sich in einem Schreittanz mit jeweils einer Todesgestalt befinden. Die Darstellung geht auf Vorlagen aus vorher entstandenen Totentänzen in Lübeck und möglicherweise auch in Hamburg zurück. Über die Entstehung des Freskos gibt es keine schriftliche Überlieferung. Daher hat man versucht, dem Ursprung mit kriminalistischem Gespür auf den Grund zu gehen. Man kann den Totentanz durch verschiedene Rückschlüsse in etwa auf das Pestjahr 1484 datieren. (wiki) 

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Bahnhof Alexanderplatz











Der Bahnhof Alexanderplatz ist ein Bahnhof der Deutschen Bahn am Alexanderplatz im Berliner Ortsteil Mitte. ...
Wegen seiner Lage am Berliner Fernsehturm und dem Einkaufszentrum Alexa sowie der Nähe zur Museumsinsel, zum Nikolaiviertel und dem Roten Rathaus ist er auch ein beliebter Ausgangspunkt für Touristen. 
Fast 50 Jahre, von 1958 bis 2006, war der U-Bahn-Bereich der Linie U2 des Bahnhofs Alexanderplatz einer der größten öffentlichen Kunsträume der Stadt Berlin. Künstler und Kunststudenten der DDR und später Gesamtdeutschlands zeigten Fotografien, Collagen, Malereien, Video-Installationen, Graffitikunst u. a. Die sehr unterschiedlichen Werke der über 300 Künstler dieser Jahre gaben der großen Öffentlichkeit einen zeitgemäßen Einblick in das aktuelle Geschehen von Kunst- und Gesellschaft. Im Jahr 2006 verkaufte die Stadt Berlin die Flächen an die Wall AG, die dort seitdem Werbung präsentiert... 
(wiki) 

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Das ALEXA











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Im Alexa befinden sich rund 180 Geschäfte und ein Food-Court mit 17 gastronomischen Einrichtungen. Die Gesamtfläche umfasst 43.000 m² Verkaufsfläche, 2.000 m² Gastronomie und 9.000 m² Freizeit- und Unterhaltungsfläche.
Das Alexa beherbergt mit Loxx Miniatur Welten eine der größten Modelleisenbahnanlagen der Welt. Auf 760 m² wurden dort markante Teile von Berlin im Maßstab 1:87 nachgebildet.
Das Alexa ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit einer unterirdischen, mehrgeschossigen Tiefgarage mit 1600 Parkplätzen. Umgangssprachlich hat sich in der städtebaulichen Planungsphase aufgrund der geschwungenen Grundriss-Form die Bezeichnung „Banane“ eingebürgert, hinzu kamen dann wegen der umstrittenen Farbgebung und der wenigen Fensterflächen die Bezeichnungen „Rosaroter Bunker“ und „Pharaonengrab“.
Am 11. September 2007 öffnete der MediaMarkt schon kurz vor Mitternacht. Auf Grund von spektakulären Sonderangeboten erschienen über 5000 Menschen, es kam zu Tumulten. Im Gedränge wurden 15 Menschen verletzt, Glastüren, Fenster und Rolltreppengeländer wurden beschädigt oder teils sogar völlig zerstört, auch einige Diebstahlsicherungen wurden demoliert. Die Berliner Polizei war mit über 100 Einsatzkräften vor Ort. Der Sachschaden belief sich auf 10.000 Euro. Bereits um 1:20 Uhr musste der Markt wegen des Chaos wieder schließen.
Auch in historischen Anspielungen erntete das Gebäude harschen Spott. Auf dem Gelände des Alexa stand das ehemalige Polizeipräsidium und spätere Hauptquartier der Gestapo mit der im doppelten Wortsinn auch zu Alexa passenden volkstümlichen Bezeichnung „die Rote Zwingburg“.


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Figur vor dem Alexa


"...Wussten Sie, dass es in der Figur „Alexa“ vor dem Einkaufszentrum Alexa einen Berliner Bären gibt? Man muss genau hinschauen, dann entdeckt man ihn auch.

Die Alexa-Skulptur ist aus Edelstahl-Messing und Kupfer, sie ist neun Meter hoch. Das Logo für das Alexa-Einkaufszentrum ist das X. Entsprechend symbolisiert die ALEXA-SKULPTUR das X in der Körperhaltung. Der Kopf der Skulptur Alexa ist beweglich als Windfahne gestaltet. Im Inneren des Körpers gibt es ein Herz mit dem Berliner Bären zu entdecken. In einem Gespräch mit dem Künstler konnte ich erfahren, dass dieses Herz die Liebe seiner Skulptur zu Berlin zeigen soll und der Berliner Bär in ihrem Herzen symbolisiert diese Liebe.
Die Skulptur „Alexa“ wurde vom Künstler Mirko Siakkou-Flodin gefertigt."

Quelle:

Der Künstler: 

















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