Sonntag, 14. August 2016

Hauptstadterkundungen Philosophenfriedhof Sonstige


Hauptstadterkundungen - Philosophenfriedhof Sonstige

Es ist nun eigentlich schon wieder eine ganze Zeitlang her.
Ich war wieder einmal in unserer Bundeshauptstadt, hatte aber seinerzeit kein besonderes Aufhebens davon gemacht.

Doch nun sind alle Fotos entwickelt (ja, ich war wg. Handyproblemen leider teils auf "Einmalkameras" angewiesen), alle sind sortiert und bearbeitet und die Blogberichte sind auch fertig.

Ich bin ja ab und an immer mal in Berlin. Bis jetzt aber immer "mit Grund". Einer der regelmässigen Gründe ist ab dieses Jahr weggefallen und Besonderheiten, wie z.b. in Hinsicht occupy / Blockupy / BGE - Demo, o.ä. gab es auch nicht.
Daher reifte in mir die Absicht, endlich mal das "abzuarbeiten", was "liegen geblieben" war. Sprich das, was ich früher immer nur als "Plan B", "Kür", bzw. "wenn`s geht, mache ich das auch noch" im Hinterkopf als Konzept gehabt hatte.

Und das war mittlerweile eine ganze Menge.
Über ein Dutzend Einzelthemen sind es- wobei ich zugeben muss, dass sich etliche davon "auf dem Friedhof abspielen"...
:-) 

So hatte ich mich also relativ spontan auf den Weg gemacht, die Ergebnisse stelle ich nun vor.
Ich arbeite relativ viel mit (wiki-)Links. Empfehle aber diesen ruhig wirklich zu folgen, bei vorhandenem Interesse. 

Die Fotos sind auf Klick vergrößerbar und meinerseits völlig copyrightfrei.

MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A.
aka
BukTom Bloch


Hier nun also der Bericht
Hauptstadterkundungen-
Philosophenfriedhof: Sonstige


(Rudi und Bob Strahl, Ernst Theodor Amandus Litfaß, Johann Gottlieb Fichte, Johannes Robert Becher, August Wilhelm (von) Hofmann, Christoph Wilhelm Hufeland, Erich Arendt, Unbekannte)  




























Rudi und Bob Strahl:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Strahl

"Rudi Strahl (* 14. September 1931 in Stettin; † 4. Mai 2001 in Berlin) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker. Er gehörte zu den meistgespielten Theaterautoren der DDR...
Von 1959 bis 1961 war er Redakteur bei der satirischen Zeitschrift „Eulenspiegel“. Anschließend arbeitete er freischaffend in Berlin. ... Rudi Strahls Verhältnis zur Wirklichkeit des Realsozialismus war das eines kritischen DDR-Patrioten, der - zumal als Lustspieldichter - an die Veränderbarkeit der Verhältnisse glaubt und diesen Glauben auf heitere Weise vermitteln will, doch zeigen seine Stücke durchaus auch Mängel im System und moralisch-politische Probleme einer Wohlstandsgesellschaft. ... Rudi Strahl hatte zwei Söhne, Bob Strahl (1959–1997), ebenfalls Schriftsteller, Stefan Strahl (* 1969), welcher musiziert... Sein Grab befindet sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin." (wiki)





















Ernst Theodor Amandus Litfaß:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Litfa%C3%9F

Ernst Theodor Amandus Litfaß (* 11. Februar 1816 in Berlin; † 27. Dezember 1874 in Wiesbaden) war Druckereibesitzer und Verleger. Er hat sich als Erfinder der nach ihm benannten Litfaßsäule im Volksmund einen Namen als der „Säulenheilige“ gemacht. ...
Mit Sinn für Wohltätigkeit verhalf er verwundeten Soldaten und Hinterbliebenen in der Nachkriegszeit der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 zu Linderung. Dies geschah durch umfangreiche Unternehmungen wie Konzerte, Feuerwerke und Bootsfahrten zum großen Teil auf eigene Kosten. Den Ertrag dieser Veranstaltungen stiftete er den betreffenden Komitees. ...
Als „König der Reklame“ wurde ihm ein Ehrengrab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte zuteil." (wiki)







Johann Gottlieb Fichte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottlieb_Fichte

"Johann Gottlieb Fichte (* 19. Mai 1762 in Rammenau, Kurfürstentum Sachsen; † 29. Januar 1814 in Berlin, Königreich Preußen) war ein deutscher Erzieher und Philosoph. Er gilt neben Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Georg Wilhelm Friedrich Hegel als wichtigster Vertreter des Deutschen Idealismus. ...
Er wuchs ärmlich in einem von Frondiensten geprägten dörflichen Milieu auf. ...
 1788 bekam er in Zürich eine Stelle als Hauslehrer, die er aber nur zwei Jahre innehatte, da er der Auffassung war, dass man, bevor man Kinder erzieht, zuallererst die Eltern erziehen müsse. ...
1789 wurde Fichte in Zürich in den Freimaurerbund Modestia cum Libertate aufgenommen, in dieselbe Loge, in der auch Johann Wolfgang von Goethe freundschaftlich verkehrte. Später ließ er sich am 6. November 1794 als Mitglied der Freimaurerloge Günther zum stehenden Löwen in Rudolstadt annehmen und war auch nach seinem Umzug nach Berlin mit den dortigen Freimaurerkreisen verbunden. ...
Er vertrat ein positives Menschenbild und ging davon aus, dass in jedem Menschen – und nicht nur im Gelehrten – der Grund echter Selbsterkenntnis (und damit auch Gotteserkenntnis) gelegt ist und der Philosoph lediglich auf diese verweisen muss. ...
Ein utopisches Gesellschaftsmodell – eine Art sozialistische Gesellschaft auf nationalstaatlicher Grundlage – findet sich in dem Werk `Der geschlossene Handelsstaat` (1800). ... 
Er starb am 29. Januar 1814 in Berlin und wurde auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beerdigt. Die Ehrengrabstelle in der Abt. CH, G2 trägt ein Porträtmedaillon (Kopie) von Ludwig Wilhelm Wichmann." (wiki) 





















Johannes Robert Becher:
https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_R._Becher

"Johannes Robert Becher (* 22. Mai 1891 in München; † 11. Oktober 1958 in Ost-Berlin) war ein deutscher expressionistischer Dichter und Politiker, Minister für Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR. ... In „Das poetische Prinzip“ rechnet er mit dem Sozialismus als „Grundirrtum meines Lebens“ ab; dies wird in der DDR erst 1988 veröffentlicht." (wiki) 







August Wilhelm (von) Hofmann:
https://de.wikipedia.org/wiki/August_Wilhelm_von_Hofmann

"August Wilhelm (von) Hofmann (* 8. April 1818 in Gießen; † 5. Mai 1892 in Berlin) war ein deutscher Chemiker. Von Hofmann ist der Wegbereiter für die Erforschung der Anilinfarbstoffe in England und Deutschland gewesen. Er hat eine Vielzahl wichtiger Umwandlungsmethoden in der organischen Chemie entwickelt und die Deutsche Chemische Gesellschaft gegründet. ... 
Von Hofmann gilt als überragender Wegbereiter der organischen Chemie." (wiki) 















Christoph Wilhelm Hufeland:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Wilhelm_Hufeland

Christoph Wilhelm Hufeland (* 12. August 1762 in Langensalza; † 25. August 1836 in Berlin) war ein deutscher Arzt, Sozialhygieniker und Volkserzieher. Er wird wegen seiner Lebenskraft-Theorie als Vertreter des Vitalismus (ein dem damals modischen Brownianismus diametral entgegenstehendes Konzept) bezeichnet. Er wird auch als Begründer der Makrobiotik gesehen. ... 

Die Armenfürsorge war ihm ein besonderes Anliegen – von ihm stammt der paradigmatische Spruch „der Kranke allein ist arm“, welcher die Unterstützungwürdigkeit Kranker durch öffentliche Finanzen zum Ausdruck bringt. Seine Ansichten veröffentlichte Hufeland in der `Armen-Pharmakopöe, entworfen für Berlin nebst der Nachricht von der daselbst errichteten Krankenanstalt für Arme in ihren Wohnungen`. Die Notwendigkeit, sich um die hygienischen Verhältnisse in Berlin verstärkt zu kümmern, fasste Hufeland so zusammen: „Vorläufig stinkt es hier noch.“ ...

 Hufeland notierte: „Früh verbraucht starben fast zu allen Zeiten immer nur die unbekannten Armen, denen es trotz größter Leistungen für die herrschenden Klassen sogar am täglichen Brot fehlte.“ Er führte die Pockenschutzimpfung ein und sorgte für die Eröffnung der ersten Poliklinik im Jahr 1810, die ab 1833 von seinem Neffen und Schwiegersohn Emil Osann geleitet wurde. Außerdem forderte er vom preußischen Staat Maßnahmen zur Verbesserung der Schulgesundheit und der Arbeitsbedingungen, staatliche Hygiene-Gesetze und eine Sozialversicherung.

1792 gründete er in Weimar das erste Leichenschauhaus in Deutschland. Neben allen gemeinnützigen und Lehr-Aufgaben führte Hufeland eine Privat-Praxis, für deren Patienten er bis zu 30 Hausbesuche pro Tag bewältigte. Arme Menschen behandelte er kostenlos, weswegen er in diesen Kreisen sehr beliebt war." (wiki) 







Erich Arendt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Arendt

"Erich Arendt (* 15. April 1903 in Neuruppin; † 25. September 1984 in Wilhelmshorst) war ein bedeutender deutscher Lyriker und Übersetzer (Pablo Neruda) in der Deutschen Demokratischen Republik. ... 
1950 siedelte Arendt in die DDR über, wo er als freier Schriftsteller lebte. Der Eintritt in die SED wurde ihm verwehrt, und er wurde seit 1957 von der Staatssicherheit überwacht. Er nahm an reformsozialistischen Zirkeln teil und bereitete eine Anthologie expressionistischer Lyrik vor, die von der Zensur verboten wird. ... 
Der Kalte Krieg und der Bau der Berliner Mauer unter Walter Ulbricht waren traumatische Erfahrungen für den Autor. Als er 1963 nach Brasilien wollte, untersagten es ihm die Behörden. Das einzige Rückzugsgebiet für ihn und seine Frau Käthe wurde ein Haus auf Hiddensee und Reisen nach Nessebar in Bulgarien. Erst nachdem Arendt seine Rente bekam, reiste er, vor großem Publikum lesend, häufiger wieder in den Westen, auch nach Westdeutschland, wo er als ein sich vom SED-Regime distanzierender Intellektueller zunehmend an Popularität gewann." (wiki)






Martin-Luther-Statue nach Johann Gottfried Schadow (Kopie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Schadow

















Sonstige:


















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Unmittelbar benachbart:

(Französischer Friedhof Berlin)

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sischer_Friedhof_(Berlin)



Ein anderer Friedhof:

(Adelbert von Chamisso, E.T.A. Hoffman, Sonstige) 

http://kopfmahlen.blogspot.de/2015/06/berlin-friedhofe-vor-dem-halleschen-tor.html


MfG
BTB





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