IMPRESSUM

Montag, 25. Mai 2026

Das BUCH zur Petition (inkl. kostenlosem PDF)

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https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/startseite-icd-11-petition-bundestag.html
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Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
gemeinsam haben wir in den letzten Monaten für ein Ziel gekämpft, das Millionen Patientinnen und Patienten in Deutschland betrifft: die längst überfällige Einführung des ICD-11.


Die offizielle Mitzeichnungsfrist der Petition (ID: 186702) ist vorbei. Doch die Arbeit hinter den Kulissen fängt jetzt erst richtig an. Damit das seither entstandene behördliche Informationsvakuum nicht zum endgültigen Grab dieser unserer Initiative wird, habe ich den gesamten Prozess so genau wie irgend möglich dokumentiert.

In den nächsten Tagen erscheint das Buch zur Petition offiziell im Buchhandel (BoD):

„ICD-11: Die verlorene Petition?  -Verschleppungs-Skandal in der Medizin kann weitergehen-“ 
(ISBN: 978-3-6963-8372-5).

Dieses Buch ist auch Ihr und Euer Verdienst! All die Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, die diese Initiative aktiv, mutig und unbürokratisch unterstützt haben, sind darin namentlich (oder mit Kürzel) als positive Beispiele digitaler Zivilgesellschaft dokumentiert. Für diese großartige Hilfe möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken!

Als kleines Dankeschön stelle ich Ihnen/Euch vorab eine digitale Sonderausgabe (kostenfreies Prüf- und Rezensionsexemplar) zum direkten Download bereit (pdf):

https://drive.google.com/file/d/1fqcMqC6BiEQ3Iasa_jsn4aqQW9H6RhEm/view?usp=sharing

Ebenso informiere ich hiermit die Organisationen darüber, die im Buch und im Info-Blog im Kapitel "Hilfreiche Adressen" aufgeführt sind. 

Bitte teilt den Link und die Information zum Buch gern in euren Foren, Blogs und Netzwerken. Die Aufklärung geht weiter!


Mit solidarischen und herzlichen Grüßen


Burkhard "Tom" Tomm-Bub, M. A.
(Angehöriger / Ex-Petent)
67063 Ludwigshafen
Jakob-Binder-Straße 22
Email: ogma1@t-online.de
Web: https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/startseite-icd-11-petition-bundestag.html


P.S.: Zur Wahrheit dieser Chronik gehört leider auch das Kapitel derer, von denen man als Betroffener eigentlich ganz klar Hilfe, ein solidarisches Zeichen oder zumindest eine fachliche Rückmeldung erwartet hätte – von denen jedoch bis zum Schluss hin trotz mehrfacher Anfragen absolut nichts kam. Auch dieses kollektive Schweigen bestimmter Verbände und Parteien ist im Buch ungeschönt an Beispielen dokumentiert. Weggucken hinterlässt eben auch eine Art Fußabdruck.

Samstag, 16. Mai 2026

Nachgehendes E-Mail: Hintergrundinformationen zur Petition 186702 (ICD-11 Implementierung) – Fachliche Relevanz und Reichweite (an relevante Personen)

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Nachgehendes E-Mail: Hintergrundinformationen zur Petition 186702 (ICD-11 Implementierung) – Fachliche Relevanz und Reichweite (an relevante Personen) 

-----Original-Nachricht-----

Betreff: Hintergrundinformationen zur Petition 186702 (ICD-11 Implementierung) – Fachliche Relevanz und Reichweite

Datum: 2026-05-13T03:21:46+0200

Von: "Burkhard Tomm-Bub, M.A." <ogma1@t-online.de>

Sehr geehrte Frau Rüffer,
sehr geehrte Frau Pohnke, 
sehr geehrte Frau Rodriguez, 
sehr geehrter Herr Mattfeld,


zur laufenden Prüfung der Petition 186702 möchte ich Ihnen wesentliche Informationen übermitteln, die das über die bloße Zeichnungszahl hinausgehende öffentliche Interesse dokumentieren:

1. Fachliche und moralische Autorität:
Die Petition wird von namhaften Experten getragen, darunter der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke, Prof. Jean-Pol Martin und die Bundesverdienstkreuzträgerin Ute Fischer (Ehren-Vorsitzende BFBD). Auch Inge Hannemann hat öffentlich unterzeichnet. Diese Unterstützung unterstreicht die wissenschaftliche und gesellschaftliche Dringlichkeit.

 

2. Massive zivilgesellschaftliche Mobilisierung:
Neben einer starken Präsenz in sozialen Medien (Meta-Fachgruppe, Medien-Blog, Playlist auf YouTube) wurde die Petition durch den BFBD e.V. mit 15.000 physischen Lesezeichen bundesweit in die Breite getragen.

 

3. Dokumentiertes Medienecho:
Die Kampagne hat eine breite mediale Resonanz erzielt – von Fachportalen wie Borreliose-Bund und EnableMe über überregionale Plattformen wie OpenPR bis hin zu regionalen Medien (z.B. Wochenblatt-Reporter, Kreiszeitung Wochenblatt). Dies belegt, dass das Thema die Menschen vor Ort bewegt.

 

4. Internationale Dimension:
Die Kampagne erreichte weltweit über 12.000 Öffnungen von Informations-E-Mails, unter anderem bei der WHO, dem BfArM sowie deutschen Vertretungen (Goethe-Institute) und Staatschefs weltweit. Damit ist die Petition auch ein Signal für den internationalen Standard des deutschen Gesundheitswesens.

Angesichts dieser außergewöhnlichen Vernetzung und der Beteiligung anerkannter Persönlichkeiten bitte ich Sie, eine Überweisung "zur Berücksichtigung" zu empfehlen, um den Prozess der ICD-11-Einführung für Millionen Betroffene (u.a. ME/CFS, Long Covid, Borreliose) verbindlich zu beschleunigen.

 


Burkhard Tomm-Bub, M. A.
(Angehöriger / Petent)
67063 Ludwigshafen
Jakob-Binder-Straße 22
Mail: ogma1@t-online.de

 


„P.S.: Die zügige Einführung der ICD-11 ist auch ein entscheidender Beitrag zur Entbürokratisierung im Gesundheitswesen. Präzisere Codes reduzieren Fehlbehandlungen und langwierige Widerspruchsverfahren bei Kassen und Rentenversicherungen – ein Ziel, das ja gerade der Unionsfraktion sehr am Herzen liegt.



 

Mittwoch, 13. Mai 2026

LEXIKON Grundbegriffe


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   LEXIKON



WHO (World Health Organization)
Die Weltgesundheitsorganisation (Sitz in Genf) ist die leitende Behörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Sie ist die Herausgeberin des weltweit verbindlichen Krankheiten-Katalogs und setzt die Standards für eine moderne, wissenschaftlich fundierte Medizin. Ihre Vorgaben sollen sicherstellen, dass Patient:innen überall auf der Welt nach dem aktuellsten Stand der Forschung behandelt werden.


ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems)
Dieser internationale Krankheiten-Katalog ist das Wörterbuch der Medizin. NUR was in diesem Verzeichnis mit einer eigenen Nummer (Code) gelistet ist, kann von Ärzt:innen rechtssicher diagnostiziert und von den Krankenkassen bezahlt werden. Er ist damit das entscheidende Nadelöhr für den Zugang zu Forschung, Behandlungs-Leitlinien, Therapien, Medikamenten und sozialen Leistungen (z. B. der Krankenkassen).


ICD-10

Diese veraltete Version des Katalogs stammt aus dem Jahr 1990 und ist in Deutschland für die Diagnose lebender Patient:innen noch immer rechtsverbindlich (!) anzuwenden. Da sie den medizinischen Fortschritt von über 30 Jahren ignoriert, bietet sie für moderne Krankheitsbilder wie Post-COVID, ME/CFS, Chronische Lyme, usw. keine ausreichenden Kategorien. Sie zwingt Ärzt:innen dazu, neue Leiden mit alten, oft unpassenden Etiketten zu versehen.
Zusätzlich werden LGBTQ+ - Menschen sprachlich stark diskriminiert und eingeordnet.


ICD-11

Dies ist der seit 2022 gültige, digitalisierte Krankheiten-Katalog der WHO, der den aktuellen Stand der Wissenschaft abbildet. In Deutschland wird seine Einführung für lebende Patient:innen jedoch künstlich verzögert, was eine zielgerichtete Versorgung und Forschung massiv behindert. Während andere Nationen die Vorteile bereits nutzen, bleibt Deutschland hier in einem bürokratischen Dornröschenschlaf gefangen. Übrigens kennt die ICD-11 mehrere tausend „Seltene Krankheiten“. Die ICD-10 etwa 500.


Mortalitäts-Kodierung

Dies bezeichnet die statistische Erfassung von Todesursachen. In Deutschland ist geplant, die moderne ICD-11 pünktlich zum Ende der fünfjährigen Übergangsfrist im Jahr 2027 einzuführen – allerdings ausschließlich für die Statistik der Verstorbenen. Lebende und leidende Patient:innen werden hingegen auf unbestimmte Zeit weiterhin nach dem veralteten Standard der ICD-10 verwaltet, was, sarkastisch ausgedrückt, einer medizinischen Zweiklassengesellschaft gleichkommt.


Morbiditäts-Kodierung

Dies ist die Verschlüsselung von Diagnosen bei lebenden Patient:innen im laufenden Praxis- oder Klinikbetrieb. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Behandlungen, Medikamente und Hilfsmittel korrekt abgerechnet und Krankengeldzahlungen ausgelöst werden. Dass Deutschland hier weiterhin auf den veralteten Krankheiten-Katalog der ICD-10 setzt, verwehrt Millionen Menschen den Zugang zu einer medizinischen Versorgung auf aktuellem Stand der Forschung.


Cluster-Coding

Diese Funktion der ICD-11 erlaubt es erstmals, verschiedene Merkmale einer Krankheit wie in einem Baukasten-System zu verknüpfen. Für Patient:innen bedeutet das eine Abkehr von vagen „Sammelbecken-Diagnosen“ hin zu einer präzisen Darstellung ihrer individuellen Symptome. Es ist das Werkzeug, das komplexe Krankheitsverläufe im Katalog endlich sichtbar und damit für das Gesundheitssystem abrechenbar macht.


Internet-Petition

Dieses digitale Werkzeug bricht die Mauer zwischen Bürger und Politik auf, indem es eine schnelle, öffentliche Mobilisierung ermöglicht. Sie ist der moderne Beweis für ein breites öffentliches Interesse und zwingt Entscheidungsträger dazu, sich auch mit Themen abseits der großen Lobbygruppen zu befassen. Hier wird aus dem digitalen Klick ein messbarer politischer Auftrag.


Bundestags-Petition

Dies ist das verbriefte Recht jedes Bürgers, das Parlament direkt zum Handeln zu zwingen. Sobald eine Petition formal eingereicht ist, muss sich der Ausschuss mit dem Anliegen befassen und bei entsprechender Unterstützung öffentlich beraten. Es ist das schärfste Schwert der Bürgerbeteiligung, um bürokratische Blockaden auf höchster politischer Ebene zu durchbrechen.







Dienstag, 12. Mai 2026

Fußabdruck / Verbreitung der Petition Pro ICD-11 am 11.05.2026 (Auszüge)

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Fußabdruck / Verbreitung der Petition Pro ICD-11 
am 11.05.2026 (Auszüge)


Verbreitung der Petition in Fotos.
#icd11jetzt!
Dies ist nur ein Teil meiner Aktivitäten.
Und andere - z. B. der Borreliosebund #bfbd, das forum onlyme-aktion.org, stille-stunde.com, SH-Gruppen und Einzelpersonen haben ebenfalls die Inhalte des Problems und der Petition engagiert verbreitet!
MfG
BTB

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