Donnerstag, 21. Juni 2018

INFOSEITE Buch Hartz IV - die ethische Katastrophe Fakten und Argumente vom EX-jc-Fallmanager


INFOSEITE zum Buch 


"Hartz IV - die ethische Katastrophe: Fakten und Argumente vom EX-jc-Fallmanager"


-Blogberichte gegen das Unrecht- 

Schwerpunkt: #SANKTIONEN






Buchdetails
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Sprache: Deutsch
ISBN: 9783746734590
Format: Wissenschaft H x B 24 x 17 cm
Seiten: 72
Illustriert: s/w

Erscheinungsdatum: Juni 2018
Schlagworte: Hartz IV, ALG II, jobcenter, Sanktionen, Kürzungen, Fallmanager, Integrationsfachkraft, Ethik, SGB II, Arbeitslosigkeit

Softcover 9,50 €

Der Autorengewinn beträgt pro Buch weniger als einen Euro. Dieser wird ggf. an entsprechende Organisationen gespendet, in jedem Falle aber für den Widerstand gegen Hartz IV eingesetzt!



BEZUGSQUELLEN


+ Buchhandel:
   unter ISBN 9783746734590


+ epubli / neobooks:





Informationen zum Buch

Das System Hartz IV / Arbeitslosengeld II, ist auf eine traurige und ethisch sehr bedenkliche Weise gescheitert! Jedenfalls dann, wenn wir die Maßstäbe von Gerechtigkeit und Menschlichkeit anlegen. Und das sollten und müssen wir tun! Es ist gescheitert, es war von Anfang an mit ethischen Mängeln und Denkfehlern behaftet und es wurde im Laufe der Jahre immer weiter und mit Wucht "vor die Wand gefahren" -zum Schaden von uns Allen! 
Diesmal geht es weniger um konkrete Tipps für den Widerstand vor Ort und ganz allgemein, diese sind im "Handbuch Widerstand gegen Hartz IV" (ISBN: 9783737579414) ausführlicher beschrieben. 
Schwerpunkt sind diesmal dafür ausführliche, aber auch präzise Argumente, Fakten und logische Argumente gegen die Sanktionen, die im herrschenden System bis zu 100% ausgesprochen werden. Sie sind das eiskalte Herz und der Giftzahn des Hartz - Systems und eine Schande für unser Land. Daher gehen sie eigentlich JedeN an ...


VORWORT 


"Guten Tag.

Ich bin EX-Fallmanager (Integrationsfachkraft) im jobcenter (SGB II) und habe zuvor auch einige Jahre in einem Sozialamt (BSHG) als Sozialfachkraft gearbeitet. In jungen Jahre war ich allerdings auch selbst schon arbeitslos und habe seinerzeit eine Arbeitslosen - Initiative mitbegründet. Seit Jahren bin ich nun scharfer Hartz IV - Kritiker. Ich habe Bücher zum Thema herausgegeben und biete meine kostenfreie Beteiligung an  Informationsveranstaltungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Kundgebungen usw. an. Sollten Sie in konstruktiver Weise auf eine dieser Ressourcen zurückgreifen wollen oder Auskünfte von mir wünschen: melden Sie sich gern bei mir!

Dieses Buch wurde 2018 zusammen gestellt und wird möglichst preiswert abgegeben. Eventuelle Gewinne werden an Erwerbslosen-Initiativen gespendet. 

Es vereinigt einige der beliebtesten Blogbeiträge von mir, welche auch die höchsten Zugriffszahlen erzielten. Inhaltliche Doppelungen sind daher teilweise nicht auszuschließen. Es sind Beiträge aus den Jahren 2018, 2017, 2016 und 2014 vertreten. Hinsichtlich neuerer Entwicklungen / Änderungen recherchieren Sie bitte unbedingt auch eigenständig.

Mit freundlichen und solidarischen Grüßen
Burkhard Tomm-Bub, M. A. 2018"  


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P.S.:
In einem der Blogberichte findet man auch einige Schilderungen der persönlichen Hintergründe des Verfassers.

BTB 

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Auch das
"Handbuch Widerstand gegen Hartz IV"
ist natürlich weiterhin zu haben!










Ausführliche Informationen dazu hier: 

http://handbuchwiderstandgegenhartzvier.blogspot.com/


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Schlagworte / tags:

ALGII, Antikapitalismus, Arbeitslosigkeit, Arbeitsministerium, Arge, AufRecht bestehen, Bedingungsloses Grundeinkommen, BGE, Bundestag, Butterwegge, Detlef Scheele, DIE LINKE, Existenzminimum, Fallmanager, GRÜNE, H4, Sanktionen, Hubertus Heil, Inge Hannemann, jobcenter, Hartz IV#ALGII #Antikapitalismus #Arbeitslosigkeit #Arbeitsministerium #Arge #AufRechtbestehen #BedingungslosesGrundeinkommen #BGE #Bundestag #Butterwegge #DetlefScheele #DieLINKE #Existenzminimum #Fallmanager #GRÜNE #H4 #Sanktionen #HubertusHeil #IngeHannemann #jobcenter #HartzIV





Sonntag, 3. Juni 2018

ICH SAGE NEIN!

ICH SAGE NEIN!

















Zwei Erlebnisse aus der letzten Zeit. 

+ Bei einer kürzlichen literarischen Veranstaltung (im RL) mußte ich einen Beitrag eines Teilnehmers ertragen, der meinte, es sei nun an der Zeit sich über "Hitler, Holocaust und Co." lustig zu machen. Dies der Lächerlichkeit preiszugeben, eine absurde Show damit zu veranstalten, etc. Natürlich solle das auch weiterhin kritisch sein, aufklärerisch und so weiter. Aber eben auch lächerlich, heiter, skurril, mit falschem pompösen Glitzer, etc. pp. 
Nun. Ich denke, verkaufen ließe sich derlei ganz gut. Und das wird wohl auch die wahre Intention sein, denke ich. Zumal der junge Mann technisch / handwerklich überwiegend recht gut versiert schien. 
Dennoch war ich natürlich entsetzt. Geklatscht habe ich nach seinem Auftritt nicht. Aber sonst nichts getan oder gesagt, im Rahmen der Solidarität unter Literat*innen und gegenüber der Veranstalterin.
Nach der Veranstaltung, im Vorraum, musste ich mir dann aber noch mehr anhören. Über drei Meter Luftlinie wurde ich unfreiwillig Zeuge des Gespräches eines älteren Teilnehmers mit dem jungen Mann. Zunächst fielen Sätze wie "Es muß doch auch mal Schluß sein!", usw. Dann, wohl unvermeidlich, auch der Satz der auch auf mich wie ein Rotes Tuch wirkt: "... und das wird man doch wohl auch noch öffentlich sagen dürfen!"
Ich ging dann zwei Schritte auf die Beiden zu, erhob die Stimme und sagte laut: "Natürlich darf man das. Man darf dann aber auch damit rechnen, dass einem dann öffentlich widersprochen wird! Was ich hiermit tue!"
Dann wandte ich mich ab und ging, um das Ganze nicht noch mehr eskalieren zu lassen. 
Das letzte was ich sah, war ein Kopfschütteln und verächtliches Abwinken des älteren Herrn, der dann auch in seinen Tiraden fortfuhr.


+ Ein Beitrag in der Gruppe "Politik und Gesellschaft" bei Google plus.

Zitat:
" ... Aber ist es nicht langsam Zeit das aktuelle Volk von der Verantwortung los zu sagen? Die Verantwortung für Taten der Großeltern / Urgroßeltern / Ur-Urgroßeltern?  ..."

Meine Antwort: 

Nein!
Ganz sicher nicht. 
In der Tat wird da aber immer (und zwar primär von Rechten Gesellen und mit unauffälligem aber entschiedenem Vorsatz) etwas vermischt, verwechselt, böswillig ausgetauscht.

Nämlich "Schuld" und "Verantwortung". 

Dass von den heute lebenden Menschen so gut wie keiner mehr aktiv beteiligt war, also Schuld hatte, am "1000jährigen Reich" - das ist eine so derart simple und selbstverständliche Tatsache, dass man sie EIGENTLICH gar nicht mehr erwähnen müßte. 
Es geht aber um etwas ganz anderes. Um unsere Heimat, um das Land in dem wir geboren wurden, in dem wir aufwuchsen, in dem wir ganz bewußt leben als Erwachsene. 
Es geschah in unserem Land, es geschah durch unsere leiblichen Vorfahren. 
Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ungeheueren Ausmaßes.
Der Holocaust, der Zweite Weltkrieg. Und etliches dazu "nebenher".
Und ja. Ich höre sie schon wieder. Die Relativierer und Verharmloser.
"Aber die Indianer in den USA ...",
"Aber die Aborigines in Australien..."

"Aber die Azteken und Hernán Cortés ...", usw.


Quatsch! 

a) Holocaust, WK II und Co. sind in quantitativer Hinsicht und in Bezug auf viele Grausamkeiten nach wie vor der grauenerregende "Spitzenreiter".


b) In welchem Land leben wir? In den USA? 
In Australien? In Mexico? 
Nein. In Deutschland. 
Hier leben wir, HIER haben wir die Verantwortung! Und daran sollten wir uns erinnern. Noch 1000 Jahre lang - und möglichst noch länger. 
Uns hilft dabei ein Mahnmahl, wie es größer, dunkler und schrecklicher kaum sein könnte. Nur müssen wir es auch sehen und uns nicht abwenden und versuchen es vom Tisch zu wischen. 
Wir haben die Verantwortung dafür, dass sich derlei NIEMALS WIEDER wiederholt, wir haben die Verantwortung für Menschlichkeit und eine Zukunft in Frieden, Güte und Toleranz! 

Alerta! Alerta!
¡No pasarán!

Burkhard Tomm-Bub, M. A. 

Samstag, 2. Juni 2018

Frankfurter Allgemeine #Heil #AfD #HartzIV #Zuschuß #dumm

#Heil #AfD #HartzIV #Zuschuß #dumm 




















Ja, die "Frankfurter Allgemeine" ...
Sie titelt im Teil "Wirtschaft" folgendermaßen:

"ANFRAGE DER AFD :
Jeder dritte Bezieher von Hartz IV ist Ausländer
(AKTUALISIERT AM 02.06.2018-10:59)"

Man konzentriert sich in diesem Artikel auf zwei Themenbereiche:

" ... Etwas mehr als eine Million Ausländer bezieht in Deutschland Hartz IV, geht aus einer Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Arbeitsminister Heil will hingegen für Langzeitarbeitslose staatlich geförderte Arbeitsplätze schaffen. .."

Weiter heißt es:

" ... Rund jeder dritte arbeitssuchende Bezieher von Hartz IV in Deutschland ist nach Angaben der Bundesregierung Ausländer. Das sind 1,05 Millionen Menschen. Unter ihnen liege die Quote der Menschen ohne Berufsausbildung deutlich über der von Hartz-IV-Beziehern mit deutschem Pass, schreibt die „Passauer Neue Presse“ unter Berufung auf die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion. Während von den deutschen Leistungsbeziehern etwa die Hälfte (970.000 Menschen) keine Berufsausbildung habe, liege die Quote bei Ausländern bei rund 85 Prozent. ..."

DAZU: 
Wie wird hier "Ausländer" definiert? 
Mutmaßlich sind das doch alle Menschen mit ALG II - Berechtigung "ohne deutschen Pass". 
Das sind recht unterschiedliche Menschengruppen. 
Dazu zählen ältere Personen, die Jahrzehnte hier arbeiteten. 
Dazu zählen Menschen, denen wegen ihrer "ausländischen Herkunft" mit Mißtrauen und Vorurteilen begegnet wurde und wird. 
Dazu zählen insbesondere auch Flüchtlinge, die anerkannt wurden und nun arbeiten dürfen und müssen. 
Und hier eben gibt es besondere Faktoren, denen ein "gestandener Biodeutscher" halt eben gar nicht unterliegen KANN!
Doch zunächst noch zu einer anderen Tatsache: die Flüchtlinge sind JÜNGER, als der durchschnittliche deutschstämmige Arbeitslose. Und sie waren nicht selten einige Jahre zuvor im Heimatland verfolgt, bedrängt und dann lange auf der Flucht. 
Da ist es dann eben nicht so einfach mit einer geregelten Ausbildung / einem Studium ... 
Im Übrigen bezweifle ich die plakative Aussage "85%" sehr.   
Etwas mehr Sinn ergäbe es höchstwahrscheinlich zu sagen: 85% verfügen über keine in Deutschland anerkannte Ausbildung.

+
Etliche HABEN eine Ausbildung (oder auch ein abgeschlossenes Studium, btw.). Sie ist in D nur (noch) nicht anerkannt. Das kann mehrere, ganz unterschiedliche Gründe haben. Wenn etwa die entsprechenden Unterlagen nicht mitgenommen werden konnten, wenn sie auf der Flucht verloren gingen, wenn diese hier noch nicht übersetzt und von der jeweils zuständigen Institution in D noch nicht eingestuft und anerkannt wurden.


+ Etliche verfügen auch über jahrelange Berufserfahrung (zum Teil durchaus auch belegt). Nur: eine formale Ausbildung war damit im Herkunftsland eben nicht verbunden ... 


+ Der biodeutsche Arbeitslose befand sich vor dem ALG II in den meisten Fällen im ALG I - Bezug. In diesem Zeitraum kann man Altersgrenzen überschreiten, versterben, Arbeit finden, etc. pp. 

In diesen "Genuss" kommen z.b. (aus sehr unterschiedlichen Gründen) gescheiterte Selbstständige ausländischer Herkunft nicht. Dazu ist zu erläutern: die Quote der "Scheiterer" ist bei dieser Gruppe eher geringer: jedoch wählen recht viele Ausländer diesen Weg des Broterwerbs, Stichwort "Vorurteile von Arbeitgebern". 
Und - vor allem - Flüchtlinge die anerkannt wurden, KONNTEN und durften hier in D noch keinen Anspruch auf ALG I erwerben. Insbesondere sie landen SOFORT im ALG II ...

Wie erweckt man mit Statistiken ein falsches, verzerrtes Bild?
Dies ist wieder einmal ein gutes Beispiel dafür.
Und die "Frankfurter Allgemeine" schnappt begierig nach diesem Häppchen der "AfD" ... 

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Das andere Thema im Artikel sind die Geldgeschenke der jobcenter an Unternehmer, die nun aufgestockt und erhöht werden sollen. 
Eine Wirtschaftsförderung der "anderen Art" also ... 

Im O-Ton klingt das so:
" ... Langzeitarbeitslose, die seit mehr als sechs Jahren Hartz-IV-Bezieher sind, sollen von 2019 an durch staatlich geförderte Arbeitsplätze neue Perspektiven erhalten. Deswegen sollen die Jobcenter an Unternehmen ((sic!)), öffentliche und gemeinnützige Träger für eine Zeit von bis zu fünf Jahren Lohnkostenzuschüsse zahlen können, wenn sie solche Langzeitarbeitslose einstellen.  ..."
 ... 
" ... Im Einzelfall sollen Arbeitgeber in den ersten zwei Jahren die Lohnkosten voll vom Jobcenter ersetzt bekommen, in den drei übrigen Jahren sinken die Zuschüsse dann schrittweise auf 70 Prozent – verbunden mit der Hoffnung, dass das Arbeitsverhältnis am Ende ohne Förderung weiterläuft.  ..."

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JUPIDUH! Ist denn schon Weihnachten?? Das werden sich da etliche Arbeitgeber sicherlich fragen.

Und, ach ja - die "Hoffnung" auf " ... ohne Förderung weiterläuft". Die ist vergeblich. So gut wie immer! Es wäre ja auch ökonomisch sehr unvernünftig, die jeweiligen Menschen nicht SPÄTESTENS nach Ablauf der letzten Förderstufe rauszuwerfen: es wäre dann doch kein Platz mehr frei für den Nächsten. Der wieder "für umsonst", mit 100% "Förderung" einsteigt!

Soweit. 

Doch Halt!
Was wäre die schönste unsinnige Maßnahme ohne noch ein wenig Häme und Herabsetzung?
Ich sage da jetzt mal nichts zum Zitat, empfehle aber, es langsam zu lesen und sich in Ruhe mental auf der Zunge zergehen zu lassen.

Es äußert sich Hubertus Heil, aktueller Bundesminister für Arbeit und Soziales:

" ...  Eine Verdrängung regulärer Beschäftigung durch die Zuschüsse erwartet Heil nicht. Dafür sorge schon die Begrenzung auf Personen, die besonders lange arbeitslos waren, sagte er. ..."

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Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/jeder-dritte-bezieher-von-hartz-iv-ist-auslaender-15619300.html 

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(Burkhard Tomm-Bub, M.A. / EX-Fallmanager in einen jobcenter)