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Mittwoch, 12. September 2018

Hartz IV Beratung in Ludwigshafen



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* UPDATE Oktober 2018: 

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Die Ausübung der Beratung wurde untersagt!     
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Hartz IV Beratung / Hilfen in Ludwigshafen


Schon seit einigen Wochen existiert nun dieses neue unabhängige Angebot.

Gedacht für die "umliegenden Bewohner*innen" sind wir zur Zeit aber noch in der glücklichen Lage, Menschen aus anderen Stadtteilen nicht weiter verweisen zu müssen.
Auch bei Fragen die nur indirekt mit Hartz IV zu tun haben, können wir versuchen zu helfen. 


Hier nun einige weitere Informationen und Fotos: 

WER? 

Die Beratung wird angeboten von Burkhard Tomm-Bub, einem Diplom-Sozialarbeiter (FH). 
Er hat früher selbst einmal im Bereich jobcenter gearbeitet und kann daher Ihre Fragen und Probleme gut verstehen und Ihnen behilflich sein. 
In jungen Jahren selbst arbeitslos, hatte er seinerzeit eine Arbeitslosen – Initiative mit begründet und steht auch mit diesen Erfahrungen gern an Ihrer Seite. 


WAS? 

Sie können hier alle Ihre Fragen rund um Hartz IV stellen und wenn Sie möchten auch Ihre Antragsformulare mitbringen. 
Beratung wird geboten hinsichtlich des Erstantrages, der Folgeanträge, usw. 
Sollte Ihnen eine Sanktion angedroht worden sein, bringen Sie das Schreiben gern mit. Wir können dann gemeinsam überlegen, was am besten zu tun ist. 
Es gibt ganz allgemein Verhaltensweisen, die beim jobcenter hilfreich sind. Andere können Ihnen eher schaden. Auch hierüber informieren und beraten wir Sie gern. 
Weitere Themen, wie Umzug, Veränderungen der Personenzahl in der Wohnung und weiteres können wir ebenfalls gern besprechen. 

Die Beratung geschieht absolut vertraulich! 


WANN?

Feste Zeiten sind immer Donnerstags, von 16 Uhr bis 17:30 Uhr. 

Auf Wunsch und wenn nötig können Termine auch für Montags, zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr persönlich ausgemacht werden. 


WO?
Die Adresse ist
"Haus der Begegnung" (ÖFG)
Flurstraße 3 a

67065 Ludwigshafen

Googlemap-Link:

https://www.google.de/maps/place/Flurstra%C3%9Fe+3,+67065+Ludwigshafen+am+Rhein/@49.4559344,8.4201153,231a,35y,180h/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x4797cb9ccf861ad5:0xd0baf2696366aa27!8m2!3d49.4558298!4d8.4197218



Mit der Strassenbahn kommt man mit der Linie 6 (Haltestelle Giulini) in die Nähe der Flurstraße.

Nähere Infos dazu hier:

https://fahrplan-bus-bahn.de/rheinland-pfalz/ludwigshafen/haltestelle/mundenheim_giulini_ludwigshafen_am_rhein-5081494



Einige Fotos geben einen ersten Eindruck.

Kommen Sie gern vorbei!

Heutzutage Rat und Hilfe zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche!
Es ist vielmehr klug und verantwortungsvoll!

:-)

MfG
Burkhard Tomm-Bub















































  

Montag, 9. Juli 2018

BVerfG: Weg mit den Hartz IV - Sanktionen! Veranstaltung Karlsruhe 16.07.2018, ab 12 Uhr

BVerfG: Weg mit den Hartz IV - Sanktionen! 
Veranstaltung Karlsruhe 16.07.2018, ab 12 Uhr




Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg*innen,
liebe Mitmenschen,

das Bundesverfasungsgericht soll aufgefordert werden, baldmöglichst eine humane und gerechte Entscheidung zu treffen, hinsichtlich der "Hartz IV - Vorlage" des Sozialgerichts Gotha.

Dies geschieht am Montag, den 16.07.2018, in der Zeit von ca. 12:00 bis 17:00 Uhr vor dem Bundesverfasungsgericht, Schlossbezirk 3, 76131 Karlsruhe.

Offizieller Titel der Veranstaltung ist:  
„Den Antrag des Sozialgerichtes Gotha zur Überprüfung der Verfassungwidrigkeit von Hartz IV - Sanktionen im SGB II schnellstmöglich entscheiden. / Der § 31 im SGB II muss weg!“

Die Kundgebung wurde initiiert von Perry Feth, einem selbst betroffenen Menschen. 
Unterstützt wird er u.a. von Burkhard Tomm-Bub, M. A., EX-jobcenter-Fallmanger und Hartz IV - Aktivist. Auch Sandra Schlensog (bekannt hinsichtlich Ihrer Petition "Herr Spahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!" mit weit über 200 000 Unterschriften) hat ihre Teilnahme zugesagt. 

Eure Unterstützung ist dabei willkommen!  
Gleich ob durch eine Teilnahme an der gesamten Veranstaltung, einen kurzer Besuch an unserem Info-Stand, die Übersendung einer Gruß- / Solidaritätsadresse vorab, eine Ankündigung oder ein Bericht hierüber, ein Weitersagen im Bekanntenkreis oder über Mail, social media, etc. All` das könnte IMHO hilfreich sein. 

Hier noch einige zusätzliche Informationen:

Die Veranstaltung ist vom BMI unter dem Aktenzeichen ÖS II 2 - 20107/4#159 bereits genehmigt. 

Das Gericht, der Schlossbezirk 3, 76131 Karlsruhe ist ca. 2,5 km vom Hauptbahnhof entfernt und z. b. mit den Linien 2 (VBK) und 4 (VBK) erreichbar.

Auf Googlemap findet man ihn hier:
 https://tinyurl.com/y8tw9war

Auf facebook ist die Veranstaltung an dieser Stelle zu finden:

https://www.facebook.com/events/188896475097758/?active_tab=discussion

...

Aus dem Ankündigungstext:

" ... Hohes Gericht bitte entscheiden sie JETZT!
Im Jahr 2017 ist die Zahl der Sanktionen von den Jobcentern nochmals gesteigert worden. Aus den bei der Bundesagentur für Arbeit unter Statistik veröffentlichten Daten wird ersichtlich, dass die Sanktionspraxis noch weiter ausgebaut wird.
Jede Sanktionen bedeutet auch eine nicht vertretbare Gefahr für unsere Kinder!
Sanktionen bedeuten eine Gefahr für Gesundheit, Leben, Wohnraum, Freiheit, Grund - und Menschenrechte. Einschränkungen des Existenzminimums und auch die Drohung mit den Sanktionen - öffnet den Weg für prekäre und prekärste Beschäftigungsverhältnisse und Existenzvernichtung der 60 % - und 100 % - Sanktionierten.
Die Sanktionspraxis fördert den Niedriglohnsektor und macht alle ArbeitnehmerInnen und Arbeitssuchende erpressbar!
Es ist von existenzieller Bedeutung, dass das BVerfG jetzt - zumindest aber zeitnah die Sanktionsregeln prüft und klarstellt, was die Jobcenter nicht dürfen. ..."

Bei Fragen: gerne fragen!  Der youtube-Clip: 

 https://www.youtube.com/watch?v=fuyjny1ko0U&t=0s 




Dank für Ihre / Eure Aufmerksamkeit und
mit freundlichen Grüßen
Burkhard Tomm-Bub, M. A.
(Unterstützer)





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UPDATE

Eine Reaktion von Professor C. Butterwegge: 

 .

Lieber Burkhard Tomm-Bub,

kommen kann ich nicht, aber vielleicht hilft der beigefügte Text zur Unterstützung, aus dem Ihr gerne zitieren dürft.

Hinweisen möchte ich Sie bei dieser Gelegenheit auf das kürzlich von Gudrun Hentges, Bettina Lösch und mir herausgegebene Buch mit dem Titel "Auf dem Weg in eine andere Republik? - Neoliberalismus, Standortnationalismus und Rechtspopulismus", das bei Beltz Juventa erschienen ist: https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/buecher/produkt_produktdetails/36243-auf_dem_weg_in_eine_andere_republik.html

Neu aufgelegt habe ich 2018 drei Bücher:

Armut, 3., aktualisierte und leicht erweiterte Aufl. Köln 2018: PapyRossa http://shop.papyrossa.de/Butterwegge-Christoph-Armut

Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?, 3., aktualisierte Aufl. Weinheim/Basel 2018: Beltz Juventa https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/buecher/produkt_produktdetails/32771-hartz_iv_und_die_folgen.html


ANHANG: 

" Christoph Butterwegge
Anmerkungen zu den Hartz-IV-Sanktionen

Durch den Zwang, jeden Job – wie Arbeitsplätze seither bloß noch genannt werden – annehmen zu müssen, sofern dieser nicht sittenwidrig ist, also unabhängig von der eigenen (eventuell viel höheren) beruflichen Qualifikation, und zwar auch dann, wenn der angebotene Lohn weder dem Tarifvertrag noch der ortsüblichen Höhe entspricht, sowie der Drohung mit harten Sanktionen, falls sich ein Transferleistungsbezieher weigert, machen die Jobcenter ihre „Kunden“ gefügig. Gleichzeitig werden Belegschaften, Betriebsräte und Gewerkschaften und dem Damoklesschwert von Hartz IV genötigt, schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Löhne zu akzeptieren. Auf diesem Weg einen breiten Niedriglohnsektor zu schaffen und den „Standort D“ auf den Weltmärkten dadurch noch konkurrenzfähiger zu machen, war der Hauptzweck von Hartz IV. Diesen erfüllte das Gesetzespaket in den vergangenen Jahren zwar, schaut man auf die deutschen Eportüberschüsse, Millionen von dem rigiden Arbeitsmarktregime betroffene Menschen, ihre Familien und die SPD leiden aber noch immer darunter.

Zu den Hauptleidtragenden der Hartz-IV-Gesetzgebung gehören Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene unter 25 Jahren. Sie werden von den Jobcentern häufiger und (außer bei Meldeversäumnissen) auch schärfer sanktioniert als ältere Leistungsberechtigte. Bei der zweiten Pflichtverletzung, die darin bestehen kann, dass man einen Job nicht annimmt, ein Bewerbungstraining ablehnt oder eine Weiterbildung abbricht, müssen sie mit einer Totalsanktion rechnen: Das Jobcenter stoppt nicht bloß die Regelleistung, zahlt also kein Geld mehr für den Lebensunterhalt, sondern übernimmt auch nicht mehr die Miet- und Heizkosten.

Hierdurch verlieren junge Menschen teilweise ihre Wohnung und wird im Extremfall (vorübergehende) Obdachlosigkeit produziert. Diese besondere Strenge ist weder in vergleichbaren Ländern noch auf anderen Rechtsgebieten üblich: Ein jugendlicher oder auch mancher heranwachsende Straftäter wird zum Beispiel milder bestraft, als wäre er bereits erwachsen.

Obwohl der Sozialstaat nach dem Grundgesetz (Art. 1 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 1 GG) laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010 die Pflicht hat, ein „menschenwürdiges Existenzminimum“ für alle Transferleistungsbezieher zu gewährleisten, tritt er dieses Verfassungsgebot ausgerechnet bei jungen Menschen mit Füßen. Wenn die Grundsicherung für Arbeitsuchende mit ihrem Regelbedarf sowie der Übernahme „angemessener“ Wohnkosten das soziokulturelle Existenzminimum gerade noch sichert, wie das Bundesverfassungericht am 23. Juli 2014 in einem weiteren Hartz-IV-Urteil festgestellt hat, bedeutet jede Kürzung wegen einer Sanktionierung zumindest relative Armut für Leistungsberechtigte. Im Falle einer Totalsanktion, die normalerweise zur völligen Mittellosigkeit und bei Unter-25-Jährigen manchmal zur Wohnungslosigkeit des Leistungsbedürftigen führt, liegt sogar absolute, extreme bzw. existenzielle Armut vor.

Durch massiven Druck führt man junge Menschen nicht etwa „auf den rechten Weg“, sondern veranlasst sie höchstens, sich auf illegale Weise durchs Leben zu schlagen. Die unsägliche Rohrstock-Pädagogik vergangener Zeiten hat in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts nicht zu suchen, denn mit alttestamentarischer Strenge bewirkt man keine Verhaltensänderung im positiven Sinne, sondern oft genug das Gegenteil. Sanktionen sind nicht bloß inhuman und verfassungswidrig, sondern auch kontraproduktiv. Sie müssen so schnell wie möglich beseitigt, zumindest durch ein Sanktionsmoratorium vorerst ausgesetzt werden. 

Nicht zuletzt die wachsende Zahl der von Jobcentern verhängten Sanktionen sollte den neuen Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) endlich handeln lassen. Heil hat zwar angekündigt, die Sanktionspraxis „überprüfen“ zu wollen, lässt jedoch eine klare Position zu diesem Thema vermissen. Auch das Bundesverfassungsgericht tut sich offenbar schwer, die politisch Verantwortlichen zur Beendigung der Sanktionspraxis zu zwingen. Sonst würde es seine Entscheidung über den zweiten Vorlagebeschluss des Sozialgerichts Gotha nicht immer weiter hinausschieben. Man weiß natürlich in Karlsruhe ebenso wie in Berlin: Mit den Sanktionen steht und fällt das Hartz-IV-System.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Zuletzt ist eine aktualisierte Neuauflage seines Buches „Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?“ erschienen. ..."

Hartz IV Sanktionen




P.S:

Meine Untersuchung verschiedener Sichtweisen auf die Sanktionen findet man übrigens hier:

https://kopfmahlen.blogspot.com/2018/04/die-wissenschaft-hat-festgestellt-dass.html

Oder auch in diesem Buch: 



https://kopfmahlen.blogspot.com/2018/06/infoseite-buch-hartz-iv-die-ethische.html

Burkhard Tomm-Bub, M. A.
-EX-jc-Fallmanager-

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UPDATES






























INFO-QUELLEN ZUR VERANSTALTUNG 

#ALGII #jobcenter 
Termin: Montag, 16.07.2018 
Ca. 12 - 17 Uhr.
Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe, 
Bundesverfassungsgericht. #BVerfG  
Informationen und Aufforderung: 
Weg mit den #Sanktionen im #HartzIV

Näheres Quelle 1/10: 

Näheres Quelle 2/10: 
(Bei Inge Hannemann)

Näheres Quelle 3/10: 

Näheres Quelle 4/10: 

Näheres Quelle 5/10: 
(Veranstaltung facebook) 

Näheres Quelle 6/10: 
(Veranstaltung Google plus)

Näheres Quelle 7/10: 
(Bei Eventfrog)

Näheres Quelle 8/10: 
(Artikel FHP):

Näheres Quelle 9/10: 
(Bei "meinestadt. de")

Näheres Quelle 10/10: 








Donnerstag, 21. Juni 2018

INFOSEITE Buch Hartz IV - die ethische Katastrophe Fakten und Argumente vom EX-jc-Fallmanager


INFOSEITE zum Buch 


"Hartz IV - die ethische Katastrophe: Fakten und Argumente vom EX-jc-Fallmanager"


-Blogberichte gegen das Unrecht- 

Schwerpunkt: #SANKTIONEN

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UPDATE vorweg!
Mein SP-"Verlag" epubli / neopubli hat mich rausgeworfen ... IMHO grundlos. Egal. Ich habe 20,- Euro und einiges an Arbeit investiert und das Buch ist - nun bei BoD - hier wieder erhältlich: 
https://www.bod.de/buchshop/hartz-iv-die-ethische-katastrophe-fakten-vom-ex-jc-fallmanager-burkhard-tomm-bub-9783748120575


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Buchdetails
Buch-Shop Business & Finanzen → Allgemein
Buch-Shop Wissenschaft → Rechtswissenschaft

Sprache: Deutsch
ISBN: 9783746734590
Format: Wissenschaft H x B 24 x 17 cm
Seiten: 72
Illustriert: s/w

Erscheinungsdatum: Juni 2018
Schlagworte: Hartz IV, ALG II, jobcenter, Sanktionen, Kürzungen, Fallmanager, Integrationsfachkraft, Ethik, SGB II, Arbeitslosigkeit

Softcover 9,50 €

Der Autorengewinn beträgt pro Buch weniger als einen Euro. Dieser wird ggf. an entsprechende Organisationen gespendet, in jedem Falle aber für den Widerstand gegen Hartz IV eingesetzt!



BEZUGSQUELLEN


+ Buchhandel:
   unter ISBN 9783746734590


+ epubli / neobooks:





Informationen zum Buch

Das System Hartz IV / Arbeitslosengeld II, ist auf eine traurige und ethisch sehr bedenkliche Weise gescheitert! Jedenfalls dann, wenn wir die Maßstäbe von Gerechtigkeit und Menschlichkeit anlegen. Und das sollten und müssen wir tun! Es ist gescheitert, es war von Anfang an mit ethischen Mängeln und Denkfehlern behaftet und es wurde im Laufe der Jahre immer weiter und mit Wucht "vor die Wand gefahren" -zum Schaden von uns Allen! 
Diesmal geht es weniger um konkrete Tipps für den Widerstand vor Ort und ganz allgemein, diese sind im "Handbuch Widerstand gegen Hartz IV" (ISBN: 9783737579414) ausführlicher beschrieben. 
Schwerpunkt sind diesmal dafür ausführliche, aber auch präzise Argumente, Fakten und logische Argumente gegen die Sanktionen, die im herrschenden System bis zu 100% ausgesprochen werden. Sie sind das eiskalte Herz und der Giftzahn des Hartz - Systems und eine Schande für unser Land. Daher gehen sie eigentlich JedeN an ...


VORWORT 


"Guten Tag.

Ich bin EX-Fallmanager (Integrationsfachkraft) im jobcenter (SGB II) und habe zuvor auch einige Jahre in einem Sozialamt (BSHG) als Sozialfachkraft gearbeitet. In jungen Jahre war ich allerdings auch selbst schon arbeitslos und habe seinerzeit eine Arbeitslosen - Initiative mitbegründet. Seit Jahren bin ich nun scharfer Hartz IV - Kritiker. Ich habe Bücher zum Thema herausgegeben und biete meine kostenfreie Beteiligung an  Informationsveranstaltungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Kundgebungen usw. an. Sollten Sie in konstruktiver Weise auf eine dieser Ressourcen zurückgreifen wollen oder Auskünfte von mir wünschen: melden Sie sich gern bei mir!

Dieses Buch wurde 2018 zusammen gestellt und wird möglichst preiswert abgegeben. Eventuelle Gewinne werden an Erwerbslosen-Initiativen gespendet. 

Es vereinigt einige der beliebtesten Blogbeiträge von mir, welche auch die höchsten Zugriffszahlen erzielten. Inhaltliche Doppelungen sind daher teilweise nicht auszuschließen. Es sind Beiträge aus den Jahren 2018, 2017, 2016 und 2014 vertreten. Hinsichtlich neuerer Entwicklungen / Änderungen recherchieren Sie bitte unbedingt auch eigenständig.

Mit freundlichen und solidarischen Grüßen
Burkhard Tomm-Bub, M. A. 2018"  


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P.S.:
In einem der Blogberichte findet man auch einige Schilderungen der persönlichen Hintergründe des Verfassers.

BTB 

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Auch das
"Handbuch Widerstand gegen Hartz IV"
ist natürlich weiterhin zu haben!










Ausführliche Informationen dazu hier: 

http://handbuchwiderstandgegenhartzvier.blogspot.com/


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Schlagworte / tags:

ALGII, Antikapitalismus, Arbeitslosigkeit, Arbeitsministerium, Arge, AufRecht bestehen, Bedingungsloses Grundeinkommen, BGE, Bundestag, Butterwegge, Detlef Scheele, DIE LINKE, Existenzminimum, Fallmanager, GRÜNE, H4, Sanktionen, Hubertus Heil, Inge Hannemann, jobcenter, Hartz IV#ALGII #Antikapitalismus #Arbeitslosigkeit #Arbeitsministerium #Arge #AufRechtbestehen #BedingungslosesGrundeinkommen #BGE #Bundestag #Butterwegge #DetlefScheele #DieLINKE #Existenzminimum #Fallmanager #GRÜNE #H4 #Sanktionen #HubertusHeil #IngeHannemann #jobcenter #HartzIV





Mittwoch, 4. April 2018

Wenn die sPD noch zu retten wäre


... dann wohl nur so!

#HartzIV #SimoneLange #Heidelberg




Wenn die sPD noch zu retten wäre ... dann wohl nur so!
Von Burkhard Tomm-Bub, M. A. 

Doch zunächst einiges vorab. 

Wer bin ich?

Ich bin ehemaliges SPD-Mitglied, jetzt parteilos und der LINKEN sehr nahe stehend.
Weiters und insbesondere bin ich Pazifist, Humanist, Feminist, ökologisch und sozial gesonnen und Antifaschist.
Mein Hauptanliegen in den letzten Jahren ist meine öffentliche Gegnerschaft zu Hartz IV (ALG II / SGB II).
In jungen Jahren habe ich als Arbeitsloser selbst eine Arbeitslosen-Initiative mitbegründet (in Marl, NRW).
Später habe ich als Sozialfachkraft in einem Sozialamt mehrere Jahre unter dem BSHG gearbeitet, später als Fallmanager (Integrationsfachkraft) ebenfalls einige Jahre in einem jobcenter. Ich bin ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer und Flüchtlingshelfer. Ich weiß also, wovon ich spreche. 


Mein Verhältnis zu Simone Lange (Kandidatin SPD-Bundesvorsitz)  

Ich bin da weder verwandt noch verschwägert. Auch nicht verliebt, verlobt, verheiratet. Im Gegenteil sind mir die Welten von  Diplom-Verwaltungswirtinnen (FH), Kriminalbeamtinnen, sowie Oberbürgermeisterinnen eher fremd und fast schon leicht suspekt. Das geht da bei meinem inneren Kompass sonst eher in Richtung "notwendiges Übel" ...


Zur Veranstaltung in Heidelberg 

Bei einer Diskussion auf facebook im Kreise von Hartz IV - Gegner*innen meinte kürzlich ein Bekannter zu mir: "Ja, die ist da schon richtig gut. Aber so 100% hat sie auch noch nicht begriffen, worum es bei Hartz IV in jedem Aspekt geht."
Ich antwortete seinerzeit: "Kann man leider nicht völlig abstreiten. Aber: sie spielt da niveaumäßig mindestens zwei Ligen höher, als ich es bei jedem anderen SPD`ler oberhalb der OV-Ebene jemals gesehen habe!"

Das bestätigte sich an diesem Abend in Heidelberg absolut!
Bei der zahlenmäßig wirklich sehr gut besuchten Veranstaltung äußerte sich Simone Lange klar und unmißverständlich zu etlichen Themen und antwortete anschließend in einem längeren Block auch auf Fragen der Besucher*innen. 

Sie wiederholte und bekräftigte, dass Hartz IV abgeschafft werden müsse, dass dieses System eines sei, das den Bürger*innen vor allem die Botschaft ins Gesicht schlüge: "Wir trauen Dir nicht!" 
"Wieso sollten die Bürger*innen dann eigentlich noch der Politik trauen?", so Lange folgerichtig.
Recht hat sie!
Es gibt Künste, die sind mehr oder weniger im Aussterben begriffen. Dazu gehört die Fähigkeit, Einsicht in eigene Fehler zu zeigen und um Entschuldigung zu bitten.
Beides forderte Simone Lange auch an diesem Abend wieder. "Wir haben uns neoliberalen Strömungen geöffnet. Das war ein großer Fehler. Wir müssen uns bei den Hartz IV - Betroffenen ernsthaft entschuldigen!" Der Wohlstand anderer Menschen sei auf ihrem Rücken ausgetragen und vermehrt worden. 
Es müsse auch Schluß damit sein, dass die SPD einerseits "Everybody's Darling" sein wolle, andererseits aber man mit GRÜNEN und LINKEN möglichst nicht reden solle. 
Ein interessanter Aspekt war, dass Lange etliche Verflechtungen von Hartz IV mit scheinbar anderen gesellschaftlichen Feldern sah. Insbesondere auch zur "Inneren Sicherheit". Nicht mehr Zwangsmaßnahmen, sondern eine gesicherte und ausreichende Grundversorgung würden diese positiv befördern! Wie wahr!

Zahlreiche weitere Themen kamen auch zur Sprache. So die Forderung nach deutlich mehr innerparteilicher Demokratie, nach einer besonnenen Friedenspolitik und "eben nicht reflexhaften Reaktionen die andere Länder vorgeben". 
Mehr Transparenz in allen Bereichen, ein neues Grundsatzprogramm für die SPD, die Rückkehr zu sozialdemokratischen Inhalten und einiges mehr sind ihre Forderungen und Ziele.

Und vor allem: das alles wirklicht TUN! Gemeinsam, entschlossen und mit klaren Zielen. 

Eindringlich auch ihr Appell, sich zu besinnen, für welche Gruppen in der Bevölkerung man einstehen wolle und müsse. 
"Und wenn das dann einigen kleinen, besser gestellten und sehr gut gestellten Gruppen nicht gefällt: dann ist das ja auch gut und richtig so!" 

Sollte hier tatsächlich die Attitüde dahinter stehen: Nicht Wählerstimmen um jeden Preis, sondern Werte und Ziele haben, diese transparent darstellen und es dann den Wähler*innen überlassen, ob sie diese wollen und wählen?
Darauf - warte ich in der "großen Politik" seit vielen Jahren!

Ich werde jetzt mal ein wenig enthusiastisch: mit einer Frau wie Simone Lange wäre eine deutliche Mehrheit von SPD, LINKEN und GRÜNEN in Deutschland ohne weiteres zu erlangen! Und sehr wünschenswert. 
CSU / CDU / FDP und "AfD" könnten einpacken, definitiv! 

Ich kann von daher nur zur uneingeschränkten Unterstützung von Simone Lange aufrufen und mich an dieser Stelle nochmals dafür bedanken, dass das Thema der ethischen Katastrophe "Hartz IV" von ihr so eindeutig aufgegriffen wurde.

Auch an dieser Stelle möchte ich dann noch einmal auf mein folgendes Angebot hinweisen:



Burkhard Tomm-Bub, M. A. 
(Ex - Fallmanager im jobcenter)  

P.S.:
Auch mein "Handbuch Widerstand gegen Hartz IV" plus Zusatzmaterialien konnte ich der Kandidatin überreichen. 




Meine Erlebnisse mit ihrer mächtigen Widersacherin A. Nahles habe ich an dieser Stelle bereits einmal beschrieben: 
















WEITERE FOTOS:





















Aktuelle Analyse der Hartz IV - Sanktionen von mir aus Sicht verschiedener Wissenschaften / Disziplinen:

https://kopfmahlen.blogspot.de/2018/04/die-wissenschaft-hat-festgestellt-dass.html