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Montag, 23. März 2020

#Corona ? Es gibt auch noch was anderes ... #Flüchtlinge #refugees Mitmachen!


#Corona ? Es gibt auch noch was anderes ...
#Flüchtlinge #refugees Mitmachen! 

Christel Aderhold schreibt dazu: 

"Liebe Freundinnen und Freunde,

mir begegnen immer mehr Menschen, denen die Corona-Krise zum Hals heraushängt und andere, denen das Elend der Flüchtlinge zum Hals heraushängt.

Abgesehen davon, dass weder das eine noch das andere weggeht, wenn man sich (wie die kleine Enkelin einer Freundin) eine  große Einkaufstüte über den Kopf zieht:

Wir hätten da eine Idee, wie man die Zeit zu Hause nutzen kann!

Lest doch bitte den (folgenden)Aufruf von Burkhard Tomm-Bub.

(LGr
Christel)"

 ... und hier ist er! 


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

AUFRUF:  

FLÜCHTLINGE, BÜROKRATIE, CHANCEN 
 - Positivbeispiele gesucht - 

Liebe Mitmenschen!

Wir schreiben diesen Aufruf im März 2020. 
Dies sind "interessante Zeiten", die Veränderungen und auch Gefahren mit sich bringen. 
 Doch es gab ein Leben vor Corona und es wird eines danach geben. 
 Eine Konstante der letzten Jahre sind die Flüchtlinge. Es sind Menschen. Also Männer, Frauen und Kinder, die schutzsuchend zu uns kommen. 
Neben diesem Schutz ist es für alle Beteiligten wichtig und hilfreich eine Integration in unsere Gemeinschaft so gut wie irgend möglich zu erreichen. 

Viele Ehrenamtliche versuchen fortlaufend, dies mit Rat und Tat zu unterstützen. Doch es gibt Hindernisse. 
Eines davon heißt: Bürokratie. 
Es geht nicht ohne Regeln, nicht ohne Vorschriften, nicht ohne vorgeplante Abläufe. Das ist klar. 
Doch Humanität, Vernunft und Logik sollten auch hierbei immer die Oberhand behalten! 
Zudem gibt es unterschiedliche Arten, Anweisungen und Gesetze umzusetzen. Man kann diese zügig oder übertrieben gründlich handhaben. Die Ausführenden vor Ort können neutral und freundlich, oder aber eben mißmutig und ungeduldig agieren.

Oft, und wir finden ZU oft, hört man von letzterem. 
Von langsamer Bearbeitung, während die Menschen ohne Privatsphäre in Großraumzelten hausen, von Unwillen und ärgerlichem Reagieren, wenn anhand noch fehlender Sprachkenntnisse etwas nicht sogleich verstanden wird. Von nicht nachvollziehbaren und harten Entscheidungen. Und einigem mehr ...  

Dem möchten wir etwas entgegensetzen!  
Doch wer sind "wir"? 

Wir sind: 
a) Christel Aderhold
- Ehrenamtliche Integrationsarbeiterin - 
- Trägerin Bundesverdienstkreuz 2019 - 

b) Burkhard Tomm-Bub, M. A. 
- Erziehungswissenschaftler - 
- Ehrenamtlicher Berater - 

Beide sind seit Jahren in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe engagiert. 

WAS IST UNSER PROJEKT? 

"Etwas entgegensetzen", so hatten wir es formuliert. 
Das heißt nun ganz sicherlich NICHT, dazu aufzufordern, mit Fackeln und Mistgabeln dem "Amtsschimmel" Beine zu machen. 

Es gibt Alternativen. 
Und auch diese werden bereits in der Praxis, im Alltag umgesetzt. 
Wir kennen und sammeln reale (!) Erlebnisse, die Vernunft und Menschlichkeit gezeigt haben. Zum Nutzen aller Beteiligten. 
Diese wollen wir weiter sammeln, zusammenstellen und verbreiten - um gute Beispiele zu geben, um diesen Anerkennung zu zollen, um zu zeigen: "SO GEHT ES AUCH!"

Einige "Geschichten" haben wir bereits.
Doch wir wollen mehr. 
Und eben dazu brauchen wir Eure Hilfe. 

Sendet uns was ihr (mit)erlebt (oder getan) habt. Unbürokratisches, menschliches, Beispiele für schnelles und engagiertes Arbeiten. Freundliche Gesten, verständnisvolles Verhalten, usw., welches euch in Behörden, Ämtern und Institutionen begegnet ist. 

Unser Projekt ist überparteilich und überkonfessionell und nicht kommerziell. 

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DATEN KURZFASSUNG

Durchführende:
Christel Aderhold und Burkhard Tomm-Bub, M. A. 

Projektart:
Blogveröffentlichung & Selfpublishing-Buch (BoD). 

Finanzen:
Es entstehen keine Kosten, theoretisch mögliche Gewinne werden an "RESPEKT: MENSCHEN!" gemeinnütziger e.V. gespendet. 

Datenschutz:
Alle Erlebnis-Geschichten werden - ggf. in sinnwahrend überarbeiteter Form- so dargestellt, dass der Datenschutz gewahrt bleibt (außer es liegen ausdrückliche, schriftliche Genehmigungen aller in der Geschichte vorkommenden Menschen vor). 
Dies bedeutet Namen und Ortsnamen werden verändert, zu spezielle Details, die eine Identifizierung ermöglichen würden, werden angemessen verändert. 

Projektzeit:
Ab sofort. Enddatum noch unbestimmt, voraussichtlich in einigen Monaten. 

Sonstiges: 
Jede und Jeder kann mitwirken. Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung in Blogartikel und Buch besteht jedoch nicht. 
Eine Veröffentlichung der einzelnen Geschichten / Berichte kann mit oder ohne Realname, oder auf Wunsch unter Pseudonym erfolgen. 
Wenn irgend machbar, wird jeweils ein Belegexemplar zugesandt.    

Kontakt:

+ Christel Aderhold 
Mail: christeladerhold@web.de 

+ Burkhard Tomm-Bub, M.A. 
Mail: ogma1@t-online.de  

Betreff: "Positivbeispiele".

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Gemeinsam erreichen wir Verbesserungen und mehr Menschlichkeit!

Mit freundlichen Grüßen

Christel Aderhold
Burkhard Tomm-Bub 



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Freitag, 17. Mai 2019

#RESPEKT #MENSCHEN Respekt: Menschen! e.V. #Ludwigshafen #Umgebung

#RESPEKT #MENSCHEN Respekt: Menschen! e.V. #Ludwigshafen #Umgebung 
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Der Verein "Respekt: Menschen!" in Ludwigshafen
- Informationen und Möglichkeiten - 

Am 16. Mai 2019 traf sich der Verein "Respekt: Menschen!" aus Ludwigshafen zu einer Informationsveranstaltung, zu der auch alle Nichtmitglieder herzlich eingeladen waren.
Der Verein ist solidarisch gegenüber Flüchtlingen und versucht hier seit einigen Jahren in vielfältiger Weise zu helfen und zu unterstützen. 
Thema des Abends war einmal die Zukunft des Vereins, die Bündelung und Koordination der Kräfte und ähnliches. Nähere Informationen finden sich auf den Abbildungen in diesem Bericht. 





Auch auf die stattgefundenen Veränderungen in der ehrenamtlichen Arbeit wurde eingegangen. 
Der Anstieg der Zahl der Geflüchteten ab 2015 hat schon seit einiger Zeit deutlich nachgelassen. Damit verschieben sich auch die Bedürfnisse und Anforderungen. 
Von manchen wird der seinerzeitige Anstieg auch als "Flüchtlingswelle", oder gar "Flut" bezeichnet. Ein sehr makaberer und auch falscher Begriff. Eine Welle ist eine Sache, ein Ding - Flüchtlinge aber sind Kinder, Frauen, Männer - in jedem Falle aber Menschen! 
Viele Flüchtlinge sind in der Wüste gestorben, noch mehr aber auf der Flucht im Meer ertrunken ...!
Auch Begriffe wie "Asylanten" haben übrigens im Sprachgebrauch nichts zu suchen. Der Begriff ist einmal völlig ungenau und erweckt auch Assoziationen an Negativbegriffe wie "Spekulanten", "Simulanten", u.ä. Wir sollten hier keine Sprachmuster der politischen Ultrarechten übernehmen!




Der Verein ist offen für neue Mitglieder (Jahresbeitrag 12,- Euro), kooperiert aber gern auch mit Nichtmitgliedern. Jede und Jeder ist hier eingeladen Kontakt aufzunehmen und zusammenzuarbeiten, sofern eine Übereinstimmung mit dem Leitbild des Vereins besteht. 




Auch die nächsten Termine wurden bekannt gemacht. 
Einerseits verständlich, andererseits aber erschreckend empfand ich hierbei die dringende Bitte, die jeweiligen Treffpunkte / genauen Orte NICHT in diesem Bericht zu zeigen. Dies geschieht zum Schutz vor Übergriffen durch rassistische Kriminelle. 
Wer sich interessiert, kann aber gern zuvor Kontakt aufnehmen, zum Beispiel unter der Email-Adresse 
 info@respekt-menschen.de
 Die Vorstandsmitglieder Marianne Speck, Brigitte Eckardt und Doris Treber sind die zuständigen Ansprechpartnerinnen. 




website: 
http://wp10561002.server-he.de/respektmenschen/ 





(Vergrößerung aller Fotos ggf. durch anklicken!) 


Mit freundlichen Grüßen 
Burkhard Tomm-Bub, M. A.,
Ludwigshafen / Rhein  
- ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer - 

Transparenz-Info:
Ich bin Mitglied keiner Sekte, Kirche noch Partei und trete dem Verein ab Juni 2019 bei. 

P.S.:
Alle Fotos, Links und der gesamte Bericht unterliegen keinerlei copyright. Im Gegenteil! Es wird darum gebeten, ihn zu retweeten, teilen, vermailen, oder sonstwie weiter zu geben. ...! :-) 


Donnerstag, 27. September 2018

KOPFLOS in MANNHEIM Spätlese #25 "Ausschnitt" :-)

KOPFLOS in MANNHEIM Spätlese #25 "Ausschnitt" :-) 









Am Mittwoch, 26.09.2018 fanden die Lesungen der Spätlese #25 in Mannheim statt. 

Mehr Infos gibt es hier: 

 http://www.spaetlese-nachlese.de/ 

Auch ich hatte wieder die Ehre teilnehmen zu dürfen. 
Ich gab zwei kurze, unterschiedliche Beiträge zum Besten. 
Einmal die "Hutbürger-Nummer". 
 Dies ist AUCH hier zu sehen, als "Studioaufnahme". :-) 

https://www.youtube.com/watch?v=47x8wdL9ehE 

Weiters las ich drei meiner Texte aus diesem Buch von mir: 

 https://www.amazon.de/kenne-diesen-Schmerz-Verst%C3%A4ndliche-Prosa-Gedichte/dp/3869315105 

Und zwar folgende: 
 . 
 .

Änderung

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht
was sich nach Ihrem Tode
ändern   wird?

-oder aber-

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht
was sich   vor Ihrem Tode
ändern könnte?

                                                                             B.Tomm




Verzichte

Neben dem akuten
greift leider auch
der chronische
Denkverzicht
immer weiter um sich.

Bei wem
lassen SIE denken?

                          B.Tomm

.

Tatsachen

Ich habe mich
vollkommen unter Kontrolle,
und alles geht
seinen geregelten Gang.

Warum also
sollte das in Zukunft
anders werden?

-dachte die Zeitbombe.

                                      B.Tomm
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Abschließend durfte der Hinweis auf diese Veranstaltung nicht fehlen: 

 http://www.kaluach.de/index.php/sonstige/item/2953-kundgebung-zusammenleben-braucht-menschlichkeit


MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A. 
aka
BukTom Bloch

P.S.:
Leider hatte ich ein kleines Kameraproblem. 
Daher wirkt das Ganze zum Teil etwas kopflos und stellt im wahrsten Sinne des Wortes einen Ausschnitt dar ... :-) 

Live auf youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=I4iGwuFd_Tc







Samstag, 2. Juni 2018

Frankfurter Allgemeine #Heil #AfD #HartzIV #Zuschuß #dumm

#Heil #AfD #HartzIV #Zuschuß #dumm 




















Ja, die "Frankfurter Allgemeine" ...
Sie titelt im Teil "Wirtschaft" folgendermaßen:

"ANFRAGE DER AFD :
Jeder dritte Bezieher von Hartz IV ist Ausländer
(AKTUALISIERT AM 02.06.2018-10:59)"

Man konzentriert sich in diesem Artikel auf zwei Themenbereiche:

" ... Etwas mehr als eine Million Ausländer bezieht in Deutschland Hartz IV, geht aus einer Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Arbeitsminister Heil will hingegen für Langzeitarbeitslose staatlich geförderte Arbeitsplätze schaffen. .."

Weiter heißt es:

" ... Rund jeder dritte arbeitssuchende Bezieher von Hartz IV in Deutschland ist nach Angaben der Bundesregierung Ausländer. Das sind 1,05 Millionen Menschen. Unter ihnen liege die Quote der Menschen ohne Berufsausbildung deutlich über der von Hartz-IV-Beziehern mit deutschem Pass, schreibt die „Passauer Neue Presse“ unter Berufung auf die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion. Während von den deutschen Leistungsbeziehern etwa die Hälfte (970.000 Menschen) keine Berufsausbildung habe, liege die Quote bei Ausländern bei rund 85 Prozent. ..."

DAZU: 
Wie wird hier "Ausländer" definiert? 
Mutmaßlich sind das doch alle Menschen mit ALG II - Berechtigung "ohne deutschen Pass". 
Das sind recht unterschiedliche Menschengruppen. 
Dazu zählen ältere Personen, die Jahrzehnte hier arbeiteten. 
Dazu zählen Menschen, denen wegen ihrer "ausländischen Herkunft" mit Mißtrauen und Vorurteilen begegnet wurde und wird. 
Dazu zählen insbesondere auch Flüchtlinge, die anerkannt wurden und nun arbeiten dürfen und müssen. 
Und hier eben gibt es besondere Faktoren, denen ein "gestandener Biodeutscher" halt eben gar nicht unterliegen KANN!
Doch zunächst noch zu einer anderen Tatsache: die Flüchtlinge sind JÜNGER, als der durchschnittliche deutschstämmige Arbeitslose. Und sie waren nicht selten einige Jahre zuvor im Heimatland verfolgt, bedrängt und dann lange auf der Flucht. 
Da ist es dann eben nicht so einfach mit einer geregelten Ausbildung / einem Studium ... 
Im Übrigen bezweifle ich die plakative Aussage "85%" sehr.   
Etwas mehr Sinn ergäbe es höchstwahrscheinlich zu sagen: 85% verfügen über keine in Deutschland anerkannte Ausbildung.

+
Etliche HABEN eine Ausbildung (oder auch ein abgeschlossenes Studium, btw.). Sie ist in D nur (noch) nicht anerkannt. Das kann mehrere, ganz unterschiedliche Gründe haben. Wenn etwa die entsprechenden Unterlagen nicht mitgenommen werden konnten, wenn sie auf der Flucht verloren gingen, wenn diese hier noch nicht übersetzt und von der jeweils zuständigen Institution in D noch nicht eingestuft und anerkannt wurden.


+ Etliche verfügen auch über jahrelange Berufserfahrung (zum Teil durchaus auch belegt). Nur: eine formale Ausbildung war damit im Herkunftsland eben nicht verbunden ... 


+ Der biodeutsche Arbeitslose befand sich vor dem ALG II in den meisten Fällen im ALG I - Bezug. In diesem Zeitraum kann man Altersgrenzen überschreiten, versterben, Arbeit finden, etc. pp. 

In diesen "Genuss" kommen z.b. (aus sehr unterschiedlichen Gründen) gescheiterte Selbstständige ausländischer Herkunft nicht. Dazu ist zu erläutern: die Quote der "Scheiterer" ist bei dieser Gruppe eher geringer: jedoch wählen recht viele Ausländer diesen Weg des Broterwerbs, Stichwort "Vorurteile von Arbeitgebern". 
Und - vor allem - Flüchtlinge die anerkannt wurden, KONNTEN und durften hier in D noch keinen Anspruch auf ALG I erwerben. Insbesondere sie landen SOFORT im ALG II ...

Wie erweckt man mit Statistiken ein falsches, verzerrtes Bild?
Dies ist wieder einmal ein gutes Beispiel dafür.
Und die "Frankfurter Allgemeine" schnappt begierig nach diesem Häppchen der "AfD" ... 

:::::::::::::::::::

Das andere Thema im Artikel sind die Geldgeschenke der jobcenter an Unternehmer, die nun aufgestockt und erhöht werden sollen. 
Eine Wirtschaftsförderung der "anderen Art" also ... 

Im O-Ton klingt das so:
" ... Langzeitarbeitslose, die seit mehr als sechs Jahren Hartz-IV-Bezieher sind, sollen von 2019 an durch staatlich geförderte Arbeitsplätze neue Perspektiven erhalten. Deswegen sollen die Jobcenter an Unternehmen ((sic!)), öffentliche und gemeinnützige Träger für eine Zeit von bis zu fünf Jahren Lohnkostenzuschüsse zahlen können, wenn sie solche Langzeitarbeitslose einstellen.  ..."
 ... 
" ... Im Einzelfall sollen Arbeitgeber in den ersten zwei Jahren die Lohnkosten voll vom Jobcenter ersetzt bekommen, in den drei übrigen Jahren sinken die Zuschüsse dann schrittweise auf 70 Prozent – verbunden mit der Hoffnung, dass das Arbeitsverhältnis am Ende ohne Förderung weiterläuft.  ..."

:::::::::::::::::::

JUPIDUH! Ist denn schon Weihnachten?? Das werden sich da etliche Arbeitgeber sicherlich fragen.

Und, ach ja - die "Hoffnung" auf " ... ohne Förderung weiterläuft". Die ist vergeblich. So gut wie immer! Es wäre ja auch ökonomisch sehr unvernünftig, die jeweiligen Menschen nicht SPÄTESTENS nach Ablauf der letzten Förderstufe rauszuwerfen: es wäre dann doch kein Platz mehr frei für den Nächsten. Der wieder "für umsonst", mit 100% "Förderung" einsteigt!

Soweit. 

Doch Halt!
Was wäre die schönste unsinnige Maßnahme ohne noch ein wenig Häme und Herabsetzung?
Ich sage da jetzt mal nichts zum Zitat, empfehle aber, es langsam zu lesen und sich in Ruhe mental auf der Zunge zergehen zu lassen.

Es äußert sich Hubertus Heil, aktueller Bundesminister für Arbeit und Soziales:

" ...  Eine Verdrängung regulärer Beschäftigung durch die Zuschüsse erwartet Heil nicht. Dafür sorge schon die Begrenzung auf Personen, die besonders lange arbeitslos waren, sagte er. ..."

 ....... 

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/jeder-dritte-bezieher-von-hartz-iv-ist-auslaender-15619300.html 

 ....... 

(Burkhard Tomm-Bub, M.A. / EX-Fallmanager in einen jobcenter) 

Montag, 9. April 2018

#refugees #Flüchtlinge #Wohnung #Wohnungssuche #Ludwigshafen


#refugees #Flüchtlinge #Wohnung #Wohnungssuche #Ludwigshafen  













Mein Entwurf "Hilfen und Tipps für die Wohnungssuche" zur allgemeinen Diskussion. Kann auf andere Städte angepasst werden.

Ich suche noch Hilfe bei der Übersetzung ins Englische, Französische,  nach Arabisch / Syrisch und Tigrinya.

Gern verbreiten, gern teilen. 


Gern bei mir melden!
:-)

MfG
Burkhard Tomm-Bub



Fließtext: 



ALLGEMEINES

Vorbereitung / Suche

+ (Zeitungs-) Anzeigen lesen!
Lesen Sie Wohnungsanzeigen in den Lokal- und Regionalzeitungen des Ortes, an dem Sie eine neue Bleibe suchen. Suchen Sie gezielt nur nach Anzeigen die auf Ihr Wohnungswunschprofil passen und achten Sie dabei auf Details: sind der Mietpreis und die Nebenkosten bezeichnet, usw.

+ Inserieren Sie selbst ein Wohnungsgesuch mit einer möglichst genauen Beschreibung ihrer Wunsch-vorstellung; die meisten Immobilienportale bieten kostenlos die Einstellung eines Wohnungsgesuchs an.
Eine Zeitungsanzeige in der man klar formuliert wer man ist, was man sucht und wie viel es kosten darf, erhöht die Chance eine passende Wohnung zu finden deutlich. Je präziser man die Anzeige schaltet, desto reibungsloser wird die Wohnungssuche verlaufen.

+ Wohnungssuche im Internet.
Neben den Inseraten in Tageszeitungen haben sich die zahlreichen Angebote im Wohnungsmarkt auch stark ins Internet verlagert. Man findet heute dutzende Internetbörsen, Portale und Webseiten, auf denen Mietwohnungen angeboten werden.

+ Suchen Sie auch in Außen-Stadtteilen / am Stadtrand und eventuell auch in Nachbarstädten.

+ Setzen Sie auf Mund-zu-Mund-Propaganda.
Man sollte so vielen Menschen wie möglich wie nur möglich erzählen, dass man eine Wohnung sucht.
Eventuell kann man kurze, kleine Zettel vorbereiten, auf denen das Wichtigste steht und diese dann im Gespräch weiter geben. Es hilft auch vielleicht das schwarze Brett an der Uni oder im Gemeindezentrum, in Geschäften und Einkaufszentren.

+ Mitglied einer Genossenschaften werden.
Wohnungen von Genossenschaften sind beliebt. Sie sind erschwinglich und liegen oft in begehrten Stadtteilen. Daher: bei Genossenschaften oder Wohnungsbaugesellschaften vor Ort auf die Wartelisten setzen zu lassen.

+ Schreiben Sie eine E-Mail
Sind in einer Anzeige sowohl Telefonnummer als auch E-Mail-Adresse angegeben, sollten Sie besser mailen.
Hinterlassen Sie aber auch schon mit der eMailadresse einen vertrauenswürdigen Eindruck.
Also keine flotten / frechen Mailadresse benutzen, wie "flotterHecht @ t-online.de", "heisserRocker @ gmail.com", oder ähnliche!

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Schriftliche Vorbereitung!

+ Um Vermieter und Makler endgültig zu überzeugen, sollten Sie eine Bewerbungsmappe mit allen relevanten Informationen zusammenstellen: Beruf, Gehaltsnachweise, Schufa-Auskunft usw. Außerdem können Sie ein (möglichst ähnliches) Foto beilegen.
Der Vermieter will Ihre Verdienstsituation kennen. Der Vermieter will wissen, wo Sie zur Zeit noch wohnen und wer ihr Vermieter ist, um von Ihrem jetzigen Vermieter zu erfahren, ob Sie die Miete bezahlt haben bzw. ob Mietschulden bestehen. Weisen Sie also darauf hin, dass das jobcenter die Miete direkt an den Vermieter überweisen wird (und veranlassen Sie das dann auch so im jobcenter).
Datenschutzrechtlich dürfen diese Informationen NICHT eingefordert werden. Wenn man die Wohnung haben will, wird man aber eine Mappe abgeben müssen. Andere Interessenten haben wahrscheinlich weniger Probleme damit.
Zu den Dingen, die eigentlich NICHT gefragt werden dürfen, gehören auch noch privatere Dinge / Fragen.
Verfügt man hier (in den Augen von Vermietern) über Vorteile, KANN man sich überlegen, ob man diese von sich aus anspricht ...
+ Ist man SEHR religiös, oder (besser) gemäßigt?
+ Will die Familie bald ein (weiteres) Kind, oder (besser) nicht?
+ Ist man Raucher oder (besser) Nichtraucher?
+ Trinkt man gern mal Alkohol oder (besser) wenig / keinen?
+ Will man ein kleines Haustier (Fische, Vogel, Katze, Hund) mitbringen / anschaffen oder (besser) nicht?
+ Hört man gern und laut Musik, oder (besser) seltener und / oder über Kopfhörer?
+ Hat man sehr viele Freunde und feiert gern oder (besser) nicht?

+ Wie weit ist man mit den Sprachkursen (A1, A2, B1,...)?
Und ähnliches.
Mit Bewerbungsmappen aber auch nicht übertreiben: regelrechte "Bücher" sind Vermietern zu aufwendig. Also kurz und knapp, aber alles wichtige!

+ Auch darauf sollten Sie vorbereitet sein:
Sofern Sie kein Inländer sind, will der Vermieter Ihren Pass sehen oder eine Aufenthaltsgenehmigung (diese Unterlagen sollten Sie dann möglichst aktuell zur Einsicht bereithalten), der Vermieter stellt Ihnen ggf. persönliche Fragen nach Ihrer Herkunft, warum Sie umziehen, was Sie beruflich vorhaben, um Sie möglicherweise besser kennen zu lernen (häufig bei Privatanbietern üblich, insbesondere, wenn diese im gleichen Haus wohnen).

+ Auch folgende Nachweise sind in der Regel erforderlich:
Mieterselbstauskunft (z.B. hier: https://www.wohnungsboerse.net/mieterselbstauskunft )
SCHUFA-Bonitätsauskunft (z.B. hier: https://www.meineschufa.de/index.php?site=7 )

+ Verfassen Sie ein Anschreiben
Bei privaten Vermietern kann auch ein kleines Anschreiben hilfreich sein, in dem Sie sich nochmals vorstellen. Für viele Vermieter ist es wichtig, ein Gefühl für den Menschen zu bekommen.
Wenn etwas mit der Hand geschrieben wird - unbedingt leserlich schreiben!

+ Vermieter von Wohnungsbaugesellschaften neigen eher dazu, rein sachlich zu entscheiden und senden Ihnen zunächst einen Bewerbungsbogen zu, den Sie dann ausfüllen sollen. Seien Sie also darauf vorbereitet.

+ Achtung! Makler zahlt das jobcenter in der Regel nicht!

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Denken / Interessen von VERMIETERN

+ Bei der Suche nach einem Interessenten ist Vermietern besonders wichtig:
* dass der Interessent seine Zahlungsfähigkeit nachweisen kann (aufschreiben, dass die Miete direkt vom jobcenter überwiesen wird).
* möglichst wenig Aufwand zu haben und schnell zu vermieten.
* dass der Interessent gut in die Hausgemeinschaft / Nachbarschaft passt.

+ Ihr zukünftiger Vermieter wünscht sich in der Regel:
* möglichst keine kurzfristigen Mieterwechsel,
* dass sein Eigentum keinen Schaden nimmt,
* dass er einen sympathischen Mieter findet,
* dass der Mieter sich an die Hausordnung hält, also keinen Ärger macht.

+ Wenn Interessenten die Wohnung so akzeptieren, wie sie ist, und keine Extrawünsche haben, sind sie bei Vermietern besonders gern gesehen.
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BEIM TERMIN

+ Gute Manieren, Pünktlichkeit und ein offenes, freundliches Verhalten gegenüber dem Vermieter bringen Sympathiepunkte! Sympathie spielt eine wichtige Rolle: Machen Sie zur Besichtigung einen guten Eindruck, aber verstellen Sie sich nicht. Höflich sein, also zum Beispiel nicht die besichtigte Wohnung "schlecht reden"!
Pünktlichkeit und ein gepflegtes Erscheinungsbild sind absolute Pflicht: Wer sich schon zur Besichtigung verspätet, nimmt es vielleicht auch mit den Mietzahlungen und anderen Dingen nicht so genau. Einige Vermieter könnten genau zu diesem Schluss kommen. Wirken Sie seriös.

+ Erzählen Sie von sich
Für Vermieter und Makler ist die finanzielle Situation des potenziellen Mieters wichtig. Sie können daher schon in der ersten E-Mail deutlich machen, dass Sie ein geregeltes Einkommen haben. Verlieren Sie außerdem ein paar Sätze über sich, Ihre Wohnsituation oder den Umzugsgrund.

+ Stellen Sie die richtigen Fragen
Um auf einer Massenbesichtigung nicht unterzugehen, sollten Sie das Gespräch mit Makler oder Vermieter suchen und durch freundliche Fragen Interesse signalisieren: Wie sind die Nachbarn? Wann wurde das Haus gebaut? Fragen zu Feuchtigkeitsschäden oder Renovierungsarbeiten sollten bei der ersten Besichtigung nicht gestellt werden. Am Anfang sollte man erst einmal positiv auffallen. Über Reparaturen kann später gesprochen werden.
Führt ein Vermieter selbst durch die Wohnung, kann man kleinen Schmeicheleien einstreuen. Die meisten selbst vermietenden Eigentümer freuen sich, wenn zum Beispiel die geschmackvollen Badezimmerfliesen gelobt werden.

+ Erzählen Sie nicht alles
Man muss nicht unbedingt lügen. Aber man muss nicht immer gleich alles sagen. Zum Beispiel muss man sich nicht als Hardrock-Fan bekennen, wenn nach dem Musikgeschmack gefragt wird.

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ADRESSEN und websites:

+ SCHUFA - Selbstauskunft (für den Vermieter):

SCHUFA Holding AG
Kormoranweg 5
65201 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)6 11-92 78 0
Fax: +49 (0)6 11-92 78 109

+ Immowelt.de

+ Lokalzeitung Ludwigshafen DIE RHEINPFALZ:

+ Lokalzeitung Mannheim / (Ludwigshafen) MANNHEIMER MORGEN:

+ Meine Stadt.de:




+ Zettel in Geschäften u.ä. aushängen:
++ Rathaus-Center Ludwigshafen, Rathausplatz 20, 67059 Ludwigshafen, Telefon.: 49 621 591010
++ REWE im Rathauscenter

+SEITEN im Internet (örtliche Gruppen, (Cafe-)Asylgruppen):

Facebook: 


+ Bei Wohnbaugesellschaften melden:
++ Bauen + Wohnen Wohnungsbaugesellschaft mbH, Weiherhofstraße 8, Ludwigshafen am Rhein
++ LUWOGE

MANNHEIM

Mieterverein:
Mieterverein Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer e.V.
Wredestr. 33, 67059 Ludwigshafen
Tel : 0621 / 59 29 67 0 / E-Mail: info@mieterverein-lu.de

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WOHNBERECHTIGUNGSSCHEIN:
Sozialwohnungen im Sinne des Wohnraumfördergesetzes sind durch öffentliche Mittel geförderte Wohnungen.
Hinweise für die Ausstellung einer Bescheinigung über die Wohnberechtigung (Paragraf 27 Wohnraumförderungsgesetz).
Die Bescheinigung wird nur auf Antrag ausgestellt. Ihre Gültigkeitsdauer beträgt ein Jahr. Maßgeblich sind grundsätzlich die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Antragstellung. Für die Ausstellung einer Bescheinigung ist das Jahreseinkommen des Antragstellenden und der zum Haushalt gehörenden Familienangehörigen zu ermitteln. Abhängig von verschiedenen Einkommensgrenzen werden drei Förderstufen (Förderwege) unterschieden.
Erforderliche Unterlagen
alle Einkommensnachweise wie zum Beispiel Rentenbescheide, Bescheid über ALG I, Bescheid über ALG II und Sozialgeld, Bescheid über Grundsicherung, Verdienstbescheinigung usw.
ein gültiges Ausweisdokument; zu beachten ist:
EU-Bürgerinnen und -Bürger erhalten grundsätzlich immer eine Wohnberechtigungsbescheinigung
bei Nicht EU-Bürgerninnen und -Bürgern erfolgt eine Prüfung anhand des Aufenthaltstitels (Niederlassungserlaubnis und Aufenthaltserlaubnis)
bei Studentinnen und Studenten die Immatrikulationsbescheinigung
bei Wehr- beziehungsweise Bundesfreiwilligendienstleistenden eine Bescheinigung über die Dauer des jeweiligen Dienstes
bei Schülerinnen und Schülern, die 16 Jahre und älter sind, eine Schulbescheinigung
bei werdenden Müttern ab dem 3. Schwangerschaftsmonat der Mutterpass
Gebühren: Diese Bescheinigung wird gebührenfrei ausgehändigt.
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Text als Bild:
































MfG
Burkhard Tomm-Bub