IMPRESSUM

Sonntag, 12. April 2026

AUTISMUS / Neurodiversität und ICD-11!

 



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AUTISMUS / Neurodiversität und ICD-11!


Das Thema Autismus ist tatsächlich eines der Paradebeispiele dafür, wie die ICD-11 den medizinischen und gesellschaftlichen Fortschritt der letzten 30 Jahre abbildet. Während die ICD-10 noch auf dem Stand der frühen 90er Jahre eingefroren ist, vollzieht die ICD-11 einen massiven Paradigmenwechsel.

1. Weg von "Schubladen", hin zum "Spektrum"

In der ICD-10 wurde Autismus in starre Kategorien unterteilt (frühkindlicher Autismus F84.0, atypischer Autismus F84.1, Asperger-Syndrom F84.5). Das Problem: Viele Betroffene fielen durch das Raster oder wechselten im Laufe ihres Lebens die Diagnose, weil die Grenzen künstlich waren.



Die ICD-11 (Code 6A02) fasst dies unter dem Begriff Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zusammen.

  • Der Vorteil: Es wird anerkannt, dass Autismus eine fließende, individuelle Ausprägung ist. Statt starrer Namen wird nun präzise beschrieben, wie die Fähigkeiten in den Bereichen Sprache und Intelligenz ausgeprägt sind. Das ermöglicht passgenauere Förderungen.

2. Bessere Erkennung von Frauen und Mädchen ("Masking")

Die alten Kriterien der ICD-10 basierten fast ausschließlich auf Studien an Jungen. Mädchen und Frauen zeigen oft andere Symptome (z. B. stärkere soziale Anpassung oder "Camouflage").

  • Der Vorteil: Die ICD-11 berücksichtigt explizit, dass sich die Symptomatik geschlechtsspezifisch unterscheiden kann. Das wird die Zahl der Fehldiagnosen (oft fälschlicherweise Borderline oder Depression bei Frauen) massiv senken.

3. Einbezug von sensorischen Besonderheiten

Viele Autist:innen leiden massiv unter Reizüberflutung (Lärm, Licht, Berührung). In der ICD-10 war dies kein Kernkriterium für die Diagnose.

  • Der Vorteil: Die ICD-11 erkennt sensorische Über- oder Unterempfindlichkeit als zentrales Merkmal an. Das ist rechtlich extrem wichtig, um Hilfsmittel oder Nachteilsausgleiche (wie eben die "Stille Stunde") offiziell zu begründen.

4. Erleichterte Diagnose im Erwachsenenalter

In der ICD-10 mussten für eine Diagnose oft Belege aus der frühen Kindheit vorliegen. Für Erwachsene, deren Eltern nicht mehr leben oder die keine Unterlagen haben, war eine Diagnose oft fast unmöglich.

  • Der Vorteil: Die ICD-11 legt den Fokus stärker darauf, wie sich die Symptome aktuell im Leben zeigen, auch wenn sie in der Kindheit durch Kompensationsstrategien verborgen waren.

5. Ende der "Ausschluss-Diagnostik" (ADHS & Autismus)

In älteren Systemen (und teils noch in der gelebten ICD-10-Praxis) hieß es oft: Man kann entweder Autismus oder ADHS haben. Beides zusammen wurde oft nicht diagnostiziert.

Der Vorteil: Die ICD-11 erlaubt explizit Mehrfachdiagnosen. Da Autismus und ADHS sehr häufig gemeinsam auftreten (Komorbidität), erhalten Betroffene nun endlich Zugang zu beiden Therapieformen.


Warum ist das für die Petition so wichtig?


  • Wenn Kritiker fragen: "Warum eilt das so?", ist auch Autismus die Antwort. Jedes Jahr, das wir länger bei der ICD-10 bleiben, bedeutet:

  • Mädchen werden weiterhin übersehen.

  • Erwachsene erhalten keine Klarheit über ihr Leben.

  • Hilfsmittel für sensorische Probleme werden abgelehnt, weil sie "nicht im Diagnoseschlüssel" stehen.

  • Kurz gesagt: Die ICD-10 ist in Sachen Autismus wissenschaftlich "blind" auf einem Auge. Die ICD-11 gibt den Betroffenen ihre volle Identität und ihre Rechte zurück.


Wissenschaftliche Quellen / Referenzen:

  1. WHO (World Health Organization): ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics (Version: 01/2023). Code 6A02 (Autism Spectrum Disorder).

    • Kernpunkt: Integration der Unterformen in ein dimensionales Modell.

  2. Happé, F., & Frith, U. (2020): Annual Research Review: Looking back at 30 years of autism research. Journal of Child Psychology and Psychiatry.

    • Kernpunkt: Belegt die Notwendigkeit, das Spektrum-Modell klinisch anzuwenden.

  3. Lord, C., et al. (2018): Autism spectrum disorder. The Lancet.

    • Kernpunkt: Bestätigt, dass die diagnostische Stabilität bei einem Spektrum-Ansatz (wie in ICD-11 und DSM-5) deutlich höher ist als bei den alten ICD-10-Subtypen.

  4. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi): Berichte zur Kodierung der ICD-11 in Deutschland.

    • Kernpunkt: Dokumentiert den bürokratischen Rückstau und die Notwendigkeit der Umstellung für eine moderne Versorgung.




Samstag, 11. April 2026

ME / CFS: ICD-10 versus VORTEILE der ICD-11!

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ME / CFS: 
ICD-10 versus VORTEILE der ICD-11!


ZUSAMMENFASSUNG VORWEG:


ICD-11-Vorteile für ME/CFS gegenüber ICD-10: Klarere Klassifikation als neurologische Multisystemerkrankung (Code 8E49), bessere Abgrenzung von psychischen Störungen, operationalisierte Diagnosekriterien und stärkere Anerkennung für Versorgung/Leistungen – objektiver und patientenfreundlicher.

Ausführlicher & Quellen:

In der ICD 11 erhält ME/CFS klare, moderne Vorteile gegenüber der ICD 10, die die Anerkennung, Abgrenzung und medizinische Behandlung der Erkrankung verbessern. mecfs+3

1. Klarere Einordnung als Multisystemerkrankung

  • ME/CFS wird in der ICD 11 weiterhin als organisch neurologische bzw. Multisystemerkrankung geführt (Code 8E49), was die biologische Realität der Erkrankung stärker betont als die vage Einordnung in der ICD 10. netdoktor+3

  • Dadurch wird der früher verbreitete Fehleindruck, ME/CFS sei „nur psychisch“, weiter zurückgedrängt, was für Patient:innen wichtig für die Diagnose  und Therapie Haltung ist. mecfs+1

2. Bessere Abgrenzung zu psychischen Störungen

  • In der ICD 11 wird ME/CFS nicht mehr (ungewollt) in die Nähe psychischer Störungen geschoben; die umgebaute Struktur psychischer Störungen (z. B. „Bodily distress disorder“ statt „somatoforme Störungen“) macht eine klare Abgrenzung möglich.econtent.hogrefe+1

  • ME/CFS Patient:innen können nun klarer als mit eigenständiger organischer Diagnose codiert werden, statt in Symptom  oder Belastungskategorien eingeordnet zu werden. mecfs+1

3. Modernere Diagnosekriterien und Struktur

  • Die ICD 11 arbeitet generell mit klareren, operationalisierten Kriterien, Zeit  und Verlaufs Angaben sowie expliziten Ausschlusskriterien, was die diagnostische Reproduzierbarkeit von ME/CFS verbessert. rosenfluh+1

  • Die Neustrukturierung der Klassifikation (z. B. explizite Belastungs /Funktionsstörungen, neue Neurologie Kapitel) erleichtert eine systematische Einordnung und Forschung, ohne die „Funktion“ der Erkrankung zu psychologisieren. econtent.hogrefe+1

4. Verbesserung für Leistungs  und Versorgungssicherung

  • Die klarere, eigenständige Klassifikation (8E49) unterstützt Versicherungen, Renten  und Rehab Stellen dabei, ME/CFS als messbare, lang dauernde Funktions  und Belastungseinschränkung zu würdigen. lost-voices-stiftung+1

  • In Deutschland wird ME/CFS explizit als „starke, chronische, multisystemische Erkrankung mit hohem Grade körperlicher Behinderung“ beschrieben – diese ethische und medizinische Wertschätzung wird durch die ICD 11 Struktur besser institutionalisiert. mecfs+1

Kurz gesagt: ICD 11 bringt für ME/CFS eine schärfere, objektivere und biologisch fundierte Klassifikation, bessere Abgrenzung von psychischen Störungen und mehr Anerkennung als ernsthafte Multisystemerkrankung als die ICD 10. netdoktor+3



QUELLEN:

netdoktor.de - ME/CFS: Chronisches Erschöpfungssyndrom: https://www.netdoktor.de/krankheiten/me-cfs/

mecfs.de - Informationsblatt ME/CFS: https://www.mecfs.de/wp-content/uploads/2024/03/DG.MECFS_Informationsblatt_Uebersicht.pdf

lost-voices-stiftung.org - ME/CFS Aufklärung: https://lost-voices-stiftung.org/aufklaerung/

mecfs.de - Anschreiben AWMF: https://www.mecfs.de/wp-content/uploads/2023/09/Anschreiben_MECFS_AWMF_LL_051-001_ohne-Namen.pdf

hogrefe.com - Klassifikation dissoziativer Störungen ICD-10 vs. 11: https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1422-4917/a000745

mecfs.de - Neue deutsche Fassung ICD-10: https://www.mecfs.de/neue-deutsche-fassung-icd-10/

iqwig.de - ME/CFS Kenntnisstand: https://www.iqwig.de/download/n21-01_me-cfs-aktueller-kenntnisstand_abschlussbericht_v1-0.pdf

rosenfluh.ch - ICD-11 vs. ICD-10 Vergleich: https://www.rosenfluh.ch/psychiatrie-neurologie-2024-02/icd-11-im-vergleich-zur-icd-10-strukturelle-und-inhaltliche-veraenderung

jimcontent.com - PAIS und ME/CFS: https://s2fd3b869d39ac481.jimcontent.com/download/version/1716483270/module/16840503324/name/PAIS%20und%20psychische%20Erkrankun

umsetzungsbegleitung-bthg.de - ICD vs. ICF: https://umsetzungsbegleitung-bthg.de/bthg-kompass/bk-bedarfsermittlung-icf/icf/fd1-1003/




Donnerstag, 2. April 2026

Presse Medien Spiegel

 PRESSE-SPIEGEL: 




Presse / Medienecho:



https://borreliose-bund.de/der-bfbd-unterstuetzt-die-bundestags-petition-icd-11-jetzt/


https://de.indymedia.org/node/723439


https://www.openpr.de/news/1308090/ICD-11-JETZT-Schnellere-bessere-Hilfe-fuer-Kranke-Bundestagspetition-ID-186702-jetzt-mitzeichenbar-.html


https://www.wochenblatt-reporter.de/neustadtweinstrasse/c-community/hilfe-fuer-kranke_a742086


https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/c-service/bessere-hilfe-fuer-kranke_a397541


https://community.enableme.org/t/enableme-bt-petition-die-vielen-kranken-helfen-kann-jetzt-zeichenbar/408474


https://www.guetsel.de/content/117190/icd-11-jetzt-schnellere-und-bessere-hilfe-fuer-kranke-bundestagspetition-id-186702-jetzt-mitzeichenbar.html 


https://www.now-magazine.de/content/117190/icd-11-jetzt-schnellere-und-bessere-hilfe-fuer-kranke-bundestagspetition-id-186702-jetzt-mitzeichenbar.html



https://www.owl.jetzt/content/117190/icd-11-jetzt-schnellere-und-bessere-hilfe-fuer-kranke-bundestagspetition-id-186702-jetzt-mitzeichenbar.html



https://www.auf-schluer.de/content/117190/icd-11-jetzt-schnellere-und-bessere-hilfe-fuer-kranke-bundestagspetition-id-186702-jetzt-mitzeichenbar.html



https://www.guetersloh.jetzt/content/117190/icd-11-jetzt-schnellere-und-bessere-hilfe-fuer-kranke-bundestagspetition-id-186702-jetzt-mitzeichenbar.html 




ÄLTERER ARTIKEL: 

https://www.zaronews.world/medizin/bundestagspetition-borreliose-und-fsme-bund-deutschland-e-v-unterstuetzt-icd-11-jetzt/?utm_source=copilot.com

Presseerklärung ab 30.03.2026

 


 

       PRESSE-ERKLÄRUNG 
Ab Erstveröffentlichungstag der Petition am 30.03.2026 gültig!


Die Fakten:

Ziel der Petition: Schnellere  und bessere Hilfe für Kranke!

#hashtag: #icd11jetzt

ID-der Petition: "186702 Krankheitsbekämpfung-"

Aktenzeichen: 2-21-15-2125-005646

Öffentlicher Einreichungstag:16.09.2025

Name der Petition„ICD-11 JETZT!“

DIREKTLINK zur PETITION: 


https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_09/_16/Petition_186702.html


*  *  * 

Zeichnungsfrist6 Wochen / 42 Tage

AB: OFFIZIELLEM Freigabetag, also ab: 30.03.2026

Benötigte Zeichnungen: 30 000 (Quorum) 

Optionen:

-elektronische Zeichnung

-Unterschriftenlisten (erhältlich über Petent) 

(KEINE Nationalitäts-/Alterseinschränkung!)

Petent: Burkhard Tomm-Bub, M. A.

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Journalisten hassen Copy-Paste-Infomails!
… leider habe ich bei diesem Thema und bei dem enormen Zeitdruck keine andere Möglichkeit.
Ich bitte Sie um Vergebung!
Falls Sie aber einen Beitrag zum Thema erwägen: ich stehe Ihnen sehr gern
als Stimme aus der Praxis und als Mensch mit Hintergrund-Wissen zur Verfügung!

MfG
Burkhard Tomm-Bub, M. A.
67063 Ludwigshafen
Jakob-Binder-Straße 22

Email: ogma1@t-online.de


(Bei Ausfall notfalls: buktom.bloch@gmail.com)

Info-Blog:
  
https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/startseite-icd-11-petition-bundestag.html


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Statt der üblichen Presse-Erklärungen folgend ein vollständig
gemeinfreier Artikel von mir. (Verfahren Sie bitte in jeder beliebigen Weise damit!)

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Für die TV- / Radiosender:

 Der Link zur themenbezogenen playlist  auf YouTube (ebenso gemeinfrei):

  #icd11jetzt gemeinfreie playlist zum Thema auf YouTube

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ICD-11 JETZT! Schnellere & bessere Hilfe für Kranke!
„Jetzt brauche ich Euch alle!“


Schnelle und bessere Hilfe für kranke Menschen – das ist das Ziel des in Recklinghausen (NRW) geborenen, nun aber schon lange in Ludwigshafen am Rhein lebenden Sozialarbeiters i.R. Burkhard Tomm-Bub.
Erreichen will er dies mit einer Bundestagspetition, die bereits am 16.09.2025 eingereicht wurde. Unterstützt wird er dabei vom 
Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD), Dr. Mark Benecke und weiteren Organisationen. Ab dem 30.03.2026 kann diese Petition nun endlich auch von jedermann unterzeichnet werden. Unabhängig von der Nationalität übrigens und es gibt auch kein Mindestalter. Nur Name, Vorname, Anschrift und Unterschrift / Mailbestätigung sind wichtig!

Nach unerwartet ungewöhnlich langer Bearbeitungszeit ist die Prüfung des Ausschusses nun endlich abgeschlossen und der Direktlink lautet:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_09/_16/Petition_186702.html


Was ist überhaupt eine ICD?
Es handelt sich dabei um die internationale Klassifikation der Krankheiten durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Schon seit Januar 2022 ist die ICD-11, die 11. Revision dieser Klassifikation der Krankheiten, offiziell in Kraft. Sie wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt, um Krankheiten weltweit einheitlich zu kodieren, zu erfassen und zu behandeln. In über 35 Ländern ist die ICD-11 bereits implementiert – doch Deutschland gehört nicht dazu. Hierzulande gilt weiterhin die ICD-10, ein System aus den 1990er-Jahren, das mit modernen medizinischen Erkenntnissen nur bedingt Schritt halten kann. Die Folge: Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das nicht nur bürokratische Hürden, sondern auch handfeste Nachteile in Diagnose, Therapie und sozialrechtlicher Anerkennung.
Während die ICD-10 noch stark symptomorientiert arbeitet, erlaubt die ICD-11 eine viel differenziertere Einordnung von Erkrankungen – inklusive neuer Kapitel etwa zu postviralen Syndromen, chronischen Infektionen oder komplexen psychischen Störungen. Der medizinische Fortschritt findet hier endlich auch in der Systematik statt.

Beispiel Chronische Borreliose
Insbesondere Menschen mit chronischer Borreliose oder Co-Infektionen (z. B. Bartonellose, Babesiose) blicken mit Hoffnung auf die ICD-11. Denn: Während ihre Beschwerden häufig massiv einschränkend sind – mit Erschöpfung, Gelenkschmerzen, neurologischen Symptomen – werden sie im bestehenden ICD-10-System oft unzureichend oder gar nicht abgebildet. In der ICD-11 hingegen findet sich nicht nur ein neuer Code für „persistierende Infektionen mit Borrelia burgdorferi“ (1C1G.0), sondern auch eine differenziertere Erfassung anderer infektiöser Erreger, die bisher kaum eine Rolle spielten – darunter Babesien, Bartonellen und andere, teils durch Zecken übertragene Pathogene. Die ICD-11 anerkennt, dass eine Infektion keineswegs immer mit dem Ende der antibiotischen Therapie erledigt ist.


Auch psychische Diagnosen differenzierter

Die Vorteile der ICD-11 beschränken sich keineswegs auf die Infektiologie. Auch im Bereich der psychischen Erkrankungen wurde überarbeitet, ergänzt und neu strukturiert. Diagnosen wie komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS), Zwangsspektrum-Störungen oder auch neuroentwicklungsbedingte Störungen sind in der ICD-11 differenzierter dargestellt als je zuvor. Gerade für Patient:innen mit überlappenden Beschwerden – etwa bei Traumafolgestörungen und somatischen Erkrankungen – kann das entscheidend sein für eine passgenaue Therapie. Kurz gesagt: Die neue Klassifikation erkennt besser an, dass Körper und Psyche kein Schwarz-Weiß-System sind.

Dies sind nur zwei Beispiele für Krankheitsbereiche, die deutlich bessergestellt würden. Weitere sind ME/CFS, Long Covid, Seltene Erkrankungen und Chronische Schmerzstörungen. Auch die Anerkennung von LGBTQ – Menschen würde dadurch verbessert.

Die Folgen der Verzögerung
Die differenziertere Systematik der ICD-11 wäre für viele ein Befreiungsschlag. Doch solange Deutschland an der ICD-10 festhält, gelten diese Diagnosen hierzulande nicht. Das hat Folgen: Ärztliche Gutachten werden angezweifelt, Reha-Maßnahmen abgelehnt, Therapien nicht übernommen. Viele Betroffene bleiben in einer rechtlichen Grauzone – medizinisch ernst zu nehmen, aber statistisch nicht existent.
Und es bleibt nicht bei medizinischen Hürden: Viele dieser Menschen „bluten“ mit der Zeit nicht nur körperlich und seelisch, sondern auch finanziell aus. Private Ausgaben für Diagnostik, Spezialärzt:innen, alternative Behandlungen, nicht erstattete Medikamente oder juristische Verfahren zur Anerkennung der Erkrankung summieren sich – oft über Jahre. Währenddessen läuft das Erwerbsleben entweder auf Sparflamme oder kommt ganz zum Erliegen. Ohne offizielle Anerkennung durch eine aktualisierte ICD-Klassifikation bleibt auch der Zugang zu Sozialleistungen erschwert oder unmöglich.

Die Gründe?
Das Bundesgesundheitsministerium begründet die Verzögerung mit dem notwendigen technischen und administrativen Aufwand – und verweist auf nationale Anpassungen.
Die Verbindlichkeit der ICD-11 soll zwar zum Ende der von der WHO gewährten Übergangsfrist 2027 eintreten – 
aber nur für Tote!
Lebende, leidende Menschen werden wohl noch „einige Jahre“ warten müssen.
Verschiedentlich hört man, es solle eben alles mit „deutscher Gründlichkeit“ und zukunftssicher vorbereitet werden.
Und es hätten nun mal viele Instanzen und Gremien mitzureden.
Selbsthilfegruppen betroffener Menschen finden hierfür allerdings ganz andere Vokabeln …

Doch die Leidtragenden dieser Verzögerung sind klar: es sind nicht etwa die Systeme, sondern die Menschen. Wer heute krank ist, braucht keine theoretische Anerkennung in drei oder vier Jahren. Sondern heute.


Fazit: Fortschritt auf dem Papier – aber nicht in der Praxis

Die ICD-11 ist ein wichtiger Schritt hin zu einem besseren Verständnis komplexer Krankheitsbilder. Doch solange ihre Umsetzung in Deutschland auf sich warten lässt, bleibt dieser Fortschritt Theorie. Für tausende Betroffene bedeutet das: weiter kämpfen, um ernst genommen zu werden – auf dem Rezeptblock, im Wartezimmer und vor Gericht.

Die Forderungen der Petition
„ICD-11 JETZT!“

Es geht um Anerkennung, Versorgung und Gerechtigkeit für Millionen chronisch kranker Menschen.

Die Petition will erreichen, dass die ICD-11 auch in Deutschland schnellstmöglich in Kraft gesetzt wird. Wenn möglich sollen Teile von ihr vorgezogen werden, um kranken Menschen zu helfen!

"Möglichst viele Menschen sollen sich mit ihrer ganzen Menschlichkeit und mit Engagement dafür einsetzen. Dies insbesondere, in den Institutionen, an die sich diese Petition direkt richtet.
Dies sind das Bundesgesundheitsministerium, das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel & Medizinprodukte), die AG ICD-11 (Arbeitsgruppe ICD-11) und der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages.“

So heißt es wörtlich zu Beginn des Petitions-Textes von Burkhard Tomm-Bub, M. A., der mittlerweile auch Verbandsmitglied des 
BFBD ist.
Anschließend wird noch ausführlich erläutert, dass auch Krankenkassen, Gesundheitsökonomie, Forschung und Wissenschaft, medizinische Fachgesellschaften, Gesundheitspolitik, Wirtschaft und Arbeitswelt, sowie die IT-/Softwarebranche im Gesundheitswesen durchaus von der ICD-11 profitieren würden.

Somit kann man dem Vorhaben wohl nur viel Erfolg wünschen.
Die Hürden liegen allerdings sehr hoch. Ab dem ersten Zeichnungstag bleiben 
lediglich 6 Wochen, also 42 Tage um das sogenannte Quorum (30 000) zu erreichen. Wenn dies gelingt, muss der Petitionsausschuss eine öffentliche Anhörung durchführen.
Ansonsten kann man nur hoffen, dass das Anliegen in der Politik dennoch Beachtung findet.

Zu finden ist die Petition ID 186702 auch auf den Seiten des Petitionsausschusses  https://epetitionen.bundestag.de/  oder über den Kontakt mit dem Petenten Tomm-Bub, E-Mail  ogma1@t-online.de

(mm)

Donnerstag, 26. März 2026

Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose e. V. (DBG, 2026) Neue LEITLINIEN. Bravo!

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„Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose“

Deutsche Borreliose-Gesellschaft e. V.

LEITLINIEN

Version 2026
Letzte Überarbeitung: Januar 2026

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Ein wirklich guter Fortschritt, der sich hier zeigt. 
Eigentlich steht es mir, als nur Laie und Angehöriger, nicht zu, diese wissenschaftliche Gesellschaft zu beurteilen. 
Ich tue es aber trotzdem. 
Gut gemacht!
Mit einer gültigen ICD-11 und diesen neuen Leitlinien, wäre man im Bereich "Borreliose und Co-Infektionen" ein sehr großes Stück weiter. 

Die DBG spart - zu Recht - auch nicht an Kritik gegenüber den vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen und von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vorgeschriebenen (!) Vorgehensweisen in etlichen Fällen. 

Bravo! 

Und bitte keine Angst vor den 67 Seiten. Mehr als die Hälfte sind Quellen-Angaben und es sind etliche hilfreiche Tabellen enthalten! 

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HINWEIS:
Das Dokument darf Seitens der DBG frei gelesen und downgeloaded werden.
Eine Verbreitung über einen eigenen webspace ist aber untersagt!
Weiters legt der DBG Wert auf folgende Feststellung:
Das Dokument ist kein "inoffizielles Dokument oder ein "Leak".
Die Leitlinie ist offen und frei zugänglich über deren Website - auch ohne vorherige Registrierung."
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Hier der Link:

https://www.borreliose-gesellschaft.de/userfiles/downloads/Leitlinien.pdf



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HINWEIS:
Das Dokument darf Seitens der DBG frei gelesen und downgeloaded werden.
Eine Verbreitung über einen eigenen webspace ist aber untersagt!
Weiters legt der DBG Wert auf folgende Feststellung:
Das Dokument ist kein "inoffizielles Dokument oder ein "Leak".
Die Leitlinie ist offen und frei zugänglich über deren Website - auch ohne vorherige Registrierung."
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Montag, 23. März 2026

StrategiePlanung temporäre Seite

 Dokumentation

#icd11jetzt

DEMOKRATIE-

Ihre Erosion, ihre Schwäche, ihre mangelnde Transparenz
- am Bespiel der Petition ID 186702,

Aktenzeichen: 2-21-15-2125-005646-


Das Grundsätzliche ist schnell erklärt.
Am 16.09.2025 wurde von einem einfachen Bürger formgerecht eine Petition zur Gesundheitspolitik eingereicht, mit der Bitte um Veröffentlichung.
Anhand gründlicher Vorbereitungen gab es keinerlei inhaltliche oder formale Fehler.
Der Umfang lag bei etwa vier DIN A 4 Seiten, inklusive zweier öffentlicher Nachreichungen und Diskussionsvorschlägen für das Bundestagsforum.
Ziel der Petition war es, schnellere und bessere Hilfe für Kranke konkret und detailliert anzuregen und die vielfältigen Vorteile hierdurch aufzuzeigen.

Trotz des geringen Umfanges von Petitionen nahm sich der Petitions-Ausschuss schon immer „i.d.R. drei Wochen“ Zeit, um zu prüfen, ob eine Petitionsveröffentlichung vorgenommen wird. Dies war die offizielle Angabe bis mindestens 25. November 2025 auf den Seiten des Bundestages. (Beleg liegt vor.)

  • Danach verschwand dort JEGLICHE Zeiteinschätzung!

    Externe Recherchen und Insider-Informationen ergaben, dass im Jahre 2025 / 2026 die Bearbeitungszeit zur Entscheidung über eine Veröffentlichung auf etwa „4 bis 8 Wochen“, oder „6 bis 8 Wochen“ geschätzt werde. Vereinzelt hieß es auch: „bis zu 12 Wochen“.
    Die erfolgreiche Einreichung erfolgte bei diesem Beispiel, wie gesagt, bereits am 16.09.2025.

    Haben Bürgerinnen und Bürger Rechte gegen die Verschleppung einer Entscheidung, oder eine Ablehnung der Veröffentlichung zur Abstimmung, vorzugehen?

    + Nein, Bürgerinnen und Bürger haben so gut wie KEINE Rechte gegen derartiges vorzugehen!

    Warum?
    Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf Veröffentlichung, auch wenn die Petition inhaltlich und formal völlig korrekt ist.
    Eine Verschleppung oder Ablehnung gilt nicht als „Verwaltungsakt“ und verhindert damit viele Möglichkeiten der Bevölkerung sich zu wehren.

Welche Spielräume verbleiben aber dann überhaupt noch? Praktisch – oder zumindest wenn auch noch so theoretisch oder hypothetisch?



1. Direkte & beharrliche Nachhaken (täglich einsetzbar)

  • Wöchentliche Status-Anfragen per E-Mail + Telefon an Petitionsausschussdienst, BMG-Referat „Klassifikationen“ und die zuständige Abteilung (mit CC an alle Fraktionen).

  • Formelle IFG-Anfrage (Informationsfreiheitsgesetz) beim Bundestag (Referat ZR 4) auf „Bearbeitungsstand, interne Vermerke und Gründe der Verzögerung“ – innerhalb von 4 Wochen muss geantwortet werden (funktioniert nicht bei allen aber bei vielen Petent:innen).

  • Persönliche Briefe oder Besuche bei den 736 Abgeordneten (besonders gesundheitspolitische Sprecher*innen + Petitionsausschuss-Mitglieder).


2. Politisch-parlamentarische Hebel

  • Abgeordnete bitten, eine Kleine Anfrage oder Mündliche Anfrage im Plenum zu stellen („Warum dauert die Prüfung der Petition 186702 bereits das 4-fache der eigenen Regel?“).

  • Fraktionen (auch Opposition) auffordern, den Vorgang in die nächste Ausschuss-Sitzung zu bringen.
    Hier käme auch meine „Politik-Kampagne“ aus BREVO zum Einsatz mit 2203 Empfänger:innen.

  • Parallel eine OpenPetition starten mit demselben Text – diese werden oft schneller sichtbar und erzeugen öffentlichen Gegendruck. Dies war ursprünglich erst für den Fall der endgültigen Ablehnung der Veröffentlichung geplant (neben einem Bündel anderer Maßnahmen).
    Aber man könnte ja durchaus sagen, dass eine „Verschleppung ad infinitum“ dem gleichkommt.


3. Mediale & gesellschaftliche Verstärkung

  • Hashtag-Kampagne #icd11jetzt + #PetitionBlockade + #DemokratieErosion mit Bild und Zähler.

  • Presse-Kontakte (Ärzteblatt, Focus Gesundheit, taz, Correctiv, regionale Zeitungen) + Influencer/Betroffenen-Blogger aus Borreliose-, ME/CFS- und Selbsthilfe-Szene.

  • Beiträge bei „Leser-Reporter:innen-Zeitungen.


  • Dies würde auch eine Aktivierung eines Teiles der vorbereiteten E-Mail-Kampagnen in Brevo bedeuten. Anbieten würde sich:


  • PRESSE neu 02022026 _71 Empfänger:innen

  • PressePORTALE _11 Empfänger:innen

  • PRESSE MEDIEN bis 01022026 _1483 Empfänger:innen

    Die ME/CFS- und Selbsthilfe-Szene sind überwiegend in die größte der Ärzt:innen- Kampagne integriert: 

    Ärzte bis 14022026- 7791 Empfänger:innen.
    Da überlege ich noch.
    Die wichtigsten (aus meinem Blogrolll im Info-Blog) würden natürlich informiert.



4. Kreative & symbolische Aktionen


  • Am 28. April 2026 eine „Warteschlange-Aktion“: Betroffene stellen sich symbolisch mit weißen Kitteln und Schild „Closed by BMG – seit 224 Tagen“ oder ähnlich vor dem Bundestag, dem Gebäude des Petitions-Ausschusses und / oder dem des BMG auf. (Fotos + Livestream + Video-Aufnahmen für YouTube und Co.).
    Dies mit Vorab-Info der einschlägigen Presse.

  • + Eine Petition eingereicht formal und inhaltlich korrekt über den Petitions-Ausschuss, gerichtet an den Deutschen Bundestag, mit der Forderung, die Befugnisse des Petitions-Ausschuss zu demokratisieren, transparenter zu machen und Bürger:innen in dieser Hinsicht mehr Rechte einzuräumen.


    Theoretisch-juristische & europäische Eskalationsstufen

  • Prüfen einer Verfassungsbeschwerde (Art. 17 GG + Art. 2 Abs. 1 + Petitionsrecht) in Kombination mit einem Testfall (z. B. über eine Anwaltskanzlei pro bono oder Mehr Demokratie e.V.).

  • Beschwerde beim Europäischen Ombudsmann oder EU-Petitionsausschuss („Verletzung des Rechts auf effektive Bürgerbeteiligung“).

Da ich ein alter Mann und schwerbehinderter Rentner bin – wird nicht alles aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen möglich sein.

Vieles aber DOCH!
Bei aller Bescheidenheit glaube ich in den vergangenen, etlichen Monaten doch dies und das „auf die Beine gestellt“ zu haben.
Und vielleicht finde ich ja eure Unterstützung.

Schließen möchte ich mit der Verlinkung auf meinen „Demokratie-Song“: (mittlerweile auch auf TikTok und Instagram
)

https://www.youtube.com/watch?v=5x1Mm1ZLZiA&list=PLlCyWqGYXNoAnUrFt8FqaU1UNnung_rSi&index=19


MfG

Burkhard Tomm-Bub, M. A.
(Angehöriger / Petent)
67063 Ludwigshafen
Jakob-Binder-Straße 22

Email: ogma1@t-online.de

Blog: https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/startseite-icd-11-petition-bundestag.html

Web (NEU): https://www.arslongavitabrevis.de/N-e-w-s


P.S.:

Als
Starttag dieser Aktionen würde sich etwa der 28. April 2026 anbieten, dies ist der jährliche Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (World Day for Safety and Health at Work).
Behörden wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzen hierfür den gesetzlichen Rahmen und fördern Forschung sowie Präventionsprojekte. Daher sollen auch sie einbezogen werden.
An diesem Tag wird die Verschleppung
32 Wochen betragen, das sind dann 224 Tage seit dem 16.09.2026.




Donnerstag, 5. März 2026

DE hier in der Datei-Info. EN see in description below.

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17.09.2025  LUDWIGSHAFEN AM RHEIN
(ENGLISH BELOW!) 
KEIN Video der "Bundesrepublik Deutschland"! 
V.i.S.d.P. ist Burkhard Tomm-Bub, 67063 Ludwigshafen, mailto: ogma1@t-online.de  
Eine Markenrechts-Verletzung ist nicht beabsichtigt. Keine Abmahnung vor Kontaktaufnahme.
Mit Unterstützung von KI erstellt.  ENGLISH BELOW!
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„So unterzeichnest Du eine Bundestags-e-Petition richtig“

Begrüßung und Einführung
„Hallo und willkommen! In diesem Video zeigen wir Dir, wie Du eine öffentliche Bundestags-e-Petition richtig unterzeichnest – einfach, sicher und mit den aktuell gültigen Regeln im Jahr 2025 / 2026.“

Was ist eine Bundestags-e-Petition?
„Eine e-Petition ist ein Online-Weg, um Deine Meinung oder ein Anliegen an den Deutschen Bundestag zu richten. Jede und jeder kann mitmachen – auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Es ist auch kein Mindestalter nötig!“
 
Wo finde ich die Petitionen?
„Gehe auf die offizielle Webseite epetitionen.bundestag.de. Dort findest Du aktuelle Petitionen, die Deine Unterstützung brauchen. Du kannst dort auch danach suchen. Zum Beispiel nach der Petitions-ID  186702." 

Registrierung und Anmeldung
„Um Petitionen mitzuzeichnen, musst Du Dich einmalig kurz anmelden. Gib Deinen Vor- und Nachnamen, eine gültige E-Mail-Adresse und Deine Kontaktdaten ein. Deine Daten bleiben natürlich vertraulich.“

Petition auswählen und unterzeichnen
„Suche Deine gewünschte Petition über die Suchfunktion oder direkt über einen Link. Klicke dann auf ‚Petition mitzeichnen‘. Du erhältst eine Bestätigungsmail, in der Du Deine Unterschrift bestätigst.“

 Wichtiges Quorum – 30.000 in 6 Wochen
„Damit die Petition im Bundestag öffentlich behandelt wird, sind 30.000  gültige Unterstützungen innerhalb von 6 Wochen nötig. Das sind 42 Tage. 
Es ist also wichtig, die Petition rasch zu teilen!“

Nach der Unterzeichnung
„Nach der Unterzeichnung kannst Du den Fortschritt verfolgen und die Petition weiterverbreiten. Jede Unterschrift zählt und bringt Dein unterstütztes Anliegen voran.“

Abschied und Motivation
„Vielen Dank, dass Du Dich engagierst! Besuche jetzt epetitionen.bundestag.de, finde Deine Petition und mach mit. Gemeinsam können wir etwas bewegen!“
 https://epetitionen.bundestag.de/epet/startseite.nc.html


MfG
Burkhard Tomm-Bub, M. A. 
 . 
Mehr zur Petition „ICD-11 JETZT!“ hier:  (More Infos here:) 
 

.  . . . . . . 

ENGLISH:
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"How to sign a German Bundestag e-Petition correctly"

1. Welcome and Introduction 
"Hello and welcome! In this video, we’ll show you how to correctly sign a public Bundestag e-Petition – simply, securely, and according to the rules in effect for 2025/2026."

2. What is a Bundestag e-Petition? 
"An e-Petition is an online way to address your concerns directly to the German Parliament. Everyone can participate – regardless of nationality or place of residence. There is also no minimum age requirement!"

3. Where to find the petitions? 
"Go to the official website: epetitionen.bundestag.de. There you will find current petitions that need your support. You can also search for a specific one – for example, by entering the Petition ID 186702."

4. Registration and Login 
"To sign a petition, you need to register once. Enter your first and last name, a valid email address, and your contact details. Your data will, of course, remain confidential and will only be used for the petition process."

5. Selecting and Signing 
"Find your desired petition using the search function or a direct link. Then click the button: 'Petition mitzeichnen' (Sign Petition). You will then receive a confirmation email to verify your signature. Please make sure to click the link in that email!"

6. Important Quorum – 30,000 in 6 weeks
"For a petition to be discussed in a public hearing of the Parliament, 30,000 valid signatures are required within 6 weeks (42 days). Therefore, it is crucial to share the petition quickly!"

7. After Signing 
"After signing, you can track the progress and continue to spread the word. Every signature counts and moves your cause forward."

8. Farewell and Motivation 
"Thank you for taking action! Visit epetitionen.bundestag.de now, find your petition, and join in. Together, we can make a difference!"




Montag, 2. Februar 2026

BLOG-ROLL (web/mail) zu (Patienten-) Organisationen

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BLOGROLL (web/mail) zu (Patienten-) Organisationen



WHO (ICD-11) World Health Organization 

Website: https://icd.who.int/en/
E-Mail: whonewyork@who.int

Was ist das?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, die 1948 gegründet wurde und 194 Mitgliedstaaten zählt. Sie koordiniert das internationale öffentliche Gesundheitswesen, fördert den Gesundheitsschutz, bekämpft Infektionskrankheiten und setzt globale Gesundheitsstandards. Deutschland ist ein wichtiger Partner und Hauptgeldgeber.


Borreliose und FSME Bund Deutschland e. V. (BFBD)

Website: borreliose-bund.de
E-Mail: info@borreliose-bund.de  
Was ist das?
Deutschlands größte Patientenorganisation für Lyme-Borreliose und von Zecken übertragene Krankheiten. Bietet Beratung, Aufklärung, Selbsthilfe-Netzwerke und eine Telefon-Hotline für Betroffene und Angehörige.


Deutsche Borreliose-Gesellschaft e. V. (DBG)

Website: borreliose-gesellschaft.de
E-Mail: geschaeftsstelle@borreliose-gesellschaft.de


Weitere E-Mails der Vorstände:
bennefeld@deubo.de  
rixecker@deubo.de 
ostermann@deubo.de

Was ist das?
Eine medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft von Ärzten und Forscher:innen, die sich mit Lyme-Borreliose und verwandten Infektionen befasst. Ziel ist fachlicher Austausch, Fortbildung und Förderung von Forschung. Sie ist keine klassische Patientenorganisation, sondern eher wissenschaftlich-klinisch ausgerichtet.


Sozialverband VdK Deutschland e. V.

Website: vdk.de
E-Mail: kontakt@vdk.de

Weitere: 
VdK Rheinland-Pfalz: kontakt@rlp.vdk.de
VdK Südpfalz: kv-suedpfalz@vdk.de 
VdK Vorderpfalz: kv-vorderpfalz@rlp.vdk.de 
VdK Baden-Württemberg: baden-wuerttemberg@vdk.de 


twitter / X:

@VdK_Deutschland
@VdK_BaWue
@VdKBayern 
@VdK_RLP

Was ist das?
Großer deutscher Sozialverband, der Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen sozial- und rechtsrechtlich unterstützt – etwa bei Rente, Teilhabe, Schwerbehindertenrecht. Für viele chronisch Kranke eine wichtige Anlaufstelle. (Adresse und Kontakt über Website)


Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e. V.

Website: mecfs.de
E-Mail: info@dg.mecfs.de
Was ist das?
Wichtigste deutschsprachige Patientenorganisation für Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom. Setzt sich für Anerkennung, Aufklärung, Versorgung und Forschung ein; bietet Information, Vernetzung und politische Interessenvertretung.


Fatigatio e. V. – Bundesverband ME/CFS

Website: fatigatio.de
E-Mail: info@fatigatio.de (presse@fatigatio.de für Medien)
Was ist das?
Einer der ältesten und größten ME/CFS-Patientenverbände in Deutschland. Ehrenamtlich getragen, mit regionalen Gruppen, sozialer Beratung, Infomaterial und Lobbyarbeit.


Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e. V.

Website: bpe-online.de
E-Mail: (Kontakt über Website-Formular / Impressum)
Was ist das?
Patienten- und Selbsthilfeverband für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung; arbeitet an Rechten, gesellschaftlicher Sichtbarkeit und Austausch-Möglichkeiten für Betroffene.


Deutsche Depressionsliga e. V. (ergänzend)

Website: depressionsliga.de
E-Mail: (häufig über Kontaktformular oder je nach Impressum presse@ bzw. info@)
Was ist das?
Patientenorganisation für Menschen mit Depressionen, bietet Austausch- und Informationsangebote für Betroffene und Angehörige.
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PSYCHIATRIE / ICD-11

https://www.freiraum-psychologische-beratung.de/index.php/blog/22-fachbeitraege/57-icd-11-in-3-schritten-zur-diagnose-persoenlichkeitsstoerung

Infos zum Thema von: 
© 2026 FreiRaum - Psychologische Beratung & Coaching
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Chronische Schmerzen / Schmerzpatient:innen


Deutsche Schmerzliga e.V. 
Website: https://schmerzliga.de 
E-Mail: info@schmerzliga.de

Was ist das?
Größte und älteste bundesweite Selbsthilfeorganisation für Menschen mit chronischen Schmerzen (seit über 30 Jahren). Beratung, Aufklärung, Lobbyarbeit, Gruppen und Infos zu allen Schmerzformen (Fibromyalgie, neuropathisch, Rückenschmerzen usw.).
 . . . 
UVSD SchmerzLOS e.V. 
Website: https://www.uvsd-schmerzlos.de 
E-Mail: info@uvsd-schmerzlos.de

Was ist das?
(Unabhängige Vereinigung aktiver Schmerzpatienten in Deutschland) Aktive Patient:innen-Vertretung mit Fokus auf Selbsthilfe, Rechte, Vernetzung und politischem Engagement gegen Bagatellisierung chronischer Schmerzen. Sehr engagiert in Foren und Gruppen.
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Seltene Erkrankungen

(ACHSE) Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V.
Website: https://www.achse-online.de 
E-Mail: info@achse-online.de
Was ist das?
Mit Abstand die wichtigste Dachorganisation für Seltene Erkrankungen in Deutschland. Bündelt über 130 Patientenorganisationen, Lobbyarbeit, Beratung, NAMSE-Beteiligung und Hilfe bei Diagnose-/Versorgungssuche.

 . . . 

NAMSE 

Website: https://www.namse.de 
E-Mail: info@namse.de (über Kontaktformular)
Was ist das?
– Nationales Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen. Koordinierungs-Gremium (mit ACHSE und Politik/Ärzten), treibt den Nationalen Aktionsplan voran. Starke Patientenbeteiligung, aber eher politisch-strategisch.

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LGBTQ+ 

(mit Fokus auf Gesundheit / chronische Erkrankungen)


queerhandicap e.V. 
Website: https://queerhandicap.de 
E-Mail: info@queerhandicap.de
Was ist das?
Wichtigste und spezialisierte Organisation für queere Menschen (LSBTIQ*) mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Vernetzung, Beratung, Infos und Austausch zu Gesundheit, Rechten und Alltag. Sehr patient:innenorientiert. 

 . 

(BVTBundesverband Trans e.V. 
Website: https://www.bundesverband-trans.de 
E-Mail: kontakt@bundesverband-trans.de
Was ist das?
** Größte Trans*-Patient:innen- und Rechte-Organisation. Starkes Engagement zu Gesundheitsversorgung (z. B. psychische Belastungen, chronische Erkrankungen durch Diskriminierung, Zugang zu Therapien). Lobbyarbeit und Selbsthilfe.

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