Samstag, 16. September 2017

noafd Ludwigshafen 16092017


#noafd Ludwigshafen 16092017

... ganz allein lassen wollte ich die AfD in Ludwigshafen auch am heutigen Samstag nicht. 
Ich hatte noch gut 50 Originalflyer, die auch "unters Volk" kamen. 
Einige habe ich gesteckt (nur in zulässige Briefkästen, versteht sich), rund um den Standplatz Lichttor herum, einige versehentlich liegen gelassen an geeigneten Stellen im Rathaus-Center und den Rest persönlich ausgehändigt. 
Praktisch ist es denke ich auch, bei geschlossenen Geschäften "unterzuschieben". Die Hauptthese auf dem Titel bleibt so von Außen tagelang gut sichtbar. 
:-)

Mehr Infos hier:

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/argumente-gegen-die-afd/drei-gruende-gegen-die-afd-zu-sein/


Anbei noch einige freie Fotos.

MfG
Burkhard Tomm-Bub 









Sonntag, 10. September 2017

Mannheim Aufstehen gegen Rassismus und AfD

Mannheim Aufstehen gegen Rassismus und AfD 

Am Samstag, den 09.09.2017 sprang ich anhand Urlaubs- und Krankheitsausfällen am Stand der AgR (Aufstehen gegen Rassismus und AfD) in Mannheim ein. 

Wir konnten Präsenz zeigen, Unterschriften sammeln, viele Flyer verteilen und etliche Gespräche führen. 

Andere haben bereits Fotos und Bilder dazu gepostet. 

So hier nur noch einige wenige Ergänzungen. 

Neben positiven Reaktionen (z.b. eine Diskussion mit einem Herrn, der anfangs einmal AfD-Mitglied war, dann aber ganz bewusst diese Partei wieder verließ), gab es auch wieder Dialoge der ganz besonderen Art ...
Auf meinem T-Shirt steht ausschließlich:

"Bunt statt Braun. Keine Rassisten."

Und ich verteilte Flyer mit dem Titel: 

"Warum die AfD keine Alternative ist!"

Ein junger Mann kam an mir vorbei, streckte den Daumen hoch und rief: "AfD gut! Gut!"
Ich frug: "Warum?"
Er kam näher und sprach laut: 

"WEIL ICH DIE SCHNAUZE VOLL HABE!"
Ich wartete. Mehr kam nicht.
So frug ich: "Wovon ...?"
Doch nun rückte er noch näher, strich mit dem Finger über die Aufschrift auf meinem Shirt und sprach:

"Ihr seid doch die linken Bazillen, die in Hamburg randalieren und brüllen: `Deutsche verreckt!!`"!
Ich hub an, ihn über seinen mehrfachen Irrtum aufzuklären, doch vergebens. Er entschwand eilig.

Hm.

Nun denn.

MfG
Burkhard Tomm-Bub


Fotos

(Vergrößerung durch anklicken, meinerseits copyrightfrei!)





  















Aufstehen gegen Rassismus und AfD Ludwigshafen

Aufstehen gegen Rassismus und AfD Ludwigshafen

Am Samstag, den 09.09.2017 sah es eigentlich nicht wirklich gut aus, für "Aufstehen gegen Rassismus" (AgR).
Unser Ziel ist es ja, jeden Samstag Stände in Ludwigshafen und Mannheim aufzubauen und zu besetzen. 
Anhand von Urlaubs- und Krankheitsfällen sah es in Ludwigshafen ganz mau aus, aus Mannheim wurde ich gebeten, einzuspringen. Was ich auch tat. 
Als ich jedoch auf dem Weg dorthin war, kam ich am Lichttor in Ludwigshafen vorbei und musste dort die quantitativ wahrlich eindrucksvolle Phalanx des dortigen AfD-Standes zur Kenntnis nehmen. Man sieht da dann schon, wer über Geld und Mittel verfügt.
Einige Fotos machte ich dort und begab mich dann geschwind nach Mannheim.
Nachdem der Einsatz dort beendet war (hierzu gibt es einen eigenen Bericht), kehrte ich dann aber doch nochmals zum Ludwigshafener Ort zurück.
Eines hatten wir ja immerhin genug: Flyer!

Ich hielt mich in der Nähe des Standes der GRÜNEN auf und führte dort auch durchaus kollegiale Gespräche. Im Punkt der Ablehnung von AfD und Rassismus ist man sich ja nun wirklich einig!

Plötzlich kam der "unabhängige" Kandidat der AfD, Herr Dirk "OB" Schmitz eilig auf mich zu. (*) 
Instinktiv wich ich zurück, hob auch die Arme schützend vors Gesicht. 
Jedoch: er gab sich sanft und tolerant. 
Erstaunliches erzählte er nun. Er sei gar kein Rassist, die AfD völlig demokratisch -und selbstverständlich völlig gewaltfrei! 
Er machte tatsächlich einen derart gewaltigen Schwenk, dass er mir anbot, falls ich mich mal bedroht fühle, könne ich gern am AfD-Stand Schutz suchen ...
Ich klärte nun zunächst darüber auf, dass ich zwar Pazifist sei und - anhand gesundheitlicher Vorschädigung - sehr "zerbrechlich". Aber dass ich auch vor niemandem Angst hätte. Es könne zwar durchaus leicht gelingen, mich totzuschlagen. Mundtot aber würde ich vordem sicherlich nicht gemacht werden können.

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MÖGLICHE KORREKTUR
 (*) = 

Eben fällt mir auf: es könnte sich bei dem Herrn auch nicht direkt um den Herrn "OBS" gehandelt haben!
Sondern um den Direktkandidaten der AfD, Herrn 
Marcus Künster in Ludwigshafen ...Das tut dem inhaltlichen IMHO weiters keinen Abbruch: da spricht schon durchaus einer für den Anderen!
Persönlich bedauere ich (ggf.) den Irrtum.
Es ist hat so: mittelalterliche Herren, nicht eben hager, mit kurzen Haaren und im Anzug: sehen für mich doch irgendwie alle gleich aus ...
Sorry.

 
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Ich fand dies Angebot etwas skurril. Kam es doch von demselben Mann, der mir nach wie vor entschieden öffentlich nachsagt, ich sei "funktionaler Assistent der kriminellen und gewaltbereiten ANTIFA"...
Und Frau Jutta Steinruck (SPD, Mitglied des Europaparlaments) sagt er übrigens gleichermaßen eine derartige Gefährlichkeit nach!

Btw. versuchte ich nicht weniger als vier Mal, Herrn Schmitz klar zu machen, dass das fälschliche Nachsagen von Gewalttätigkeit einer der Punkte ist, in denen ich grad überhaupt keinen Spaß verstehe. 
Ich hatte aber dennoch leider nicht den Eindruck, dass dies auch nur ansatzweise verstanden wurde ... 

Gleichwohl. 
Ich habe immerhin noch rund 50 Flyer von AgR verteilen können, rund um den AfD-Stand herum. 
Das ist mal besser als nichts. :-) 

MfG
Burkhard Tomm-Bub

Fotos

(Vergrößerung durch anklicken, meinerseits copyrightfrei!)






















Wagenknecht in LU erstmal Sorry

Wagenknecht in LU -erstmal Sorry!











Am Samstag, den 09.09.2017 besuchte die Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht nach einer Rede in Mannheim auch Ludwigshafen.
Von 17 bis 20 Uhr fand dort am Berliner Platz eine Informationsveranstaltung der Partei Die LINKE statt.

Für eine (auch) symbolische Handlung meinerseits währenddessen muss ich mich wohl entschuldigen. Auch wenn mir noch immer nicht ganz klar ist, worin genau das Missverständnis eigentlich lag. 

Doch der Reihe nach. 

Angenehm fand ich schon in der Vorankündigung, dass man nicht schon wieder einmal erfahren musste wer "kommt". 
"X" kommt, "Y" kommt, etc. pp. 
Das ist ja alles sehr schön für diese Menschen. 

Der Slogan der Linken aber ist: "Wir sind für Sie da. DIE LINKE."
Na also, es geht demnach auch anders.






Nach einem Einsatz für AgR (Aufstehen gegen Rassismus) traf ich pünktlich am Ort des Geschehens ein. 
Diverse lokale Größen, wie etwa Gerald Unger stimmten das zunehmend zahlreiche Publikum verbal ein. 













Und eine wahrlich nicht unflotte Kapelle. Bevorzugter Stil war Punk, wenn ich mich nicht irre. Die waren wirklich gut. Aber vor allem: laut! Sehr laut. Also. Wirklich laut. Hier sollte man dann doch ein wenig nachbessern, finde ich. Weniger ist manchmal wirklich mehr. 















Gerald Unger war es übrigens auch, der mein Hartz IV-Buchpaket-Geschenk für Sahra Wagenknecht übernahm und dies auch tatsächlich öffentlich aushändigte. Vielen Dank! 
Bei Andrea Nahles in Mannheim war man ja kürzlich nicht so nett. Zumindest nicht für mich wahrnehmbar, bislang. 

Und -natürlich- habe ich Frau Wagenknecht mein Buchpaket aus anderen Gründen zukommen lassen, als Frau Nahles. :-) 




In einer fundierten, konkreten und durchaus auch absolut engagierten Rede, sprach Sahra Wagenknecht dann viele der brennenden Probleme in Deutschland und der Welt an. 
So sehr ich meinen kritischen Geist auch bemühte, konnte ich hierbei keine Position, keine Attitüde und auch keinen konkreten beabsichtigten Ansatz finden, der nicht auch meiner eigenen Überzeugung entspräche. 

Und das lag keineswegs an zu allgemeinen oder schwammigen Erklärungen von der Bühne herab. 

Wagenknecht warnte alle im Publikum, die mehr als 7100,- Euro im Monat verdienen, dass, bei einem entscheidenden Einfluß der LINKEN, diese dann etwas weniger monatlich in der Tasche haben werden ...!
Das Entsetzen im Publikum darüber hielt sich jedoch in sehr sehr engen Grenzen. 
Auf der anderen Seite sollen Einkommen bis 1400,- im Monat steuerfrei bleiben. Auch dagegen gab es keinerlei Einwände. 
"Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!" Ein ursprünglich(!) sozialdemokratisches Prinzip solle künftig wieder tatsächlich konsequent umgesetzt werden, auch dies eine wichtige Aussage.   
Die Besteuerung von Reichen und Superreichen ("Nein, nicht vom kleinen Häuslebauer, ganz sicher nicht!") gehörte natürlich ebenso zu den Forderungen, wie die strikte Ablehnung der Agenda 2010.

Kommen wir zu meinem Lapsus.
Als ausführlich über die "nachgelagerte Korruption", also das hochdotierte Wechseln von Spitzenpolitikern anderer Parteien in Wirtschaftssparten, für die sie zuvor politisch verantwortlich zeichneten zur Sprache kam, wurde anschließend auch nochmals über offene und verdeckte Parteispenden berichtet. Die LINKE ist hierbei in unserem Land die einzige Partei, die keine Spenden aus der Wirtschaft entgegen nimmt. 
Demnach ist sie auf ihre Mitglieder und Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. 
Als ich dies hier nun nochmals hörte, nahm ich spontan einen 20,- Euroschein aus meinem Geldbeutel und reichte ihn sichtbar jemandem auf der Bühne. 
Der Herr schüttelte aber nur unwillig den Kopf und nahm diesen nicht entgegen.
Meine Absicht war hier, offen und transparent zu zeigen, dass ganz normale Menschen gern bereit sind, einen ihnen möglichen Beitrag zu leisten. 
Aus der Reaktion und auch aus Äußerungen von Umstehenden "Was sollte das denn!!", "Protestierst Du wieder?!", u.ä. entnehme ich aber, dass dies ein Fehler war. Entschuldigung nochmals!

Natürlich landete der Schein dann einige Zeit später, entsprechend unauffällig, in der Spendendose am Stand im Hintergrund. 





















Anschließend an die Rede von Sahra Wagenknecht gab es für das Publikum die Gelegenheit den regionalen Größen der Partei Fragen zu stellen und sich zu äußern. 
Ich nutzte dies, um danach zu fragen, ob die Abschaffung der Sanktionen im Hartz IV für die LINKE unverhandelbar sei. 
Und erhielt auch klar die erhoffte Antwort: sie ist es!
Die LINKE beharrt also unverrückbar auf der Abschaffung von Hartz IV und insbesondere der existenzgefährdenden und unwürdigen Sanktionen.





Soweit mein Bericht. 
Weiteres findet man auf den Seiten von Die LINKE.

Ach ja, eines noch.
Hat Andrea Nahles kürzlich in Mannheim lebhafter, leidenschaftlicher, wenn man so will "mitreißender" gesprochen?
Hat sie. 
Aber: wenn ich sowas brauche, schaue ich mir eine Oper, einen Ausdruckstanz oder gute Standup-Comedy an!
Sarah Wagenknecht hat sehr gut und engagiert gesprochen. 
Und dabei über die richtigen und die wichtigen Inhalte. Konkret und auf der Basis von Werten und Humanität. 
Es geht um das Wohl von Menschen, um Würde und Gerechtigkeit. 
Und das ist mir persönlich wichtiger, als eine begabte Cheerleaderin zu bestaunen!

Anbei noch einige Fotos, Vergrößerung durch Klick und meinerseits copyrightfrei. 

MfG
Burkhard Tomm-Bub,
Ludwigshafen

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UPDATE:







Ab 1 Stunde 30 Minuten ist auch meine Wenigkeit live zu erleben ...

https://www.youtube.com/watch?v=B656oa-hMRs

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