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DEUTSCHLAND IST SPITZE ... #icd11jetzt
Malt sie sich, mahlt er sie in sich...? Ein Blog für wichtige Themen. Alles, was sich ansonsten malt und mahlt. ..................................Virenüberprüft mit Virustotal und Google Safe Browsing!
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Altersarmut:
Wird
nicht selten durch Chronische Erkrankungen herbeigeführt und / oder
verstärken und verfestigen diese.
Dies wiederum verschlechtert
und verschlimmert die Krankheiten. Auch (noch) nicht anerkannte
chronische Krankheiten werden irgendwann so übermächtig, dass das
offizielle Gesundheitssystem dies nicht mehr ignorieren kann. Es
entstehen – teils sehr hohe – Kosten für die Allgemeinheit
(Krankenhaus, stationäre Pflege, Armutsbegräbnis, etc.)
Fazit unter Hinzuziehung der Tatsache, dass
etliche Chronische Krankheiten, die es in der ICD-10 „nicht gibt“,
oder doch nur in rudimentärer Form und ohne adäquate Cluster-Codierungsmöglichkeiten, in der ICD-11 aber sehr wohl:
Die
nur schleppende Einführung der ICD-11 bedeutet eine negative
„Befeuerung“ der beschriebenen Ursache-Wirkungs-Prinzipien, der
geschilderten Interaktionen und Interdependenzen!
Zum Schaden der
Lebensdauer der Betroffenen, zu ihrem Leid, ihrem Schmerz, ihrer
Qual, kurz ihres gesamten verbleibenden Lebens.
Und, nicht
zuletzt, auch zu ihrem finanziellen Schaden bis hin zum Ruin.
Mehr Infos zur Petition:
"ICD-11 JETZT!"
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ICD-11
macht die Gruppierung von Krankheiten viel besser und hilfreicher –
warum das für Betroffene einen riesigen Unterschied macht
-
Optimiertes Cluster-Coding-
Im
Bundestag ging kürzlich die Überlegung herum, die ICD-11-Petition
nicht öffentlich zu machen, weil sie zu schwierig sei (Belege für das Gerücht liegen
vor).
Wörtlich hieß es da:
„Ihr
Anliegen ist zudem sehr spezielle (sic!) und für die Allgemeinheit
nicht ohne Detailkenntnisse zu erfassen.“
Ich bin anderer
Ansicht und jeder kann sich den Originaltext überprüfend anschauen:
https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/der-vollstandige-petitions-text.html
Ich habe dann überlegt und gesucht, was denn nun tatsächlich
schwierig erscheint, also wofür das gemeine Volk scheinbar zu sehr
intelligenzmäßig herausgefordert sein könnte.
Ich stieß dann
auf den Begriff „optimiertes
Cluster-Coding“ bei
der ICD-11.
Wow! Da braucht man tatsächlich mehrere Minuten, um
selbst das verstehen zu können!
Aber. Man kann es durchaus!
Wer schon länger mit einer chronischen oder seltenen Erkrankung lebt, kennt das Problem: Die Diagnose passt irgendwie nicht richtig, die Behandlung hilft nur halb, und die Krankenkasse oder das Amt sagt: „Das steht so nicht in der Liste.“
Der Grund dafür liegt oft in der **alten Klassifikation ICD-10**, die Deutschland immer noch benutzt. Die neue **ICD-11** (seit 2022 von der WHO freigegeben) löst genau dieses Problem – vor allem durch ein viel intelligenteres System, wie Krankheiten „gruppiert“ werden.
(2 Versionen: leicht und noch leichter)
Was ist Cluster-Coding und warum ist es in ICD-11 so viel besser
In der ICD-10 werden Krankheiten meist **nur an einer einzigen Stelle** eingeordnet. Beispiel: Jemand hat Diabetes und dazu noch eine Depression. In ICD-10 bekommt die Depression einen Code, der Diabetes einen anderen – und fertig. Die beiden Erkrankungen „kennen“ sich nicht. Das System merkt nicht, dass sie oft zusammen auftreten oder sich gegenseitig verschlimmern.
ICD-11 macht das anders. Sie nutzt **Cluster-Coding** – also die Möglichkeit, mehrere Diagnosen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Das heißt:
- Man kann eine **Hauptdiagnose** setzen und dazu **Begleiterkrankungen** (Komorbiditäten) hinzufügen.
- Es gibt spezielle **Kombinations-Codes**, die sagen: „Das tritt oft zusammen auf“.
- Das System „versteht“ jetzt Beziehungen zwischen Krankheiten viel besser.
**Konkrete Beispiele, die Betroffene sofort spüren**
1. **Long-COVID + Depression / Angststörung**
In ICD-10 gibt es keinen Code, der sagt: „Long-COVID führt häufig zu psychischen Folgen“. Ärzte müssen das umständlich erklären.
In ICD-11 kann man Long-COVID als Hauptdiagnose setzen und direkt einen verknüpften Code für die psychische Folgeerkrankung hinzufügen. Das macht die Diagnose klarer – und die Krankenkasse muss die psychotherapeutische Behandlung viel eher bezahlen.
2. **ME/CFS + Fibromyalgie + Reizdarm**
Viele Menschen haben alle drei gleichzeitig. In ICD-10 sind das drei getrennte Diagnosen – kein Zusammenhang erkennbar.
ICD-11 erlaubt Cluster-Codes, die zeigen: „Diese drei Erkrankungen treten häufig zusammen auf und verstärken sich gegenseitig“. Das hilft Ärzten, die richtige Gesamttherapie zu finden, und Betroffenen, endlich ernst genommen zu werden.
3. **Borreliose + neurologische Folgen**
In ICD-10 wird oft nur „Borreliose“ kodiert – die Folgen (z. B. Nervenschäden) werden nicht automatisch verknüpft.
ICD-11 hat spezielle Folge-Codes, die direkt sagen: „Postinfektiöse neurologische Störung nach Borreliose“. Das macht es leichter, Reha, Schmerztherapie oder Berentung zu bekommen.
**Warum das für Betroffene so wichtig ist**
- Bessere Diagnose → schnellere und gezieltere Behandlung
- Mehr Verständnis bei Ärzten und Kassen → weniger Kämpfe um Kostenübernahme
- Genauere Statistiken → mehr Geld für Forschung und Versorgung
- Weniger „Du bist
nicht so krank, wie du sagst“
→ mehr Anerkennung und
Entlastung
**Kurz gesagt**
ICD-10 ist wie ein altes Telefonbuch: Krankheiten stehen nebeneinander, aber sie „sprechen“ nicht miteinander.
ICD-11 ist wie ein modernes Adressbuch mit Verlinkungen: Es zeigt, wie Krankheiten zusammenhängen – und genau das brauchen wir, damit Betroffene endlich besser versorgt werden!
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Dasselbe
noch einmal in einfacheren Worten:
Man kann sich die einfache Fassung auch vorlesen lassen!
Dazu einfach auf den folgenden Link klicken:
https://drive.google.com/file/d/10aVd8Ai450WMXByJc4fML1VeJLJrVFW4/view?usp=sharing
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ICD-11
gruppiert Krankheiten viel besser
– das hilft kranken Menschen sehr
Das Wort heißt
Cluster-Codierung.
Das klingt erst einmal schwer.
Aber es ist ganz einfach, wenn man
es erklärt.
Viele Menschen mit
langen Krankheiten kennen das Problem:
Die Diagnose passt nicht
richtig.
Die Behandlung hilft nicht gut.
Die Krankenkasse
sagt: „Das steht nicht in unserer Liste.“
Das liegt oft an der alten ICD-10. Deutschland benutzt sie noch immer.
Die neue ICD-11 ist
viel besser. Sie ist seit 2022 von der WHO fertiggestellt.
WHO ist
die Welt-Gesundheits-Organisation.
Was ist Cluster-Codierung?
In der alten ICD-10 steht jede Krankheit meist allein.
Beispiel: Jemand hat
Diabetes und Depression.
ICD-10 gibt zwei getrennte Nummern.
Das
System sieht keinen Zusammenhang.
ICD-11 ist anders. Sie
kann mehrere Krankheiten miteinander verbinden.
Das nennt man
Cluster-Codierung.
Das geht so:
Man nimmt die wichtigste Krankheit (Hauptdiagnose).
Man schreibt dazu die anderen Krankheiten (Begleiterkrankungen).
Es gibt spezielle Codes, die sagen: „Diese Krankheiten kommen oft zusammen vor.“
Warum das so wichtig ist
Bessere
Diagnose → schnellere Hilfe
Ärzte
und Kassen verstehen besser → weniger Streit um Geld
Mehr
genaue Zahlen → mehr Geld für Forschung
Weniger „Du
bildest dir das nur ein“ → mehr Anerkennung!
Kurz gesagt
ICD-10 ist wie ein altes Telefonbuch. Jede Krankheit steht
allein.
ICD-11 ist wie ein modernes Adressbuch mit Verlinkungen.
Es zeigt, wie Krankheiten zusammenhängen.
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Darf
ich überhaupt dieses Thema aufgreifen und mich äußern?
Vielleicht
nicht.
Ich habe es aber getan – und nehme Kritik, Anregungen,
Ergänzungen etc. gern als Ergänzung nachträglich mit auf! Als
anonymen Beitrag, mit vollem (Organisations-)Namen, oder wie auch
immer gewünscht.
Es gibt drei Versionen. Jede ist vollständig
gemeinfrei / copyrightfrei!
MfG
Tom
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1)
ICD-11
jetzt! – Warum Frauen sich die weitere Verzögerung nicht leisten
können!
Die
verzögerte Einführung der ICD-11 ist kein technisches Detail. Sie
ist eine Frage von Gleichstellung, Gerechtigkeit und Schutz vor
struktureller Benachteiligung.
Frauen erkranken häufiger an chronischen, komplexen Erkrankungen wie ME/CFS, chronischer Borreliose oder Long COVID. Gleichzeitig werden ihre Symptome bis heute systematisch bagatellisiert, psychologisiert oder fehlklassifiziert. Die ICD-10 trägt zu diesem Problem bei – die ICD-11 könnte es entschärfen.
Die Folgen der Verzögerung sind real und geschlechtsspezifisch:
Frauen verlieren Jahre ohne gesicherte Diagnose.
Sie verlieren Einkommen, Rentenpunkte und finanzielle Unabhängigkeit.
Sie geraten schneller in Abhängigkeit von Partnern oder Angehörigen.
Sie tragen zusätzliche Belastungen durch unbezahlte Care-Arbeit – auch krank.
Besonders hart trifft es Alleinerziehende und Frauen, deren Erkrankung in jungen Jahren beginnt. Was fehlt, ist nicht Durchhaltewillen – sondern ein System, das sie ernst nimmt.
Dass körperliche Erkrankungen von Frauen noch immer reflexhaft als „psychisch“ eingeordnet werden, ist kein individuelles Fehlurteil. Es ist ein strukturelles Problem. Die fortgesetzte Verzögerung der ICD-11 verlängert genau diesen Zustand.
Gleichstellung
endet nicht bei Paragrafen und Leitbildern. Sie zeigt sich dort, wo
Gesundheit, soziale Absicherung und Anerkennung beginnen.
Die
ICD-11 jetzt einzuführen ist kein Gefallen – es ist überfällig.
Forderung:
Frauenverbände,
Sozialverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen sollten
sich klar positionieren:
ICD-11 JETZT – für gerechte
Diagnosen und echte Teilhabe.
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2)
Warum
die verzögerte ICD-11-Einführung Frauen besonders schadet
Teaser:
Die
verspätete Einführung der ICD-11 in Deutschland ist mehr als ein
Verwaltungsproblem. Sie trifft vor allem Frauen mit chronischen
Erkrankungen – medizinisch, sozial und finanziell.
Text:
Chronische
Erkrankungen wie ME/CFS, chronische Borreliose, Long COVID oder
komplexe Schmerzsyndrome betreffen Frauen überdurchschnittlich
häufig. Gleichzeitig sind genau diese Krankheitsbilder in der ICD-10
unzureichend oder verzerrt abgebildet. Die ICD-11 würde erstmals
differenziertere, international anerkannte Diagnosen ermöglichen –
und damit bessere Versorgung sowie rechtliche Absicherung.
Die Verzögerung hat konkrete Folgen: lange Diagnosewege, erschwerter Zugang zu Leistungen, fehlende Anerkennung von Erwerbsminderung. Besonders gravierend wirkt sich dies auf Frauen aus, deren Erwerbsbiografien häufiger durch Care-Arbeit, Teilzeit oder Familienphasen unterbrochen sind. Erkrankungen führen so schneller zu fehlenden Rentenpunkten und später zu Altersarmut.
Hinzu kommt eine bekannte Problematik: Körperliche Symptome von Frauen werden häufiger psychologisiert – als „stressbedingt“, „hormonell“ oder „psychosomatisch“. Die ICD-11 könnte hier klarer trennen. Ihre Nicht-Einführung verlängert strukturelle Fehlbehandlungen.
Die ICD-11 ist kein Allheilmittel. Aber ihre Verzögerung verstärkt bestehende Ungleichheiten. Wer weiter abwartet, nimmt in Kauf, dass besonders Frauen den Preis zahlen – mit Lebenszeit, Gesundheit und sozialer Sicherheit.
Hinweis:
Die
Bundestags-Petition „ICD-11 JETZT!“ fordert die zeitnahe
Umsetzung der ICD-11 in Deutschland.
(Längere Version)
Die verzögerte Einführung der Internationalen Klassifikation der Krankheiten in der Version ICD-11 in Deutschland ist kein abstraktes Verwaltungsproblem. Sie hat reale, teils gravierende Folgen für Patientinnen und Patienten. Besonders betroffen sind dabei Frauen – aus medizinischen, sozialen und ökonomischen Gründen.
Chronische, multisystemische Erkrankungen wie ME/CFS, chronische Borreliose, Long COVID, bestimmte Autoimmunerkrankungen oder komplexe Schmerzsyndrome betreffen Frauen überdurchschnittlich häufig. Gleichzeitig sind genau diese Krankheitsbilder in der ICD-10 entweder unzureichend abgebildet, fragmentiert oder implizit psychologisiert. Die ICD-11 würde hier erstmals differenziertere, international anerkannte Kodierungen ermöglichen – und damit bessere Versorgung, Forschung und soziale Absicherung.
Die Verzögerung trifft Frauen daher nicht nur häufiger, sondern in mehreren Lebensphasen kumulativ.
Erkranken Frauen bereits in jungen oder mittleren Jahren schwer oder chronisch, trifft dies oft auf eine Lebensphase mit zusätzlichen gesellschaftlichen Erwartungen:
Betreuung und Erziehung von Kindern
Organisation von Haushalt und Pflegearbeit
häufig Teilzeitbeschäftigung oder unterbrochene Erwerbsbiografien
Gerade bei Erkrankungen wie ME/CFS oder chronischer Borreliose bedeutet dies nicht selten eine Überforderung auf allen Ebenen. Die fehlende klare ICD-11-Kodierung erschwert dabei:
eine schnelle, eindeutige Diagnosestellung
den Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung
Anerkennung gegenüber Krankenkassen, Behörden und Arbeitgebern
Besonders prekär ist die Situation für alleinerziehende Frauen, die weder gesundheitlich noch finanziell „ausfallen dürfen“, es faktisch aber müssen.
Eine zentrale, oft übersehene Folge der verzögerten ICD-11-Einführung betrifft die soziale Sicherung:
keine oder verspätete Anerkennung von Erwerbsminderung
erschwerter Zugang zu Reha-Maßnahmen
langjährige Phasen ohne reguläre Erwerbstätigkeit
dadurch: kein oder nur geringer Aufbau von Rentenpunkten
Frauen sind hiervon besonders betroffen, da ihre Erwerbsbiografien ohnehin häufiger unterbrochen sind – durch Care-Arbeit, Teilzeit oder Niedriglohnbeschäftigung. Eine schwere chronische Erkrankung wirkt hier wie ein Brandbeschleuniger.
Kommt es – oft schleichend – zur dauerhaften Erwerbsunfähigkeit, droht vielen Frauen Altersarmut. Diese wird zusätzlich verschärft durch krankheitsbedingte Sonderausgaben, die regelmäßig nicht oder nur teilweise erstattet werden:
Nahrungsergänzungsmittel
Off-Label-Medikamente
alternative oder ergänzende Therapien
spezielle Ernährung
private Diagnostik
Wenn eine Erkrankung erst im mittleren oder höheren Lebensalter manifest wird, trifft sie auf eine ohnehin niedrigere Altersrente. Die Folge: finanzielle Abhängigkeit, sozialer Rückzug, eingeschränkte Autonomie.
In vielen Fällen führt die Erkrankung zu einer starken Abhängigkeit vom Partner. Was in gesunden Zeiten eine gleichberechtigte Beziehung war, kann sich zur faktischen Fessel entwickeln:
finanzielle Abhängigkeit
emotionale Abhängigkeit
eingeschränkte Entscheidungsfreiheit
Nicht selten verschärfen sich bestehende Probleme: Überforderung, Sucht, Gewalt. In anderen Fällen verlassen Partner die erkrankte Frau – aus Hilflosigkeit, Überlastung oder aufgrund veränderter Lebensrealitäten.
Ist kein Partner vorhanden, tritt häufig ein anderes Familienmitglied an diese Stelle. Auch hier entstehen Abhängigkeiten, die für beide Seiten psychisch und körperlich belastend sind.
Ein weiterer struktureller Nachteil für Frauen liegt in der medizinischen Zuschreibung selbst. Frauen mit komplexen, schwer erklärbaren Symptomen hören überdurchschnittlich oft Sätze wie:
„Das ist stressbedingt.“
„Das sind die Wechseljahre.“
„Das ist psychosomatisch.“
„Da müssen Sie lernen, besser damit umzugehen.“
Diese Psychiatrisierung körperlicher Erkrankungen ist gut dokumentiert – und wird durch die unzureichenden Kategorien der ICD-10 begünstigt. Die ICD-11 würde hier differenzierter trennen und somatische Erkrankungen klarer abbilden. Ihre Verzögerung verlängert also einen Zustand, der strukturell zu Fehlbehandlungen führt.
Ergänzend lassen sich weitere Punkte nennen:
geringere Beteiligung von Frauen an klinischen Studien historisch
Symptome werden häufiger bagatellisiert
längere Diagnosedauer („diagnostic delay“)
höhere psychische Belastung durch fehlende Anerkennung
stärkere soziale Isolation bei chronischer Erkrankung
All dies verstärkt sich gegenseitig – über Jahre, manchmal Jahrzehnte.
Die verzögerte Einführung der ICD-11 ist keine neutrale Verwaltungssache. Sie wirkt wie ein systemischer Verstärker bestehender Ungleichheiten. Frauen mit chronischen, komplexen Erkrankungen zahlen dafür einen besonders hohen Preis – medizinisch, sozial und ökonomisch.
Eine zeitnahe Einführung der ICD-11 wäre kein Allheilmittel. Aber sie wäre ein notwendiger Schritt, um Fehlklassifikationen zu reduzieren, Versorgung zu verbessern und soziale Folgeschäden zu begrenzen. Für viele Frauen bedeutet sie nicht weniger als die Chance auf Anerkennung, Absicherung und ein Stück verlorener Selbstbestimmung.
Oder
anders gesagt:
Wer die ICD-11 weiter verzögert, spart vielleicht
heute Aufwand – zahlt aber morgen mit Lebensqualität. Vor allem
die der Frauen.
(mm)
* * *
V.i.S.d.P.:
Burkhard
Tomm-Bub, M. A.
67063 Ludwigshafen
ogma1@t-online.de
Initiator einer in der Veröffentlichungs-Prüfung ebenfalls
verschleppten Bundestags-Petition:
„ICD-11 JETZT!“ (Schnellere
& bessere Hilfe für Kranke.)
Mehr Informationen im
Blog:
https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/startseite-icd-11-petition-bundestag.html
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... es ist traurig, es war erwartbar, es ist kein schönes Thema!
Aber es muss auch mal klar gesagt werden.
"In der "neuen", aktuellen ICD 10 GM 2026 gibt es im Bereich Borreliose, Bartonellose und Babesiose keine inhaltlichen Neuerungen; die relevanten Codes sind praktisch unverändert gegenüber 2025. Die großen Änderungen 2026 betreffen andere Themen (ME/CFS, Infektionsfolgen nach Influenza/EBV, Implantat Infektionen etc.). [bfarm]
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Weiterhin zentrale Schlüssel:
A69.2 „Lyme Borreliose“ (mit Erythema migrans etc.). [icd-code]
Manifestationscodes wie M01.2 (Lyme Arthritis),
G63.0 (Neuropathie bei Borreliose),
L90.4 (ACA) werden unverändert ergänzend genutzt.
[arzt-wirtschaft]
In den offiziellen Änderungsübersichten für 2026 (BfArM, KBV) erscheinen weder A69.2 noch die zugehörigen Manifestationskodes in den Änderungslisten. [kbv]
Bartonellose
Nach wie vor kodiert in A44.- (Bartonellose), z.B. A44.0 Systemische Bartonellose.[dkgev]
Auch hier weist die BfArM Änderungsdokumentation 2026 keine neuen 4 oder 5 Steller oder redaktionellen Anpassungen aus. [klassifikationen.bfarm]
Babesiose
Babesiose wird weiterhin im Protozoenbereich B60.- / B60.0 ff. bzw. unter den Protozoenkrankheiten B50–B64 geführt; an dieser Gruppe sind 2026 keine spezifischen Änderungen dokumentiert.[kbv]
In den „wichtigen Änderungen“ 2026 tauchen Babesien nicht auf; der Fokus liegt dort u.a. auf ME/CFS Feinkodierung, postinfektiösen Folgezuständen und Implantat assoziierten Infektionen.[medconweb]
Fazit aus Sicht der Betroffenen
Für Borreliose/Bartonellose/Babesiose bleibt die Kodiersituation in ICD 10 GM 2026 faktisch unverändert und weiterhin grob; differenzierte Stadien oder Verlaufs Kodes sind nicht neu hinzugekommen. [bfarm]
Genau diese Lücke stützt Ihr Argument, dass erst ICD 11 mit seiner feineren Struktur (z.B. separate Post Lyme Einträge) eine bessere Abbildung chronischer und komplexer Infektionen ermöglicht. [de.wikipedia] ..."
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Übrigens besteht kein Grund zu "Neid" auf den Bereich ME/CFS.
Auch dieser braucht nach wie vor dringend die ICD-11!
Es gibt dort Anpassungen, ja. Aber nicht genug, teils nicht die angemessenen, teils durchaus zweischneidige.
Eine Cluster-Codierung ist - natürlich - weiterhin in keinem Bereich angemessen möglich!
Das Lied dazu:
ME/CFS #MECFS / Die
„neue“ ICD-10-GM (deutsche Modifikation)
.
Diese jährliche
"Reparatur" erübrigt, nebenbei gesagt, in keiner Weise die
Einsetzung der nächsten ECHTEN Erneuerung in Form der ICD-11, die in D überfällig ist.
Anhand diverser kursierender
Einzelinformationen habe ich mal etwas recherchiert.
Das Ergebnis
war folgendes.
.
Aufsplittung von G93.3 – ja, das
stimmt im Kern
In der ICD-10-GM (deutsche Modifikation) wird
der bisherige Sammelcode G93.3 tatsächlich feiner untergliedert.
Vorgesehen bzw. bereits eingeführt (je nach Jahrgang)
sind:
G93.30
Chronisches Fatigue-Syndrom,
postinfektiös
Inkl.: Myalgische Enzephalomyelitis,
postinfektiös
G93.31
Chronisches Fatigue-Syndrom, nicht
postinfektiös
Inkl.: Myalgische Enzephalomyelitis, nicht
postinfektiös
G93.39
Chronisches Fatigue-Syndrom, nicht
näher bezeichnet
Inkl.: CFS o. n. A., ME o. n. A.
Das ist
korrekt.
Der alte G93.3 als „Endcode“ ist damit nicht mehr
abrechnungsfähig, sondern nur noch eine Art Überschrift.
.
AU-Bescheinigung: G93.3 „nicht mehr kodierbar“ –
ebenfalls korrekt
Für AU, Abrechnung und Statistik gilt:
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#icd11 / #ELNOR_van_der_Fullcandor // #WASSOLLDASDENN?