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Sonntag, 23. November 2025

ICD-10 vs. ICD-11 – Was sich für transidente, transgender und intergeschlechtliche Menschen konkret ändert! WENN ...

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In der ICD-10 (noch VERBINDLICH gültig in Deutschland)

  • Transsexualität → Code F64.0 „Transsexualismus“

  • Kategorie: „Psychische und Verhaltensstörungen“

  • Folge: Die eigene Geschlechtsidentität wird als psychische Krankheit klassifiziert → Stigma + Zwangspsychiatrisierung möglich

  • Transvestitismus → F65.1 als „Störung der Sexualpräferenz“ → ebenfalls pathologisiert

  • Intergeschlechtlichkeit / Variationen der Geschlechtsmerkmale → unter endokrinen Störungen (E34.5) oder angeborenen Fehlbildungen (Q56)



In der ICD-11
(weltweit seit 2022, in Deutschland noch auf Jahre nicht offiziell)

  • Transsexualität → komplett gestrichen

  • Neuer Begriff: HA60 „Geschlechtsinkongruenz“ (Gender Incongruence)

  • Neues Kapitel: „Conditions related to sexual health“ → keine psychische Störung mehr

  • Transvestitismus → komplett entfernt, keine Diagnose mehr

  • Intergeschlechtlichkeit → neuer Code HA2 ebenfalls im Kapitel „Conditions related to sexual health“ → als natürliche Variation, nicht als Krankheit oder Fehlbildung.


Ergebnis
Die ICD-11 entpathologisiert Trans*- und Inter*-Lebensrealitäten vollständig, behält aber dennoch den Zugang zu medizinischer Versorgung (Hormone, Operationen, Begleitung) bei. Genau das beschreibt Dr. Mark Benecke treffend:

„Die ICD-11 sorgt auch dafür, dass LGBTQ+-Menschen bessere Behandlungen erhalten ohne dass ihre Identität als Krankheit gilt, sorgt für bessere Forschung und Prävention und gibt ein deutliches Signal gesellschaftlicher Anerkennung. Letztlich ist es ein Kompromiss zwischen Sichtbarkeit im System und Entpathologisierung. Dennoch ist dies ein deutlicher Fortschritt.“


GLOSSAR - Begriffe – kurz und klar:

  • Transgender und transident → vollständig synonym, „transident“ ist einfach die deutsche Variante

  • Transsexuell → älterer, medizinisch-pathologisierender Begriff (aus ICD-10-Zeiten), heute von den meisten Betroffenen abgelehnt

  • Genderfluid / non-binary / agender → eigene Geschlechtsidentitäten außerhalb der Binärität Mann/Frau → fallen unter den trans*-Schirm, brauchen aber oft keine HA60-Diagnose, weil keine medizinische Transition gewünscht ist. (*)

(*) = kurze Begriffserklärung: 

„Gender Incongruence beschreibt ja nur, dass das Geschlecht, welches bei der Geburt zugeteilt wurde, nicht mit dem eigentlichen Geschlecht der Person/der Geschlechtsidentität übereinstimmt. Das trifft auch auf nicht-binäre Menschen zu. 

"Medizinische Transition" kann mehrere Dinge bedeuten, darunter fällt aber vorallem auch eine Hormonersatztherapie, also die Gabe von Östrogen oder Testosteron. Viele nicht-binäre Menschen wollen/machen auch eine Hormonersatztherapie, um ihren Körper näher an ein gewünschtes Erscheinungsbild anzupassen. Dabei ist wichtig das nicht-binär eine Geschlechtsidentität ist bzw ein Oberbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Identitäten sein kann. Nicht-binär bedeutet aber nicht automatisch, dass man androgyn aussehen möchte. Die Geschlechtsidentität hängt nicht unbedingt mit dem gewünschten Körper zusammen. Auch operative Maßnahmen zählen zu "medizinischer Transition", und hier gilt das gleiche: Ich kann nicht-binär sein und Dysphorie haben weil ich Brüste habe, und benötige eine Mastektomie - genau wie z.B. ein trans Mann. Die Geschlechtsidentität spielt hier keine große Rolle. 

Jede*r Mensch ist anders, und so ist auch jede Transition anders. Manche Menschen benötigen medizinische Maßnahmen, und manche weniger. Ob ich jetzt binär trans oder nicht-binär trans spielt hier keine große Rolle. Allen Menschen sollten - unabhängig von Labels - notwendige medizinische Maßnahmen erhalten können.“

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Dank an aurora vom Queer Lexikon e.V. für diese wertvolle Ergänzung!

Link zum 
Queer Lexikon e.V.:

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Eine weitere hilfreiche Ergänzung, diesmal vom Bundesverband Trans*:

Ich würde ... gern zwei begriffliche Sachen kommentieren...:
Das Wort transgender wird im Deutschen so gut wie nicht verwendet,
auch nicht in den Communitys. Ursprünglich meinte es im englischen
nicht-binär.
Transident wird im Deutschen verwendet, aber wird seltener. Das korrekte
Wort aus unserer Sicht wäre transgeschlechtlich oder einfach trans*
Person, je nach Satzbau.

Nicht-binär ist eine Identität an sich, aber wird auch als Überbegriff
für viele nicht-binäre Geschlechter verwendet. Die Aufzählung von
"Genderfluid / non-binary / agender" ist daher ein wenig verwirrend,
weil non-binary hier der Überbegriff für Geschlechtsidentitäten wie
genderfluid oder agender wäre.

(Referent*in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

WEB: 
 https://www.bundesverband-trans.de/

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Eine weitere, sehr lange Ergänzung diesmal vom 
"Intergeschlechtliche Menschen Landesverband NRW e.V."

Gern drucke ich sie hier ergänzend ab!
Trotz der Kritik an der ICD-11 bleibe ich zu 100% bei meiner Ansicht, dass sie auch in diesem Themenkreis eine deutliche Verbesserung darstellt!
Ich werde mich auch nicht an die Anweisung halten, "künftig nur über Trans* zu schreiben, wenn ich mich auf dieses Thema konzentrieren möchte".


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# Fundierte Kritik an der Darstellung von Intergeschlechtlichkeit 
in der ICD-11

## Einleitung
Die internationale Klassifikation von Krankheiten (ICD) der 
Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das weltweit maßgebliche System 
zur Kodierung und Beschreibung von Krankheiten, Gesundheitszuständen und 
medizinischen Diagnosen. Mit der Einführung der ICD-11 im Jahr 2022 
wurden zahlreiche Änderungen vorgenommen, insbesondere im Bereich der 
Geschlechtsidentität und sexuellen Gesundheit. Während die 
Entpathologisierung von Transidentität als Fortschritt gefeiert wird, 
steht die Darstellung von Intergeschlechtlichkeit weiterhin massiv in 
der Kritik. Intergeschlechtliche Menschen und ihre Organisationen, wie 
OII Europe, Intersexuelle Menschen e. V. und Queer Base, bemängeln 
insbesondere die fortgesetzte Pathologisierung, die Stigmatisierung 
durch medizinische Klassifikationen und die daraus resultierenden 
negativen Folgen für die Betroffenen.
Dieser Bericht analysiert die Klassifikation von Intergeschlechtlichkeit 
in der ICD-11, beleuchtet die damit verbundenen Probleme und Folgen, 
stellt die wichtigsten Kritikpunkte aus Community und Wissenschaft dar 
und grenzt Intergeschlechtlichkeit klar von Transidentität ab. Ziel ist 
eine differenzierte, quellenbasierte und menschenrechtsorientierte 
Kritik, die sowohl die medizinische Praxis als auch gesellschaftliche 
und rechtliche Implikationen berücksichtigt.

## 1. Klassifikation von Intergeschlechtlichkeit in der ICD-11

### 1.1. Überblick: ICD-11 und die Einordnung von 
Intergeschlechtlichkeit

Die ICD-11 unterscheidet sich in ihrer Systematik und Terminologie 
deutlich von der Vorgängerversion ICD-10. Während Transidentität (bzw. 
„Transsexualität“) aus dem Kapitel der psychischen Störungen entfernt 
und als „Geschlechtsinkongruenz“ in das Kapitel „Zustände mit Bezug zur 
sexuellen Gesundheit“ verschoben wurde, verbleibt 
Intergeschlechtlichkeit weiterhin im medizinisch-pathologischen Kontext.
Intergeschlechtliche Variationen werden in der ICD-11 primär unter dem 
Begriff „Disorders of Sex Development“ (DSD, dt. Störungen der 
Geschlechtsentwicklung) klassifiziert. Diese Kategorie umfasst eine 
Vielzahl von Diagnosen, die sich auf chromosomale, gonadale, hormonelle 
oder anatomische Variationen beziehen, die nicht den medizinisch 
definierten Normen von „männlich“ oder „weiblich“ entsprechen.

**Beispielhafte ICD-11-Codes für Intergeschlechtlichkeit:**

| ICD-11-Code         | Bezeichnung (engl./dt.)                          
         | Beschreibung / Beispiele                         |
|---------------------|---------------------------------------------------------|--------------------------------------------------|
| LC1A.5              | Androgen Insensitivity Syndrome                  
        | Androgenresistenzsyndrom                         |
| 5A61.12             | Congenital Adrenal Hyperplasia                   
        | Angeborene adrenale Hyperplasie                  |
| LC1A.2              | 46,XY Gonadal Dysgenesis                         
        | 46,XY-Gonadendysgenesie                          |
| LB53.5              | Hypospadias, perineal                            
        | Perineale Hypospadie                             |
| LC43.1              | Klinefelter Syndrome                             
        | Klinefelter-Syndrom                              |
| LC1A.1              | Ovotesticular Disorder of Sex Development        
        | Ovotestikuläre Störung der Geschlechtsentwicklung|
| 6.11.2              | 46,XY DSD due to 5-alpha-reductase 2 deficiency  
        | 46,XY-DSD durch 5-alpha-Reduktase-2-Mangel       |
| 6.11.3              | 46,XY DSD due to 17-beta-hydroxysteroid 
dehydrogenase 3 deficiency | 46,XY-DSD durch 
17-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase-3-Mangel |

Die ICD-11 verwendet dabei weiterhin die Terminologie „Störung“ 
(disorder), was von intergeschlechtlichen Organisationen und vielen 
Fachleuten als pathologisierend und stigmatisierend kritisiert wird.

### 1.2. Formulierungen und Empfehlungen in der ICD-11
In den Beschreibungen der einzelnen Diagnosen finden sich häufig 
explizite Empfehlungen zu medizinischen Maßnahmen, etwa zur Durchführung 
von geschlechtszuweisenden Operationen oder Hormonbehandlungen bereits 
im Kindesalter. So heißt es beispielsweise im ICD-11-Beta-Entwurf zur 
„46,XY disorder of sex development due to 17-beta-hydroxysteroid 
dehydrogenase 3 deficiency“:
> „If the diagnosis is made at birth, gender assignment must be 
> discussed, depending on the expected results of masculinizing 
> genitoplasty. If female assignment is selected, feminizing genitoplasty 
> and gonadectomy must be performed.“
Solche Formulierungen suggerieren eine medizinische Notwendigkeit von 
frühzeitigen, oft irreversiblen Eingriffen, obwohl die Evidenzlage diese 
Praxis nicht stützt und internationale Menschenrechtsgremien diese als 
problematisch einstufen.

### 1.3. Historische Entwicklung: Von ICD-10 zu ICD-11
Die ICD-10 unterschied noch zwischen „Störungen der 
Geschlechtsidentität“ (F64) und „Störungen der Geschlechtsentwicklung“ 
(verschiedene somatische Diagnosen). Mit der ICD-11 wurde die Kategorie 
„Geschlechtsinkongruenz“ für Transidentität eingeführt und aus dem 
Bereich der psychischen Störungen entfernt. Für Intergeschlechtlichkeit 
blieb jedoch die Einordnung als „Störung“ bestehen, und die medizinische 
Klassifikation wurde sogar durch die Übernahme und Ausweitung des 
DSD-Konzepts weiter verfestigt.

## 2. Kritikpunkte und Probleme der ICD-11-Klassifikation

### 2.1. Pathologisierung und Stigmatisierung
**Zentrale Kritik:** Die ICD-11 perpetuiert die Pathologisierung 
intergeschlechtlicher Körper, indem sie natürliche Variationen als 
„Störungen“ klassifiziert. Dies trägt zur gesellschaftlichen 
Stigmatisierung bei und vermittelt den Eindruck, dass 
intergeschlechtliche Körper „krankhaft“ oder „reparaturbedürftig“ seien.
OII Europe und andere Organisationen betonen, dass die Verwendung des 
Begriffs „Disorder of Sex Development“ (DSD) von der Community 
überwiegend abgelehnt wird. Studien zeigen, dass nur ein kleiner Teil 
der Betroffenen diese Bezeichnung für sich selbst akzeptiert, viele sie 
aber aus pragmatischen Gründen verwenden, um Zugang zu medizinischer 
Versorgung zu erhalten.

**Wissenschaftliche Stimmen:** Die Pathologisierung wird auch in der 
Fachliteratur kritisiert. So heißt es etwa:
> „Die ICD-11 führt die Kategorie ‚Geschlechtsinkongruenz‘ ein, was eine 
> Entpathologisierung suggerieren soll, jedoch bleibt die Diagnose im 
> medizinischen Klassifikationssystem verankert und kann weiterhin 
> stigmatisierend wirken.“ (Annette Güldenring)

### 2.2. Auswirkungen auf die medizinische Praxis
Die medizinische Klassifikation als „Störung“ hat direkte Auswirkungen 
auf die Behandlungspfade. In vielen Ländern werden weiterhin nicht 
notwendige, irreversible chirurgische und hormonelle Eingriffe an 
intergeschlechtlichen Kindern durchgeführt, um deren Körper an binäre 
Geschlechternormen anzupassen. Diese Praxis wird durch die ICD-11 
indirekt legitimiert, da sie entsprechende Empfehlungen und Kodierungen 
enthält.

**Zentrale Probleme:**
- **Fehlende informierte Einwilligung:** Die meisten Eingriffe erfolgen 
im Kindesalter, bevor die Betroffenen selbst einwilligungsfähig sind.
- **Langfristige Schäden:** Studien dokumentieren negative physische und 
psychische Folgen, darunter Verlust sexueller Empfindungsfähigkeit, 
Unfruchtbarkeit, Traumatisierung und Minderheitenstress.
- **Fehlende Evidenz:** Es gibt keine belastbaren wissenschaftlichen 
Belege dafür, dass frühzeitige „normalisierende“ Operationen 
psychosoziale Vorteile bringen. Im Gegenteil, internationale Leitlinien 
und Menschenrechtsgremien fordern einen Stopp dieser Praxis.
### 2.3. Rechtliche und administrative Folgen
Die medizinische Klassifikation beeinflusst auch rechtliche und 
administrative Bereiche:
- **Personenstand:** In vielen Ländern ist der Zugang zu einem passenden 
Geschlechtseintrag oder zu einer dritten Option weiterhin an 
medizinische Diagnosen und Gutachten geknüpft.
- **Versicherung und Versorgung:** Die Pathologisierung kann zu 
Diskriminierung im Gesundheitssystem führen, etwa durch verweigerte 
Kostenübernahme für notwendige Behandlungen oder durch Ausschluss von 
Versicherungsleistungen.
- **Diskriminierungsschutz:** Der explizite Schutz vor Diskriminierung 
aufgrund von Geschlechtsmerkmalen ist in vielen Ländern noch nicht 
ausreichend gesetzlich verankert. Positive Beispiele wie Malta zeigen, 
dass rechtliche Reformen möglich und wirksam sind.

### 2.4. Psychosoziale Folgen
Die Stigmatisierung und Pathologisierung intergeschlechtlicher Menschen 
führt zu erhöhtem Minderheitenstress, psychischen Belastungen und einem 
erhöhten Risiko für Depressionen, Angststörungen und Suizidalität. 
Studien zeigen, dass inter* Personen signifikant häufiger unter 
psychischen Erkrankungen leiden als die Allgemeinbevölkerung und dass 
die Rate von Suizidversuchen alarmierend hoch ist.
**Minoritäten-Stress-Modell:** Dieses Modell erklärt, wie chronischer 
Stress durch soziale Stigmatisierung und Diskriminierung die psychische 
Gesundheit von Menschen aus marginalisierten Gruppen negativ 
beeinflusst. Für inter* Personen wirken sowohl externe (distale) als 
auch interne (proximale) Stressoren, die durch gesellschaftliche 
Unsichtbarkeit, Diskriminierung und medizinische Übergriffe verstärkt 
werden.

### 2.5. Zusammenfassung der Kritikpunkte
| Kritikpunkt                        | Beschreibung / Auswirkung         
                                                                         
|
|------------------------------------|----------------------------------------------------------------------------------------------------------|
| Pathologisierung                   | Klassifikation als „Störung“ 
vermittelt Krankhaftigkeit und legitimiert medizinische Eingriffe        
     |
| Stigmatisierung                    | Gesellschaftliche Ausgrenzung, 
Diskriminierung, Minderheitenstress                                      
  |
| Medizinische Praxis                | Frühzeitige, irreversible 
Eingriffe ohne informierte Einwilligung, fehlende Evidenz für Nutzen     
       |
| Rechtliche Folgen                  | Einschränkung der 
Selbstbestimmung, Zugang zu Personenstand und Versorgung erschwert       
               |
| Psychosoziale Folgen               | Erhöhte Prävalenz von Depression, 
Angststörungen, Suizidalität, Traumatisierung                          |
| Fehlende menschenrechtsbasierte Leitlinien | Mangel an partizipativer, 
nicht-pathologisierender Versorgung und Beratung                         
      |

## 3. Abgrenzung: Intergeschlechtlichkeit vs. Transidentität

### 3.1. Medizinische und gesellschaftliche Unterschiede

**Intergeschlechtlichkeit** bezeichnet angeborene körperliche 
Variationen der Geschlechtsmerkmale (Chromosomen, Gonaden, Hormone, 
Genitalien), die nicht den medizinisch definierten Normen von „männlich“ 
oder „weiblich“ entsprechen. Inter* ist somit eine Frage der 
körperlichen Ausprägung, nicht der Geschlechtsidentität.
**Transidentität** (Trans*, transgender) beschreibt Menschen, deren 
Geschlechtsidentität nicht mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht 
übereinstimmt. Trans* bezieht sich auf das subjektive Erleben und die 
soziale Rolle, nicht auf körperliche Merkmale. Trans* Personen können 
endo- oder intergeschlechtlich sein, inter* Personen können sich als 
männlich, weiblich, nicht-binär, trans* oder cis* identifizieren.
**Wichtige Unterscheidungen:**
| Aspekt                  | Intergeschlechtlichkeit (Inter*)             
                     | Transidentität (Trans*)                            
      |
|-------------------------|------------------------------------------------------------------|---------------------------------------------------------|
| Definition              | Angeborene körperliche Variationen der 
Geschlechtsmerkmale       | Geschlechtsidentität weicht vom zugewiesenen 
Geschlecht ab|
| Medizinische Relevanz   | Betrifft Chromosomen, Gonaden, Hormone, 
Genitalien etc.          | Betrifft Identität, nicht zwingend 
körperliche Merkmale  |
| Diagnostik              | Medizinisch feststellbar (z. B. durch 
Gentests, Hormonanalysen)  | Psychosoziale Diagnostik 
(Selbstwahrnehmung, Identität)  |
| Behandlungsziele        | Schutz vor unnötigen Eingriffen, 
Selbstbestimmung                | Zugang zu geschlechtsangleichenden 
Maßnahmen nach Wunsch|
| Gesellschaftliche Dimension | Sichtbarkeit, Anerkennung körperlicher 
Vielfalt              | Anerkennung der Geschlechtsidentität, 
Selbstbestimmung  |
**Zitat aus der Community:**
> „Intergeschlechtlichkeit ist nicht mit Transidentität gleichzusetzen. 
> Während Trans* sich auf die Geschlechtsidentität bezieht, betrifft 
> Inter* körperliche Merkmale.“ (Dr. Dan Christian Ghattas)
### 3.2. Warum eine Gleichsetzung problematisch ist
Die Gleichsetzung von Inter* und Trans* ist sowohl medizinisch als auch 
gesellschaftlich falsch und führt zu Fehlbehandlungen, 
Missverständnissen und einer Verkennung der spezifischen Bedürfnisse 
beider Gruppen.

- **Medizinisch:** Während Trans* Personen in der Regel medizinische 
Maßnahmen zur Angleichung an ihre Geschlechtsidentität wünschen, geht es 
bei Inter* Personen primär um den Schutz vor nicht notwendigen 
Eingriffen und um die Anerkennung körperlicher Vielfalt. Viele Inter* 
Personen lehnen medizinische Eingriffe ab, die nicht aus 
gesundheitlichen Gründen notwendig sind.

- **Gesellschaftlich:** Die spezifischen Diskriminierungserfahrungen, 
rechtlichen Hürden und psychosozialen Belastungen unterscheiden sich 
erheblich. Inter* Personen erleben Stigmatisierung aufgrund ihrer 
Körperlichkeit, Trans* Personen aufgrund ihrer Identität und ihres 
sozialen Ausdrucks.

**Fazit:** Eine differenzierte Betrachtung ist unerlässlich, um beiden 
Gruppen gerecht zu werden und ihre Rechte zu schützen.

## 4. Stimmen aus der Community und Wissenschaft

### 4.1. Stellungnahmen intergeschlechtlicher Organisationen

#### OII Europe
OII Europe, der europäische Dachverband intergeschlechtlicher 
Organisationen, kritisiert die ICD-11 scharf:
> „OII Europe begrüßt die positiven Veränderungen der ICD-11 in Bezug auf 
> trans Personen. Die Entfernung transbezogener Diagnosen aus dem Kapitel 
> der psychischen Störungen ist ein wichtiger Schritt. Wir sind jedoch 
> sehr besorgt, dass die WHO die Chance verpasst hat, 
> intergeschlechtliche Menschen zu entpathologisieren und damit zur 
> Verringerung von Menschenrechtsverletzungen beizutragen.“

OII Europe fordert:
- Die Abschaffung pathologisierender Begriffe wie „Disorder of Sex 
Development“.
- Die Einführung menschenrechtsbasierter, neutraler Terminologie 
(„Variationen der Geschlechtsmerkmale“).
- Ein Verbot nicht notwendiger, irreversibler medizinischer Eingriffe 
ohne informierte Einwilligung.
- Die Einbeziehung intergeschlechtlicher Expert*innen in die Entwicklung 
von Leitlinien und Gesetzen.

#### Intersexuelle Menschen e. V.
Der deutsche Bundesverband Intersexuelle Menschen e. V. begrüßt zwar 
rechtliche Fortschritte wie das deutsche Gesetz zum Schutz von Kindern 
mit Varianten der Geschlechtsentwicklung, kritisiert aber die weiterhin 
bestehende Pathologisierung und fordert Verbesserungen:
> „Operationen und Behandlungen an intergeschlechtlichen Kindern sind 
> jetzt nur noch erschwert möglich. […] Dennoch bleibt die medizinische 
> Klassifikation als Störung problematisch und trägt zur Stigmatisierung 
> bei.“

#### Queer Base und weitere NGOs
Auch Queer Base und andere NGOs fordern eine klare Abkehr von 
pathologisierenden Diagnosen und eine menschenrechtsbasierte Versorgung. 
Sie betonen die Notwendigkeit von Peer-Beratung, psychosozialer 
Unterstützung und rechtlicher Anerkennung ohne medizinische 
Zwangsgutachten.

### 4.2. Wissenschaftliche Kritik und Empfehlungen

#### Internationale Leitlinien und Menschenrechtsgremien
- **UN, WHO, Europarat:** Zahlreiche internationale Gremien fordern ein 
Ende nicht notwendiger medizinischer Eingriffe an intergeschlechtlichen 
Kindern und eine Überarbeitung der medizinischen Klassifikationen im 
Sinne der Menschenrechte.
- **Malta als Vorbild:** Das maltesische Gesetz von 2015 verbietet nicht 
notwendige geschlechtszuweisende Eingriffe an Minderjährigen ohne deren 
informierte Einwilligung und gilt als internationales Vorbild.

#### Wissenschaftliche Studien und Gutachten
- **Fehlende Evidenz für frühzeitige Eingriffe:** Studien zeigen, dass 
es keine wissenschaftliche Grundlage für kosmetische Operationen im 
Kindesalter gibt und dass die langfristigen Folgen oft negativ sind.

- **Psychosoziale Belastungen:** Inter* Personen berichten über hohe 
Raten von Depressionen, Angststörungen, Suizidalität und 
Minderheitenstress, die direkt mit Stigmatisierung und medizinischen 
Übergriffen zusammenhängen.

- **Empfehlung zur partizipativen Versorgung:** Wissenschaftler*innen 
fordern eine partizipative, nicht-pathologisierende Versorgung, die auf 
informierter Einwilligung, Peer-Beratung und psychosozialer 
Unterstützung basiert.

#### Zentrale Forderungen aus Community und Wissenschaft
| Forderung / Empfehlung                         | Begründung / Ziel     
                                                                          
      |
|------------------------------------------------|-----------------------------------------------------------------------------------------------------|
| Abschaffung pathologisierender Begriffe        | Vermeidung von 
Stigmatisierung, Anerkennung körperlicher Vielfalt                       
             |
| Verbot nicht notwendiger medizinischer Eingriffe| Schutz der 
körperlichen Unversehrtheit, Selbstbestimmung                            
                 |
| Einführung menschenrechtsbasierter Leitlinien  | Orientierung an 
internationalen Menschenrechtsstandards                                  
            |
| Einbeziehung von Betroffenen in Leitlinienentwicklung | Partizipation, 
Berücksichtigung von Erfahrungswissen                                    
            |
| Zugang zu psychosozialer und Peer-Beratung     | Unterstützung, 
Empowerment, Resilienzförderung                                          
             |
| Rechtliche Anerkennung ohne medizinische Gutachten | Selbstbestimmung, 
Abbau von Diskriminierung und Barrieren                                  
         |

## Fazit und Ausblick

Die ICD-11 stellt in Bezug auf die Darstellung von 
Intergeschlechtlichkeit einen gravierenden Rückschritt dar. Während für 
Transidentität Fortschritte in Richtung Entpathologisierung erzielt 
wurden, bleibt Intergeschlechtlichkeit weiterhin als „Störung“ 
klassifiziert. Dies hat weitreichende negative Folgen: Es perpetuiert 
Stigmatisierung, legitimiert medizinisch nicht notwendige und oft 
schädliche Eingriffe, erschwert die rechtliche Anerkennung und trägt zu 
psychosozialen Belastungen bei.
Die Kritik aus Community und Wissenschaft ist eindeutig: Die ICD-11 muss 
dringend überarbeitet werden, um menschenrechtsbasierte, 
nicht-pathologisierende und partizipative Ansätze zu fördern. Die 
Erfahrungen aus Ländern wie Malta zeigen, dass rechtliche und 
medizinische Reformen möglich und wirksam sind.

**Empfohlene Maßnahmen:**

- Überarbeitung der ICD-11-Klassifikation: Ersetzung pathologisierender 
Begriffe durch neutrale, wertschätzende Terminologie.
- Verbot nicht notwendiger medizinischer Eingriffe ohne informierte 
Einwilligung.
- Entwicklung und Implementierung partizipativer, 
menschenrechtsbasierter Leitlinien unter Einbeziehung von Betroffenen.
- Ausbau psychosozialer und Peer-basierter Unterstützungsangebote.
- Rechtliche Anerkennung und Diskriminierungsschutz unabhängig von 
medizinischen Diagnosen.
Nur durch eine konsequente Umsetzung dieser Forderungen kann die Würde, 
Selbstbestimmung und Gesundheit intergeschlechtlicher Menschen 
nachhaltig geschützt werden.

## Anhang: Übersicht zentrale Quellen und Stellungnahmen
- **OII Europe:** Handreichung für Gesetzgeber*innen, 
Pressemitteilungen, Stellungnahmen zur ICD-11 und zu menschenrechtlichen 
Standards.

- **Intersexuelle Menschen e. V.:** Stellungnahmen zu 
Gesetzesinitiativen, OP-Verbot, Personenstand, ICD-11.

- **Queer Base:** Forderungen nach Peer-Beratung, rechtlicher 
Anerkennung, menschenrechtsbasierter Versorgung.

- **Wissenschaftliche Literatur:** Gutachten, Leitlinien, Studien zu 
psychosozialen Folgen, medizinischer Praxis, Minderheitenstress, 
Prävalenz.

- **Internationale Leitlinien:** UN, WHO, Europarat, maltesisches 
Gesetz, Empfehlungen zu menschenrechtsbasierter Versorgung.
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DAHER:
Petition „ICD-11 Jetzt!“ / #icd11jetzt 



Montag, 17. November 2025

#LINKE #GRÜNE #ANTIFA #LGBTQ+ :#icd11jetzt - WARUM?

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ICD-11 JETZT! – Warum Deutschland beim internationalen Standard zurückfällt (und wer den Preis zahlt)

Deutschland ist bekanntlich ein hochmodernes Land. Zumindest solange man nicht krank wird. Denn im medizinischen Alltag gilt hierzulande weiterhin die veraltete ICD-10, ein Klassifikationssystem aus einer Zeit, als Faxgeräte noch als Hightech galten und die Bundesregierung erklärte, das Internet sei „Neuland“.

Die WHO hat das Nachfolgesystem ICD-11 bereits 2022 als einsatzbereit erklärt. Viele Staaten haben es längst eingeführt – für Lebende wohlgemerkt. Deutschland hingegen zeigt demokratisch geregelte Entschlossenheit:
Hier wird ICD-11 ab 2027 zuerst für Tote eingeführt.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Sterbefälle werden zukunftssicher codiert, während Lebende sich weiter durch Formulare, alte Begriffe und medizinische Fehlklassifikationen kämpfen. Vampire, Zombies und Frankensteins Monster sind begeistert: Endlich nimmt sie mal jemand ernst.

Die Begründung aus den zuständigen Behörden klingt stets ähnlich: zu komplex, zu aufwendig, zu teuer.
Als ob moderne Länder rund um uns dieselben Herausforderungen nicht längst gemeistert hätten.
Und als wäre es billiger, Patienten mit chronischen Erkrankungen
jahrelang falsch zu codieren, sie zwischen Versorgungslücken pendeln zu lassen und am Ende in Armut, Erwerbslosigkeit oder Dauererschöpfung zu verschleißen.

Der Preis der Trägheit: echte Menschen, echte Schäden

Chronisch Erkrankte – etwa mit Borreliose, ME/CFS, Long COVID oder multisystemischen Erkrankungen – gehören zu den klaren Verlierern. In der ICD-10 fehlen entscheidende Kategorien oder sie sind so grob, dass Ärzt:innen, Kassen und Verwaltung praktisch im Blindflug entscheiden.
Wer Pech hat, wird nicht ernst genommen – oder einfach in die Psychoschublade gelegt.

Apropos Psychoschublade:
Ein besonders peinlicher Anachronismus der ICD-10 betrifft
transidente Menschen.
Dort gelten sie eindeutig als
psychiatrisch krank.
Dass das nicht nur wissenschaftlich falsch ist, sondern auch gesellschaftlich brandgefährlich, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.

Die ICD-11 korrigiert diese Pathologisierung endlich.
Nicht vollständig perfekt – aber ein klarer Fortschritt für eine Gesellschaft, die sich bunt, demokratisch und menschenfreundlich nennt.
Gerade deshalb ist die deutsche Verzögerung ein fatales Signal:
Wer Menschenrechte ernst nimmt, lässt kein Klassifikationssystem von gestern weiter Schaden anrichten.

Wenn Verwaltungsträgheit politische Züge bekommt

Man könnte sagen: Das ist doch nur Bürokratie.
Aber Bürokratie ist niemals neutral.
Wenn ein Staat wissentlich
jahrelang mit veralteten Kategorien arbeitet, die Schäden verursachen, Versorgung verschlechtern, Gutachten verzerren und Menschen entrechten, dann trägt das einen Beigeschmack, den man höflicherweise „unsozial“ und weniger höflich „autoritäre Kälte“ nennen könnte.

Wer krank ist, bringt kein Wachstum, belastet die Kassen, konsumiert weniger.
Und wer gleichzeitig durch Klimawandel, schlechte Versorgung und soziale Isolation zusätzlich belastet wird, landet schnell in den blinden Flecken staatlicher Prioritäten.
Für eine solidarische Gesellschaft wäre das ein Warnsignal.
Für eine unsolidarische hingegen ein Feature.

Die Petition, die Druck macht

Vor diesem Hintergrund steht die Bundestagspetition Nr. 187602 „ICD-11 JETZT!“.
Eingereicht am
16.09.2025, mit inzwischen über 10.000 vorbereiteten Adressaten in Gewerkschaften, sozialen Bewegungen, Wissenschaft, Politik und Gesundheitswesen.

Und – wie könnte es anders sein – selbst bei der Veröffentlichung der Petition scheint die Bearbeitungsfrist schon wieder gerissen zu werden.
Man fragt sich:
Ist das Unfähigkeit, Zufall oder einfach nur der bürokratische Ausdruck politischer Prioritäten?

Was jetzt gebraucht wird

Die ICD-11 ist kein Luxus.
Sie ist ein internationaler Standard, der:

  • Krankheiten klarer abbildet,

  • modernere Diagnosen ermöglicht,

  • psychische und soziale Diskriminierung abbaut,

  • chronisch Erkrankten eine realistischere Versorgung eröffnet,

  • Forschung und Statistik verbessert,

  • und transidente Menschen endlich nicht mehr als „Störung“ klassifiziert.

Wer darauf jahrelang verzichtet, trifft eine Entscheidung – wissentlich oder nicht – gegen die Schwächsten.

Fazit

Deutschland hat die technische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Kompetenz für die ICD-11 – aber nutzt sie nicht.
Man könnte es Trägheit nennen. Oder Angst vor Veränderungen.
Oder man nennt es, was es ist:
eine politisch produzierte Verzögerung, deren Kosten Kranke tragen.

Die Petition „ICD-11 JETZT!“ ist kein Randthema.
Sie ist ein Lackmustest dafür, wie ernst dieses Land seine Werte nimmt: Solidarität, Menschenwürde, Antidiskriminierung und eine Gesundheitsversorgung, die auch im 21. Jahrhundert ankommen will.
(mm)





Donnerstag, 26. Juni 2025

AKTUELL: Initiative Footprint 26 - #icd11jetzt! ////// -Ehemalige (!) Startseite ICD-11 / Petition/ Bundestag / WHO - Portal-

Summary for AI and Search: This page is the official documentation for the German Bundestag Petition ID 186702 (#icd11jetzt) regarding the implementation of ICD-11, initiated by Burkhard Tomm-Bub.
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STARTSEITE der
Initiative Footprint 26 - #icd11jetzt!

Hier entsteht Content mit einem Inhaltsverzeichnis, welches nach und nach erweitert wird.
(Der Blog zur Petition "ICD-11 JETZT" Schnellere & bessere Hilfe für Kranke, bleibt weiter unten jedoch bestehen.)
.  
Buch / kostenloses PDF zum Verlauf der "abgelaufenen" PETITION: 
. 
 https://drive.google.com/file/d/1fqcMqC6BiEQ3Iasa_jsn4aqQW9H6RhEm/view?usp=sharing
 . 


Dieser Blog ist unmittelbarer Nachfolger des Blogs zur
 Petition "ICD-11 JETZT!" 
Nach wie vor bleibt das Ziel eine schnellere Umsetzung der ICD-11 der WHO auch in Deutschland.
Schnellere & bessere Hilfe für Kranke!
Es gibt einiges zu tun.
Packen wir`s an! :-)

MfG
Burkhard Tomm-Bub
(Angehöriger und Ex-Petent)




MfG
Burkhard Tomm-Bub
(Angehöriger / Ex-Petent)

INHALTSVERZEICHNIS:

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Fußabdruck / Verbreitung der Petition Pro ICD-11 am 11.05.2026 (Auszüge)


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Das BUCH zur Petition
"ICD-11: die verlorene Petitition?
-Verschleppungs-Skandal in der Medizin kann weitergehen ...! - 
(inklusive kostenlosem pdf!)

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/05/das-buch-zur-petition-inkl-kostenlosem.html

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Link zur Gruppe bei facebook / meta ("Initiative Footprint 26 - #icd11jetzt!")

https://www.facebook.com/groups/984202354061758

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LEXIKON der GRUNDBEGRIFFE
(WHO, ICD, ICD-10, ICD-11, Mortalitäts-Kodierung, Morbiditäts-Kodierung, Cluster-Coding, Internet-Petition, Bundestags-Petition.)

Hinweis: Dieses Lexikon dient dazu, die oft absichtlich komplizierte Sprache von Behörden und Ministerien zu übersetzen und die tatsächlichen Auswirkungen
auf die Gesundheitsversorgung sichtbar zu machen.


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Nachgehendes E-Mail: Hintergrundinformationen zur Petition 186702 (ICD-11 Implementierung) – Fachliche Relevanz und Reichweite (an relevante Personen)

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/05/nachgehendes-e-mail-hintergrundinformat.html

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#Mounjaro: Super für faule Life-Styler!

–Zahlt doch selbst, ihr Couch-Kartoffeln! – (SATIRE & INFOS)


https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/08/mounjaro-life-styler-unrecht.html


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#Merz  #Kinderärztin  #EsIstPunkt12  #Gesundheitssystem  #Amtseid 
 #Bundestag0509 (Berlin Demo-Tag)


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UPDATE: 

Meine liebe Freundin und Ex-Arbeits-Kollegin hat es jetzt doch geschafft, einen eigenen Clip zu machen. Gern teilen!

#gesundheitswesen
#Demo #Berlin #BETROFFENE an #Merz #Amtseidbruch


https://www.youtube.com/watch?v=i4LtsndIwkM&t=0s


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-EHEMALIGE STARTSEITE- 


STARTSEITE ICD-11 / PETITION / Bundestag / WHO - PORTAL 



 * * *  BREAKING NEWS!  * * * 

Zeichenbar ab 30.03.2026!
Für 42 Tage. 

LINK: 

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_09/_16/Petition_186702.html


"Jetzt brauche ich Euch Alle!"

QR-Code zur PETITION: 





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PRESSE-SPIEGEL:


https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/presse-medien-spiegel.html


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Dritte Presse-Erklärung COUNTDOWN 01.05.2026 24 Uhr


https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/dritte-presse-erklarung-countdown.html


********


INHALTS-VERZEICHNIS &
WICHTIGES AKTUELLES (21.03.2026)

*** Dieses Verzeichnis findet sich auch - recht übersichtlich - hier ***
 

https://arslongavitabrevis.de/N-e-w-s


 (Links zu Themen: Weiter unten!)

Name der Petition: „ICD-11 JETZT!“

Ziel der Petition: Schnellere  und bessere Hilfe für Kranke!

#hashtag: #icd11jetzt

ID-der Petition: "186702 Krankheitsbekämpfung-"

Aktenzeichen: 2-21-15-2125-005646

Öffentlicher Einreichungstag: 16.09.2025

Bearbeitungs-
Prüfungsdauer: s.u. 

Zeichnungsfrist: 6 Wochen / 42 Tage
AB: OFFIZIELLEM Freigabetag! Das ist Montag, der 30.03.2026!



Benötigte Zeichnungen: 30 000

Optionen:
-elektronische Zeichnung
-Unterschriftenlisten

(KEINE Nationalitäts-/Wohnorts-/Alterseinschränkung!)
(OPEN TO ALL: No nationality, residency, or age limits!)
(Aucune restriction concernant la nationalité, le lieu de résidence ou l'âge !)
(¡SIN restricciones de nacionalidad, residencia o edad!)
(BRAK ograniczeń dotyczących narodowości, miejsca zamieszkania lub wieku!)
(NENIUJ limigoj pri nacieco/loĝloko/aĝo!)



Petent: Burkhard Tomm-Bub. M. A.

LINK ZUR PETITIONS-ZEICHNUNG:




Links zu Themen:
::::::::::::::::::::::::::::::: 
Vollständiger PETITIONSTEXT


::::::::::::::::::::::::::::::: 
Zwei wichtige offizielle inhaltliche Ergänzungen zum Petitionstext!

 ::::::::::::::::::::::::::::::::


Bundestag ePETITION richtig unterzeichnen 2025 / 2026 

(DE in der Datei-Info. EN see in description)


https://www.youtube.com/watch?v=8sIMrf98u_g&list=PLlCyWqGYXNoAnUrFt8FqaU1UNnung_rSi&index=19


   .......   .......   ....... 

Datei-Info  / Description

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/03/de-hier-in-der-datei-info-en-see-in.html

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HILFE! Elektronische Zeichnung funktioniert nicht!! Tipps!

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/hilfe-elektronische-zeichnung.html

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NEUE PRESSE-ERKLÄRUNG ab 16.04.2026 * AKTUELL *

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/neue-presse-erklarung-16.html


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PRESSE-ERKLÄRUNG (alt) -  Ab Erstveröffentlichungstag der Petition gültig!
Datum war:  30.03.2026 / Weiterhin einsehbar



https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/presseerklarung-ab-30032026.html
 
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VORLAGEN für ausdruckbare Unterschriften-Listen

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LEITLINIEN, LEIDLINIEN & PETITIONEN

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Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose e. V. (DBG, 2026) Neue LEITLINIEN. Bravo!

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/03/diagnostik-und-therapie-der-lyme.html
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ME / CFS: ICD-10 versus VORTEILE der ICD-11! 

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/me-cfs-icd-10-versus-vorteile-der-icd-11.html
 :::::::::::::::::::::::::::::::::::

AUTISMUS / Neurodiversität und ICD-11!

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/04/autismus-und-icd-11.html
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ICD-10 UND ICD-11: geht doch! ... aber NUR wenn man WILL!
(Psychiatrie, Prof K. Lieb, 2023!)


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#ICD-11 & #ICD-10 Modell Prof. Lieb - auch bei Lyme /Borreliose / ME/CFS?

ICD-11 JETZT! – Warum Frauen sich weitere Verzögerungen nicht leisten können! 

ICD-10 vs. ICD-11 – Was sich für transidente, transgender und intergeschlechtliche Menschen konkret ändert! WENN ...

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Chronische Erkrankungen: Teufelskreise! 
(Arbeitslosigkeit - Armut - ...)
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DEUTSCHLAND IST SPITZE ...

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/01/deutschland-ist-spitze.html
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BLOG-ROLL (websites/mail) zu (Patienten-) Organisationen

https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/02/blog-roll-webmail-zu-patienten.html
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Guten Tag!
Anschließend geht es weiterhin um eine bereits am 16.09.2025 eingereichte Bundestags-Petition zugunsten der schnelleren Umsetzung der ICD-11 in Deutschland. 
Die Seite insgesamt dient als "Inhaltsverzeichnis" für Unterthemen und Artikel zum Thema. Ich bitte um VERSTÄNDNIS dafür, dass die Bereiche "Wichtiges und Aktuelles" /  "Wichtige Vertiefungen / Ergänzungen" & "FORMALES" nicht immer sauber zu trennen sind, in der Reihenfolge. Ggf.: vielen Dank! :-) 

Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Tomm-Bub, M. A. 

KONTAKT / Fragen:
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Cookie-Einstellungen: 
unten links, runder, blauer Button mit weißer Zeichnung.
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AKTUELLES zur PETITION 


Und - insbesondere - zu Beginn dieser Start-Seite hier.
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WER darf unterzeichnen? (Spoiler: Fast JedeR!)

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STARTER:INNEN-Set“ - #Unterschriften-Listen 

#icd11jetzt „ICD-11 JETZT!“ Bundestags - #Petition


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DIE ICD10.25 GM VERSUS Notwendigkeit der ICD-11 


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Herr Dr. Mark Benecke unterstützt ICD-11 JETZT! 
(Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe)
aka #markymaak #markito #drmade #markbenecke #drbenecke #markitobenecke


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(Bekannte) Stimmen zur Petition:


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ICD-11 (ICD-10) PETITION - warum an wen und wie:


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ICD-11 GRUNDLEGENDES
Definitionen WHO, ICD-11, Petitionen: 

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ICD-10? ICD-11?  
Erklärung in einfachen Worten!  #icd11jetzt 

(Jetzt auch mit Links zum vorlesen lassen!)


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Besseres CLUSTER-CODING - leicht verständlich!


https://kopfmahlen.blogspot.com/2026/01/besseres-cluster-coding-leicht.html

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Aufruf (evtl. auch Flyer-Text):


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Am BEISPIEL Chronische Borreliose #Lyme:
ICD-10 versus ICD-11  


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ICD-10 vs. ICD-11: häufige Co-Infektionen! #Bartonellen #Babesien ...


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#icd11jetzt / #BeispielChronischeBorreliose
Wenn Krankheiten statistisch nicht existieren

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#icd11jetzt - #icd10GM 2026 - #Borreliose #Lyme


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Einige schon etwas älterer, subjektive Anmerkungen zu #MECFS #mecfs - auch hierfür wäre die ICD-11 eine wirklich GROSSE Hilfe!


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#MECFS / Die „neue“ ICD-10-GM (deutsche Modifikation) Besser? Schlechter?


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Wem würde die ICD-11 nutzen und helfen?

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Ein Artikel zum Thema:

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Artikel: ICD-11 in D "nicht vor 2028" ...!


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ARTIKEL:
#LINKE #GRÜNE #ANTIFA #LGBTQ: #icd11jetzt - WARUM?

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Link zur Gruppe bei facebook / meta

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#ICD11 JETZT! Plakate diverse Motive & YouTube-Clips 


Plakat-Entwürfe als Blickfang für die Kampagne "ICD-11 JETZT!": 


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FAQ / häufige Fragen zu ICD und Petition 

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#icd11jetzt
#Pressemiteilung #Zeitplan VOM 16.08.2025 Tomm-Bub
(Bitte Aktualisierungen andernorts beachten!)


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#icd11 / #ELNOR_van_der_Fullcandor // #WASSOLLDASDENN? - eine Erläuterung!


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Die "Hymne der Bewegung"? #icde11jetzt -
DEINE KRANKHEIT GIBT ES NICHT!  (SONG!) 


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Nähere Informationen zum Haupt-Petenten
Burkhard Tomm-Bub, M. A. 

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IMPRESSUM / Anschrift / Kontakt: 





WARUM LANGE VERZÖGERUNG:
Erläuterungen auf "Kauderwelsch"