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Montag, 23. März 2026

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 Dokumentation

#icd11jetzt

DEMOKRATIE-

Ihre Erosion, ihre Schwäche, ihre mangelnde Transparenz
- am Bespiel der Petition ID 186702,

Aktenzeichen: 2-21-15-2125-005646-


Das Grundsätzliche ist schnell erklärt.
Am 16.09.2025 wurde von einem einfachen Bürger formgerecht eine Petition zur Gesundheitspolitik eingereicht, mit der Bitte um Veröffentlichung.
Anhand gründlicher Vorbereitungen gab es keinerlei inhaltliche oder formale Fehler.
Der Umfang lag bei etwa vier DIN A 4 Seiten, inklusive zweier öffentlicher Nachreichungen und Diskussionsvorschlägen für das Bundestagsforum.
Ziel der Petition war es, schnellere und bessere Hilfe für Kranke konkret und detailliert anzuregen und die vielfältigen Vorteile hierdurch aufzuzeigen.

Trotz des geringen Umfanges von Petitionen nahm sich der Petitions-Ausschuss schon immer „i.d.R. drei Wochen“ Zeit, um zu prüfen, ob eine Petitionsveröffentlichung vorgenommen wird. Dies war die offizielle Angabe bis mindestens 25. November 2025 auf den Seiten des Bundestages. (Beleg liegt vor.)

  • Danach verschwand dort JEGLICHE Zeiteinschätzung!

    Externe Recherchen und Insider-Informationen ergaben, dass im Jahre 2025 / 2026 die Bearbeitungszeit zur Entscheidung über eine Veröffentlichung auf etwa „4 bis 8 Wochen“, oder „6 bis 8 Wochen“ geschätzt werde. Vereinzelt hieß es auch: „bis zu 12 Wochen“.
    Die erfolgreiche Einreichung erfolgte bei diesem Beispiel, wie gesagt, bereits am 16.09.2025.

    Haben Bürgerinnen und Bürger Rechte gegen die Verschleppung einer Entscheidung, oder eine Ablehnung der Veröffentlichung zur Abstimmung, vorzugehen?

    + Nein, Bürgerinnen und Bürger haben so gut wie KEINE Rechte gegen derartiges vorzugehen!

    Warum?
    Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf Veröffentlichung, auch wenn die Petition inhaltlich und formal völlig korrekt ist.
    Eine Verschleppung oder Ablehnung gilt nicht als „Verwaltungsakt“ und verhindert damit viele Möglichkeiten der Bevölkerung sich zu wehren.

Welche Spielräume verbleiben aber dann überhaupt noch? Praktisch – oder zumindest wenn auch noch so theoretisch oder hypothetisch?



1. Direkte & beharrliche Nachhaken (täglich einsetzbar)

  • Wöchentliche Status-Anfragen per E-Mail + Telefon an Petitionsausschussdienst, BMG-Referat „Klassifikationen“ und die zuständige Abteilung (mit CC an alle Fraktionen).

  • Formelle IFG-Anfrage (Informationsfreiheitsgesetz) beim Bundestag (Referat ZR 4) auf „Bearbeitungsstand, interne Vermerke und Gründe der Verzögerung“ – innerhalb von 4 Wochen muss geantwortet werden (funktioniert nicht bei allen aber bei vielen Petent:innen).

  • Persönliche Briefe oder Besuche bei den 736 Abgeordneten (besonders gesundheitspolitische Sprecher*innen + Petitionsausschuss-Mitglieder).


2. Politisch-parlamentarische Hebel

  • Abgeordnete bitten, eine Kleine Anfrage oder Mündliche Anfrage im Plenum zu stellen („Warum dauert die Prüfung der Petition 186702 bereits das 4-fache der eigenen Regel?“).

  • Fraktionen (auch Opposition) auffordern, den Vorgang in die nächste Ausschuss-Sitzung zu bringen.
    Hier käme auch meine „Politik-Kampagne“ aus BREVO zum Einsatz mit 2203 Empfänger:innen.

  • Parallel eine OpenPetition starten mit demselben Text – diese werden oft schneller sichtbar und erzeugen öffentlichen Gegendruck. Dies war ursprünglich erst für den Fall der endgültigen Ablehnung der Veröffentlichung geplant (neben einem Bündel anderer Maßnahmen).
    Aber man könnte ja durchaus sagen, dass eine „Verschleppung ad infinitum“ dem gleichkommt.


3. Mediale & gesellschaftliche Verstärkung

  • Hashtag-Kampagne #icd11jetzt + #PetitionBlockade + #DemokratieErosion mit Bild und Zähler.

  • Presse-Kontakte (Ärzteblatt, Focus Gesundheit, taz, Correctiv, regionale Zeitungen) + Influencer/Betroffenen-Blogger aus Borreliose-, ME/CFS- und Selbsthilfe-Szene.

  • Beiträge bei „Leser-Reporter:innen-Zeitungen.


  • Dies würde auch eine Aktivierung eines Teiles der vorbereiteten E-Mail-Kampagnen in Brevo bedeuten. Anbieten würde sich:


  • PRESSE neu 02022026 _71 Empfänger:innen

  • PressePORTALE _11 Empfänger:innen

  • PRESSE MEDIEN bis 01022026 _1483 Empfänger:innen

    Die ME/CFS- und Selbsthilfe-Szene sind überwiegend in die größte der Ärzt:innen- Kampagne integriert: 

    Ärzte bis 14022026- 7791 Empfänger:innen.
    Da überlege ich noch.
    Die wichtigsten (aus meinem Blogrolll im Info-Blog) würden natürlich informiert.



4. Kreative & symbolische Aktionen


  • Am 28. April 2026 eine „Warteschlange-Aktion“: Betroffene stellen sich symbolisch mit weißen Kitteln und Schild „Closed by BMG – seit 224 Tagen“ oder ähnlich vor dem Bundestag, dem Gebäude des Petitions-Ausschusses und / oder dem des BMG auf. (Fotos + Livestream + Video-Aufnahmen für YouTube und Co.).
    Dies mit Vorab-Info der einschlägigen Presse.

  • + Eine Petition eingereicht formal und inhaltlich korrekt über den Petitions-Ausschuss, gerichtet an den Deutschen Bundestag, mit der Forderung, die Befugnisse des Petitions-Ausschuss zu demokratisieren, transparenter zu machen und Bürger:innen in dieser Hinsicht mehr Rechte einzuräumen.


    Theoretisch-juristische & europäische Eskalationsstufen

  • Prüfen einer Verfassungsbeschwerde (Art. 17 GG + Art. 2 Abs. 1 + Petitionsrecht) in Kombination mit einem Testfall (z. B. über eine Anwaltskanzlei pro bono oder Mehr Demokratie e.V.).

  • Beschwerde beim Europäischen Ombudsmann oder EU-Petitionsausschuss („Verletzung des Rechts auf effektive Bürgerbeteiligung“).

Da ich ein alter Mann und schwerbehinderter Rentner bin – wird nicht alles aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen möglich sein.

Vieles aber DOCH!
Bei aller Bescheidenheit glaube ich in den vergangenen, etlichen Monaten doch dies und das „auf die Beine gestellt“ zu haben.
Und vielleicht finde ich ja eure Unterstützung.

Schließen möchte ich mit der Verlinkung auf meinen „Demokratie-Song“: (mittlerweile auch auf TikTok und Instagram
)

https://www.youtube.com/watch?v=5x1Mm1ZLZiA&list=PLlCyWqGYXNoAnUrFt8FqaU1UNnung_rSi&index=19


MfG

Burkhard Tomm-Bub, M. A.
(Angehöriger / Petent)
67063 Ludwigshafen
Jakob-Binder-Straße 22

Email: ogma1@t-online.de

Blog: https://kopfmahlen.blogspot.com/2025/06/startseite-icd-11-petition-bundestag.html

Web (NEU): https://www.arslongavitabrevis.de/N-e-w-s


P.S.:

Als
Starttag dieser Aktionen würde sich etwa der 28. April 2026 anbieten, dies ist der jährliche Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (World Day for Safety and Health at Work).
Behörden wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzen hierfür den gesetzlichen Rahmen und fördern Forschung sowie Präventionsprojekte. Daher sollen auch sie einbezogen werden.
An diesem Tag wird die Verschleppung
32 Wochen betragen, das sind dann 224 Tage seit dem 16.09.2026.