IMPRESSUM

Mittwoch, 4. April 2018

Wenn die sPD noch zu retten wäre


... dann wohl nur so!

#HartzIV #SimoneLange #Heidelberg




Wenn die sPD noch zu retten wäre ... dann wohl nur so!
Von Burkhard Tomm-Bub, M. A. 

Doch zunächst einiges vorab. 

Wer bin ich?

Ich bin ehemaliges SPD-Mitglied, jetzt parteilos und der LINKEN sehr nahe stehend.
Weiters und insbesondere bin ich Pazifist, Humanist, Feminist, ökologisch und sozial gesonnen und Antifaschist.
Mein Hauptanliegen in den letzten Jahren ist meine öffentliche Gegnerschaft zu Hartz IV (ALG II / SGB II).
In jungen Jahren habe ich als Arbeitsloser selbst eine Arbeitslosen-Initiative mitbegründet (in Marl, NRW).
Später habe ich als Sozialfachkraft in einem Sozialamt mehrere Jahre unter dem BSHG gearbeitet, später als Fallmanager (Integrationsfachkraft) ebenfalls einige Jahre in einem jobcenter. Ich bin ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer und Flüchtlingshelfer. Ich weiß also, wovon ich spreche. 


Mein Verhältnis zu Simone Lange (Kandidatin SPD-Bundesvorsitz)  

Ich bin da weder verwandt noch verschwägert. Auch nicht verliebt, verlobt, verheiratet. Im Gegenteil sind mir die Welten von  Diplom-Verwaltungswirtinnen (FH), Kriminalbeamtinnen, sowie Oberbürgermeisterinnen eher fremd und fast schon leicht suspekt. Das geht da bei meinem inneren Kompass sonst eher in Richtung "notwendiges Übel" ...


Zur Veranstaltung in Heidelberg 

Bei einer Diskussion auf facebook im Kreise von Hartz IV - Gegner*innen meinte kürzlich ein Bekannter zu mir: "Ja, die ist da schon richtig gut. Aber so 100% hat sie auch noch nicht begriffen, worum es bei Hartz IV in jedem Aspekt geht."
Ich antwortete seinerzeit: "Kann man leider nicht völlig abstreiten. Aber: sie spielt da niveaumäßig mindestens zwei Ligen höher, als ich es bei jedem anderen SPD`ler oberhalb der OV-Ebene jemals gesehen habe!"

Das bestätigte sich an diesem Abend in Heidelberg absolut!
Bei der zahlenmäßig wirklich sehr gut besuchten Veranstaltung äußerte sich Simone Lange klar und unmißverständlich zu etlichen Themen und antwortete anschließend in einem längeren Block auch auf Fragen der Besucher*innen. 

Sie wiederholte und bekräftigte, dass Hartz IV abgeschafft werden müsse, dass dieses System eines sei, das den Bürger*innen vor allem die Botschaft ins Gesicht schlüge: "Wir trauen Dir nicht!" 
"Wieso sollten die Bürger*innen dann eigentlich noch der Politik trauen?", so Lange folgerichtig.
Recht hat sie!
Es gibt Künste, die sind mehr oder weniger im Aussterben begriffen. Dazu gehört die Fähigkeit, Einsicht in eigene Fehler zu zeigen und um Entschuldigung zu bitten.
Beides forderte Simone Lange auch an diesem Abend wieder. "Wir haben uns neoliberalen Strömungen geöffnet. Das war ein großer Fehler. Wir müssen uns bei den Hartz IV - Betroffenen ernsthaft entschuldigen!" Der Wohlstand anderer Menschen sei auf ihrem Rücken ausgetragen und vermehrt worden. 
Es müsse auch Schluß damit sein, dass die SPD einerseits "Everybody's Darling" sein wolle, andererseits aber man mit GRÜNEN und LINKEN möglichst nicht reden solle. 
Ein interessanter Aspekt war, dass Lange etliche Verflechtungen von Hartz IV mit scheinbar anderen gesellschaftlichen Feldern sah. Insbesondere auch zur "Inneren Sicherheit". Nicht mehr Zwangsmaßnahmen, sondern eine gesicherte und ausreichende Grundversorgung würden diese positiv befördern! Wie wahr!

Zahlreiche weitere Themen kamen auch zur Sprache. So die Forderung nach deutlich mehr innerparteilicher Demokratie, nach einer besonnenen Friedenspolitik und "eben nicht reflexhaften Reaktionen die andere Länder vorgeben". 
Mehr Transparenz in allen Bereichen, ein neues Grundsatzprogramm für die SPD, die Rückkehr zu sozialdemokratischen Inhalten und einiges mehr sind ihre Forderungen und Ziele.

Und vor allem: das alles wirklicht TUN! Gemeinsam, entschlossen und mit klaren Zielen. 

Eindringlich auch ihr Appell, sich zu besinnen, für welche Gruppen in der Bevölkerung man einstehen wolle und müsse. 
"Und wenn das dann einigen kleinen, besser gestellten und sehr gut gestellten Gruppen nicht gefällt: dann ist das ja auch gut und richtig so!" 

Sollte hier tatsächlich die Attitüde dahinter stehen: Nicht Wählerstimmen um jeden Preis, sondern Werte und Ziele haben, diese transparent darstellen und es dann den Wähler*innen überlassen, ob sie diese wollen und wählen?
Darauf - warte ich in der "großen Politik" seit vielen Jahren!

Ich werde jetzt mal ein wenig enthusiastisch: mit einer Frau wie Simone Lange wäre eine deutliche Mehrheit von SPD, LINKEN und GRÜNEN in Deutschland ohne weiteres zu erlangen! Und sehr wünschenswert. 
CSU / CDU / FDP und "AfD" könnten einpacken, definitiv! 

Ich kann von daher nur zur uneingeschränkten Unterstützung von Simone Lange aufrufen und mich an dieser Stelle nochmals dafür bedanken, dass das Thema der ethischen Katastrophe "Hartz IV" von ihr so eindeutig aufgegriffen wurde.

Auch an dieser Stelle möchte ich dann noch einmal auf mein folgendes Angebot hinweisen:



Burkhard Tomm-Bub, M. A. 
(Ex - Fallmanager im jobcenter)  

P.S.:
Auch mein "Handbuch Widerstand gegen Hartz IV" plus Zusatzmaterialien konnte ich der Kandidatin überreichen. 




Meine Erlebnisse mit ihrer mächtigen Widersacherin A. Nahles habe ich an dieser Stelle bereits einmal beschrieben: 
















WEITERE FOTOS:





















Aktuelle Analyse der Hartz IV - Sanktionen von mir aus Sicht verschiedener Wissenschaften / Disziplinen:

https://kopfmahlen.blogspot.de/2018/04/die-wissenschaft-hat-festgestellt-dass.html

Sonntag, 1. April 2018

Wollen Sie mehr wissen KLICK



Wollen Sie mehr wissen: KLICK

... und dann hinunter scrollen!


.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Wenn Sie mehr wissen wollen: Informieren Sie sich aus unterschiedlichen Quellen, recherchieren Sie, nutzen Sie Vernunft und Logik um die Quellen einzuordnen, zu werten und zu gewichten! 
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.



BTB 

Montag, 26. März 2018

CafeAsyl dasHaus Hausboot


Das CafeAsyl im Hausboot im dasHaus geht (natürlich!) weiter!

Kuchen!
Es gibt nicht nur Gespräche, Tee und Kaltgetränke, sowie Hilfe und Beratung.
Sondern, dank regelmäßiger wohltätiger Spender*innen, auch diverse leckere Kuchensorten.
Fast immer reichlich, so dass einiges übrig bleibt.
Das geben wird dann gern auch gut verpackt mit nach Hause!

Immer Montags zwischen 14 und 15 Uhr geht es los, bis 17 Uhr.

Einfach mal reinschauen!
Bahnhofstrasse 30, Ludwigshafen. 


https://www.google.de/maps/place/Bahnhofstra%C3%9Fe+30,+67059+Ludwigshafen+am+Rhein/@49.4812015,8.4426737,112a,35y,39.5t/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x4797cc6bd98449a1:0x3671d43626cb04e9!8m2!3d49.4819883!4d8.4432074

MfG
Burkhard Tomm-Bub 














  

Samstag, 17. Februar 2018

Willy Nachdenklich vong live her

Willy Nachdenklich vong live her 

Ich mache das mal in einem Satz. :-)

Im "organge peel" in Frankfurt gab am 16.02.2018 Willy Nachdenklich aus seinem Vong-Buch etliche Geschichten zum Besten, dies technisch-akustisch perfekt, vor einem zahlreichen, sichtlich amüsierten und sehr angetanem Publikum und unter aufmerksamer Beobachtung einer Delegation der sehr guten Partei Die PARTEI.

Und Lord Super-Vong war auch da - Bravo!

MfG
BukTom Bloch
aka
Lord Super-Vong

Anbei noch einige Fotos, meinerseits gänzlich copyrightfrei, Vergrößerung durch anklicken.


FOTOS





















* * * * * * * 

Montag, 25. Dezember 2017

ZaS Gruppe

ZaS Gruppe

Dieser Blog dient der Information.
Die eigentliche Gruppe befindet sich auf facebook hier:


https://www.facebook.com/groups/283488892174713/




Zwischen allen Stühlen.
Zwischen allen Schubladen. 

Zwischen den Stühlen darf kein Abgrund liegen!















Was aber ... wenn Du zwei ernste Probleme hast?
Was aber ... wenn Du dann in keine Schublade des Hilfe-Systems mehr passt?

Was wird geschehen?
Was wird geschehen?


WORUM geht es?

Um die Gesundheit und das Leben von Menschen.

Zwei Beispiele:

+ Wer in der Suchtkrankenhilfe arbeitet, kennt das Problem.
Süchtige sind Abhängigkeitskranke. Oftmals kommen aber, vor oder nach der Suchtkrankheit entstanden, psychische Krankheiten hinzu. Angstzustände, Panikattacken, Zwangsstörungen, schwere Depressionen, Suizidtendenzen, Psychosen. 
Für beide Krankheitsfelder gibt es Elemente des Hilfesystems, die "zuständig" sind.
Doch Menschen sind keine Roboter. Sie können nicht Montags, Mittwochs und Freitags gegen Sucht behandelt werden und Dienstags, Donnerstags und Samstags gegen seelische Erkrankungen / ernste Störungen. 
Die Folge: 
Helfer*innen, Therapeut*innen, Ärzt*innen der einen Profession wissen nicht genug über die jeweils andere. Und schrecken aufgrund des Selbstschutzes, des Schutzes anderer Patient*innen, der ggf. unzureichend oder gar falsch behandelten Betroffenen selbst, vor einer Hilfeleistung zurück und lehnen diese ab. 
Findet sich ausnahmsweise eine mehrfachqualifizierte Hilfeinstanz (oder ein besonders mutiger Mensch): sind die Wartezeiten in der Regel unerträglich lang. 
Ein Dilemma, das nicht wenige Menschen schwer schädigt, eine Genesung verhindert, oft sogar das Leben kostet. 

 . . . 

+ Nicht alle Kombinationen psychischer Erkrankungen sind "kompatibel" mit dem Hilfesystem. Dennoch besitzen nicht wenige Menschen die "Frechheit", dennoch an beiden zu erkranken. Oder doch zumindest beide Diagnosen schriftlich zu bekommen.
Ein authentischer, belegter Fall: 
Eine junge Frau, hochintelligent, sozial vielfältig engagiert, kurz vor einem akademischen Abschluß stehend. 
Seit etlichen Jahren war sie an Magersucht erkrankt, irgendwann kam die gestellte Diagnose "Borderline" hinzu.
Als sie spürte, dass eine Krise sie erfasste, suchte sie Hilfe. Bei Freunden, in fachlich zuständigen Einrichtungen, mündlich, schriftlich. 
Die "Borderliner" lehnten eine Behandlung aufgrund des zu geringen BMI ab: medizinisch zu gefährlich. Einrichtungen die Ernährungsstörungen therapieren, war die Diagnose "Borderline" zu schwierig und risikoreich. 
Erlebnisse wie der Spruch: "Na, ja. Wenn Sie noch persönlich hier vorsprechen - kann die Krise ja noch nicht SO akut sein!" kamen vor. 
Eine unbedachte, deutlich zu knapp bemessene Terminierung einer Abschlußprüfung durch ihre Universität reichte dann aus.
Wenige Monate vor ihrem dreißigsten Geburtstag beging sie Selbstmord.

 . . . 

Derlei ist NICHT hinnehmbar! 

 . . . 

Weitere Konstellationen "zwischen den Stühlen" sind möglich und existieren.

Diese Gruppe macht es sich zur Aufgabe, dagegen vorzugehen und Verbesserungen zu erreichen!

::::::::::::::::::::::::::: 


Gruppenregeln und Ziele 

+ Die Gruppe ist unkommerziell, überkonfessionell und überparteilich.

+ Rassistische, sexistische und menschenfeindliche Personen und Gruppen sind hier strikt unerwünscht.

+ Im Umgang miteinander gilt die Goldene Regel. Verhalte Dich so, wie Du es von Anderen erwartest. Unflätigkeiten, Beleidigungen, bösartige Unterstellungen und ähnliches werden strikt geahndet.

+ Keine Werbung. 


Mögliche Gruppenziele

+ Sammlung von Informationen zu weiteren Problemfeldern / Problemkombinationen.

+ Öffentlichkeit für die Problematik schaffen. Informieren, aufklären, motivieren.
(Facebook, Google plus, twitter, youtube, Blogs, Foren, Mails, etc.)

+ Mittelfristig Herausgabe eines Buches zum Thema (Selfpublishing ohne jedes finanzielle Risiko). 

+ Langfristig eventuell eine gemeinnützige Vereinsgründung.

+ Kurz- bis mittelfristig Stellung einer Petition auf Landesebene (alle Bundesländer), um in den Städten und Gemeinden vor Ort eine konkrete Verbesserung (Ansprechpartner, "Clearingstelle", o.ä.) zu erwirken. 
Langfristig eventuell eine entsprechende offizielle Bundestags-Petition.


Mögliche Plattformen:





  :::



MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A. 

Mein Weihnachtsspaziergang 2017


Mein Weihnachtsspaziergang 2017

Wie üblich zum Sleep Inn, der Notschlafstelle der hiesigen Drogenhilfe.  Man erfährt aber auch über manche andere Projekte und Aktionen einiges. 
Technisch so gut wie ich es vermochte ...
(Ton bitte laut schalten.) 

MfG
Burkhard Tomm-Bub 

P.S.: In der Vorrede ist natürlich Karlheinz Böhm gemeint!


::::::::::::::::




::::::::::::::::

TEXT TEIL 1:

"Liebe Avatarinnen und Avatare.
Ich möchte heute ein Experiment machen.
Ich möchte versuchen, meinen Weihnachtsspaziergang an Heiligabend zu filmen. Ich lasse die Kamera, eine so genannte "Actioncam" einfach mal laufen und werde sie auf den Spaziergang mitnehmen, um euch auch noch ein paar andere Sachen zwischendurch zu zeigen.
Und ich möchte auch auf die Kritik an sozialen Sachen dieser Art hier eingehen. 
Seit etwa fünf, sechs Jahren gehe ich an Heiligabend zur Notschlafstelle der Drogenberatung, der hiesigen.  
Und liefere dort ohne Weihnachtsmann-Mütze und ohne großes Aufhebens zehn Geschenktaschen oder Geschenktüten ab. Weil dort bis zu zehn Plätze sind und natürlich auch eine Tüte für die Betreuer, die da Heiligabend Dienst machen, Betreuerinnen und Betreuer. 
Ich versuch` das heute mal mit so einer Ziehtasche, ich hoffe das funktioniert. Weil ich da doch so einiges drin habe.
Wer wissen möchte, was da so drin ist ... natürlich kann man zu jedem Teil da auch wieder Einwände finden, aber es ist so - ungefähr in dieser Zusammenstellung - immer am Besten angekommen. 
Da gibt es zum Beispiel eine DVD, dann haben wir verpacktes Vollkornbrot ... eine Kerze darf nicht fehlen. Etwas Multivitaminsaft. Dann kommt auch ein Comic-Heft hinzu. Und natürlich wichtig auch: ein paar warme Socken!
Nüsse in jeder Form dürfen auch nicht fehlen.  Hier sind aber auch noch eine handvoll zumindestens zum Knacken. 
Eine Packung TEMPO-Taschentücher. Das könnten natürlich auch andere sein, Softies, wie auch immer. 
Und ähnliche Dinge, zum Beispiel noch Kekse, Schokoladenkekse, ein Päckchen Blättchen, ja und auch noch eine Packung preiswerte Zigaretten, preiswerte aber ohne Zusätze! 
Einen roten Stern an der Jacke, NEIN, ein Weihnachtsstern natürlich, aus Filz. Ein kleines Feuerzeug und natürlich auch noch ein, zwei handvoll Multivitamin, Vitaminbonbons und Hustenbonbons. Da sind noch ein paar mehr drin. 
Bei den Betreuern ist es relativ ähnlich. Aber da sind zum Beispiel keine Socken drin. Dafür dann vielleicht zwei Micky-Maus-Hefte oder sowas in der Art. :-)  
 Ich mache das jetzt ungefähr seit fünf, sechs Jahren und ich gehe auch NICHT, wie manche dann sagen: "Äh! Ein bisschen was Soziales machen und dann mit der Familie die Gans essen gehen!"
Ich persönlich mache das nicht. Ich bin mein Leben lang Vegetarier. Ich habe keinen Weihnachtsbaum. Und was ich HEUTE zum Beispiel machen werde, ist zu versuchen, diesen Film zu schneiden (so wenig wie möglich) und ihn auch hochzuladen. 
Außerdem mache ich es auch im Jahr, Briefmarken zu sammeln, für die Schwerstbehinderten-Einrichtung Bethel. Gebrauchte Briefmarken. Die können dort sinnvoll verwendet werden. Manchmal schicken mir auch andere Menschen einige davon. Das ist ganz prima, vielen Dank dafür! Oder man schickt sie einfach selbst hin, das geht natürlich auch immer! 
Das sind also so Dinge, die ich das ganze Jahr über mache. Einige andere natürlich auch noch! 
Und viele, die mich von Ferne zu kennen glauben und dann sagen: ja, Du bist ja ein Selbstdarsteller und ein Profilneurotiker und diese Dinge. Da kann ich nur sagen: Kann sein ihr habt recht! Das kann ich nicht beurteilen. Ich selber sehe das anders. Aber ich kann mich irren. 
Ich mach`s einfach, weil ich es für gut und für richtig halte. Weil ich in meinem Leben auch schon Hilfe gebraucht habe - und sie auch bekommen habe! Sonst säße ich nicht mehr hier! Das ist die Sache. 
Ich gehöre übrigens keiner Sekte, Kirche noch Partei an, das ist vielleicht auch mal wichtig. 
Kooperiere aber gern mit allen, die guten Willens sind.    
Ja und manche sagen ja: Jaa, es gibt keinen Altruismus! Du willst Dich ja nur gut fühlen und Dir selber auf die Schulter klopfen. Und Dein schlechtes Gewissen beruhigen. 
Auch das mag sein! Ich halte es aber mit Karlheinz Böhm, der ist vor Jahren wegen seinem Engagement in Afrika damals, in einer Talkshow sehr bedrängt worden, mit diesen Argumenten. Und da hat er irgendwann gesagt: "Ach, wissen Sie was?  Es ist einfach so -wenn ein Mensch wirklich Hunger hat und Sie dem was zu essen geben. Was denken Sie, WIE scheißegal dem das ist, aufgrund welcher psychosozialen Situation Sie ihm helfen!"
Und ich denke: Da ist vielleicht was dran! 
So! Ich versuch` das jetzt mal wieder zu verpacken. 
 ... 
Ich versuche dann unterwegs noch ein paar Sachen zu zeigen, die ich auch gut finde und gerne mache.  ... Aber das machen wir dann, wenn wir dort sind. 
Ich räum` das schnell weg hier. ...
So. Vielen Dank für die Geduld. 
 ... ... 
So, noch die Mütze. Auf die Mütze kommt ja die "Actioncam". 
Es gibt in diesem Jahr noch eine kleine Besonderheit! 
Von der 50-Cent-Gruppe, eine wohltätige Gruppe, die es auf facebook gibt, aber auch in einem Blog, die hatte ich mal gegründet. 
Da hat eine der Teilnehmerinnen dann außer der Reihe gesagt, sie möchte gerne noch zehn Euro, bzw. elf Euro spenden noch und da waren die Taschen aber schon voll. 
Und ich weiß aber, die Drogenberatung, das Sleep Inn, die brauchen DRINGEND auch Geld für die Handkasse, für die Notkasse. 
Bürokratie- ist manchmal nicht so furchtbar rasend schnell! Und manchmal braucht man dringend `ne handvoll Euro. Für Beglaubigungen, für Kopien, für einen Fahrschein, diese Dinge! Und der Etat: ist klein! Und da kann man spenden." 

 * * * WECHSEL ZUR KOPFKAMERA *** 

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Spaetlese Mannheim Lametto Lamento

Spätlese-Lesungen in Mannheim:
Lametto Lamento

















So war es angekündigt:

Liebe Freundinnen und 
Freunde der schönen Literatur,
die SPÄTLESE #19 findet statt am Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 19:30 Uhr im Theater Felina-Areal, Holzbauerstraße 6–8, Mannheim Neckarstadt-Ost, Haltestelle Alte Feuerwache 
www.theater-felina-areal.de

Zum Jahresende 2017 wieder mit dem Motto:
Lametta Lamento – 
Früher war mehr Lametta ... 
Das heißt: Kitschige Texte, Texte gegen den Kitsch, alles zum Thema Weihnachten. Lustiges, Nachdenkliches, Sarkastisches, Schwärmerisches... alles ist möglich.

Wer entsprechende Texte zum Besten geben möchte, meldet sich bitte bis 9. Dezember 2017 per E-Mail bei mir: angela.wendt@cafga.de

Der Eintritt für Zuhörerinnen und Zuhörer ist frei, ein Spendenhut freut sich über einen Beitrag.


Ein besonderer Dank geht an das Theater Felina-Areal für die unermüdliche Spätlese-Unterstützung.

Das war eine prima Sache, fand ich!

Eine recht gut besuchte Veranstaltung, auch die Presse (Mannheimer Morgen) war da und ein breites Spektrum an Charakteren und Darbietungen wurde geboten. 

Ernsteres, Prosa, Lyrik, Heiteres, Kritisches -und Rolf Hoege an der Gitarre. 

Kann wirklich nur Jedem und Jeder empfohlen werden!

Nur eines muss ich noch zu einem der Vortragenden loswerden.
Nein, es müsste NICHT "eigentlich gegendert werden und Baum / Bäumin heißen"!
Geschlechtergerechte Sprache ist nämlich KEIN falsches Deutsch. Sondern eben richtiges.
Nicht zu gendern wenn es möglich und nötig ist: das ist falsch. Aber dann nicht unbedingt ein sprachliches Problem ...!


Ansonsten, wie gesagt, eine sehr interessante und gute Veranstaltung, die auch Gelegenheit zu weiteren Gesprächen bot. 

 Anbei noch einige Impressionen, meine Materialien (Thema: "Fundstücke aus dem Internet") und Fotos "on stage". :-)

Meinerseits copyrightfrei, Vergrößerung durch anklicken.


MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A.

aka
BukTom Bloch 



FOTOS